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Wien - Das Innenministerium hat eine neue Initiative für mehr Internetsicherheit an österreichischen Schulen gestartet. Wie mehrere Zeitungen in ihrer Dienstagsausgabe berichteten, sollen ab sofort 300 Spezialermittler landesweit in Schulklassen im Einsatz sein und die Schüler über Cyberkriminalität, Social-Media-Angebot und Onlinemobbing informieren.
"Oft geben die Kinder private Daten und Informationen weiter, damit setzen sie sich großen Gefahren aus und sind leichte Beute für Online-Belästigungen oder Mobbing", so Innenministerin Johanna Mikl-Leitner (ÖVP) in der "Krone". Nach dem Vorbild eines oberösterreichischen Pilotprojekts sollen die "Internet-Cops" anhand von Vorträgen und kurzen Filmen nun für sicheres Surfen im Internet sorgen. "Wir bieten allen Schulen Aufklärung für Jugendliche ab zwölf Jahren an, wie sie vor allem mit Social-Media-Angeboten wie Facebook richtig umgehen", zitierte "Österreich" die Ministerin in einer Vorabmeldung. (APA, 2.4.2012)
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Eine verkehrte Welt, hat einst schon Helge Schneider bemerkt. Das Innenministerium als Unterrichtsministerium und das Unterrichtsministerium im reformieren. Dann kommt heraus, dass Spezialermittler (männlich) in die Schulen düsen und dort die seit Jahren schlafenden PädagogInnen unterstützen. Was da heraus kommt möchte ich lieber nicht wissen, schon gar nicht sehen. Sicherer Umgang mit dem Internet ist kein Thema wie "Verkehrssicherheit" sondern ein medienpädagogisches Thema. Wo um Himmels Willen sind unsere Pädagogen, die Pädagogischen Hochschulen und vernünftige Konzepte, die es Kindern und Jugendlichen ermöglichen gut mit ihren Leitmedien umzugehen?
"Oft geben die Kinder private Daten und Informationen weiter, damit setzen sie sich großen Gefahren aus"
stimmt. deswegen gehört die vorratsdatenspeicherung auch wieder zurückgenommen. oder gilt da die privatsphäre der kinder auf einmal nicht mehr als schützenswert?
ist wohl eher Arbeitsbeschaffung für überschüssige Beamte, die bedauerlicherweise von den Kids noch lernen können wo der Hammer hängt.
Seltsame Aktion - Pink Floyd "the wall" lässt grüssen.
Die schon seit Jahrzehnten von Polizisten erledigte Verkehrserziehung an Schulen sagt ihnen nichts?
Auf jeder PI gibts dazu ausgebildete Verkehrserzieher und diese Unterrichtsstunden kommen auch sehr gut an.
Auch Jugendliche nützen gerne die Möglichkeit, einen Uniformierten zu befragen, über Mopedausweis, Alkomaten etc. :-)
naja, ganz so würd ich das nicht sagen. ist wie in der volksschule, da macht es auch einen unterschied, ob eine uniformierte polizistin den kindern erklärt, was man beim radfahren nicht machen darf usw. oder bloß die lehrerin! wenn die polizistin mit pistole im hafter erklärt, dass mobbing üble nachrede etc. straftaten sind, die auch gerichtlich verfolgt werden, dann hinterlässt das bei den kiddies auch andere erinnerungen als wenn da die alte lehrerin steht, die generell der meinung ist, dass fb&co dumm und böse sind!
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