"Ice Cream Sandwich": Android 4.x legt zu

3. April 2012, 09:26
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Verbreitungsanteil beinahe verdoppelt, allerdings auf niedrigem Niveau - Android 2.1 und 2.2 verlieren an Bedeutung

Die Verbreitung einzelner Android-Versionen ist so etwas wie ein Fixpunkt in Diskussion über die Vor- und Nachteile einzelner Smartphone-Betriebssysteme. Kaum ein anderes Thema erhitzt die Gemüter ähnlich wie die - natürlich subjektiv immer viel zu langen - Wartezeiten auf neue Releases des mobilen Betriebssystems von Google. Da bildet auch das aktuelle Android 4.0.x "Ice Cream Sandwich" keine Ausnahme.

Bewegung

Bislang ist dieses nämlich auch Monate nach dem offiziellen Launch eine absolute Randerscheinung im weiteren Android-Universum. Nun zeichnet sich aber zumindest erstmals so etwas wie Bewegung bei den ICS-Zahlen ab: Wie ein Update der offiziellen "Platform Versions"-Statistik von Google zeigt, hat es "Ice Cream Sandwich" mittlerweile auf 2,9 Prozent aller Android-Geräte geschafft. Gegenüber dem Wert von Anfang März (1,6 Prozent) stellt dies somit beinahe eine Verdopplung dar - wenn auch natürlich auf sehr niedrigem Niveau.

Update

Treibender Faktor dürfte dabei der Beginn der aktuellen Update-Welle für so manch beliebtes Smartphone, allen voran das Samsung Galaxy S II, sein, selbst wenn im konkreten Fall noch der Großteil der NutzerInnen auf eine Aktualisierung wartet. HTC hat für sein Sensation ebenfalls mit der ICS-Aktualisierung begonnen, dazu kommt, dass Google vor wenigen Tagen die Updates für das eigene Nexus S wiederaufgenommen hat.

Gingerbread-Dominanz

Die absolut dominierende Version bleibt allerdings Android 2.3 "Gingerbread", das auf dem besten Weg zu einer Zwei-Drittel-Mehrheit ist und aktuell noch einmal auf 63,7 Prozent (+1,7) zulegt. Die gute Nachricht für Android-EntwicklerInnen: Alle anderen Releases verlieren zunehmend an Bedeutung, für Android 2.2 setzt es ein Minus von 2,2 Prozentpunkte, es ist mit 23,1 Prozent aber noch immer signifikant genug, um nicht vernachlässigt werden zu können. Android 2.1 liegt hingegen nur mehr bei 6 Prozent (-0,6), alle anderen Releases sind mittlerweile vernachlässigbar, liegen gemeinsam nur mehr bei 1 Prozent. (apo, derStandard.at, 3.4.2012)

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