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Mistelbach - Das Museumszentrum Mistelbach wird von der Niederösterreich Kulturwirtschaft GmbH (Nöku) neu ausgerichtet: Für die bisher, seit 2007, unter dem Motto "Lebenswelt Weinviertel" bespielten 1000 Quadratmeter im ehemaligen Heger-Fabriksensemble ist künftig das Urgeschichtemuseum in Asparn an der Zaya verantwortlich. Der Schwerpunkt in Mistelbach soll auf der Frühgeschichte liegen, die bisher nicht ausgestellt war. Ziel ist laut Nöku-Geschäftsführer Paul Gessl ein "Zentrum für die Früh- und Urgeschichte" an zwei Standorten.
Handlungsbedarf sah Gessl zudem beim Nitsch-Museum, da die Vermarktung des Gesamtkunstwerks von Hermann Nitsch in den letzten Jahren eher unkoordiniert verlief. Im Sinne "einer einheitlichen Gesamtstrategie" übernahm die Nitsch Foundation unter der Leitung von Michael Karrer mit 1. April das Ausstellungs- und Veranstaltungsmanagement des Museums, das heuer sein Fünfjahresjubiläum feiert. Das Jahresbudget (250.000 Euro) bleibt gleich.
Nitsch (73) reist demnächst nach Kuba: Am 14. Mai findet bei der elften Biennale von Havanna seine 135. Aktion statt. (trenk, DER STANDARD, 3.4.2012)
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Bandbreite reicht vom barrierefreien Zugang bis zur Präzisierung der Tätigkeit der Direktorenkonferenz
Amtsamtritt im MUMOK ist für 1. Okrober 2010 vorgesehen
Das Nitsch Museum Mistelbach ist keine schlechte Sache. Die Leitung liegt aber immer in den Händen von Macherfiguren, die wenig können: brave Marketing-Fuzzies, und nunmehr einem farblosen Kunsthändler. Intellektueller Anspruch null, und trotzdem keine Bustouristen. Ist das denn ein Wunder?
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