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Eine ältere Global Hawk-Drohne der US-Air Force auf einem Archivbild aus dem Jahr 1998: Drohnen einer neuen Generation könnten in Zukunft nuklear betrieben werden.
Ein neues Papier aus den US-amerikanischen Sandia National Laboratories hat es in sich: Die Nuklear-Forschungseinrichtung des Energieministeriums hat in Zusammenarbeit mit Northrop Grumman (dem Erbauer der Global Hawk-Drohne) eine Technologie entwickelt, die die Leistungsfähigkeit von Drohnen mithilfe eines Nuklearantriebs um ein Vielfaches verbessern soll.
Das Projektziel (hier der Abschlussbericht als PDF) war es, die "größten Defizite" im Betrieb von Drohnen auszumerzen. Als Defizite wurden die mangelnde Langlebigkeit im Betrieb, die zu geringe Energieversorgung für eine bessere Bordelektronik (was für ein verbessertes Überwachungs- und Waffensystem notwendig ist) sowie die mangelhafte Bandbreite der Kommunikation ausgemacht.
Sandia bestätigte gegenüber dem Guardian den Projektabschluss: "Die Forschung zu diesem Thema war sehr theoretisch und konzeptionell. Das Ergebnis war lediglich die Vorbereitung einer Machtbarkeitsstudie, keine Hardware wurde gebaut oder getestet." Wie in dem oben verlinkten Projektpapier zu lesen ist, wurden die technischen Ziele erreicht. Northrop Grumman zeigte sich von den Ergebnissen des Projekts beeindruckt.
Gefährliche Nebenwirkungen
Im Betrieb von nuklearbetriebenen Drohnen ergeben sich zwei Probleme, schreibt etwa der Sicherheits-Blog "Dangerroom": Drohnen stürzen oft ab. Der Watchblog "Drone Wars UK" zählte 28 abgestürzte Drohnen im Jahr 2011 und fünf im Jahr 2012, die Vermutung liegt jedoch nahe, dass hier nicht alle Drohnenabstürze erfasst sind. Da Drohnen im Vergleich zu Kampfflugzeugen relativ günstig in der Herstellung und im Betrieb sind, ist ein Absturz ein eher geringer Verlust - werden sie nuklear betrieben, kann der Absturz aber schwerwiegende Konsequenzen haben. Der Guardian weist auch darauf hin, dass eine solche Drohne Terroristen in die Hände fallen könnte, was ihnen Zugang zu nuklearer Technologie verschaffen könnte.
Eines macht den Plänen der Waffenbauer jedoch einen Strich durch die Rechnung - wie es im Sandia-Papier heißt, stehe aufgrund der "politischen Realitäten" der Gebrauch von Drohnen mit Nuklearbetrieb derzeit nicht zur Debatte, "leider" würden die Resultate kurz- oder mittelfristig keine Verwendung finden. Es darf aber wohl davon ausgegangen werden, dass die Lobbyisten der Waffenindustrie versuchen werden, den politischen Willen zu verändern. (Florian Gossy, derStandard.at, 02.04.2012)
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"Weiterhin wird das T-850-Modell im Unterschied zum T-800 von zwei Fusions Brennstoffzellen betrieben. Dies ermöglicht dem T-850 eine Art Boost-Funktion. Für einen gewissen Zeitraum ist der Terminator in der Lage stärker und Leistungsfähiger zu sein, als sein Vorgänger Modell. Sollte aber eine Brennstoffzelle instabil werden, muss diese umgehend entfernt werden. Betrieben mit nur einer Brennstoffzelle besitzt der T-850 die Leistungsfähigkeit eines T-800."
wie nennt man denn die technische Einrichtung von nuklearer Zerfallsenergie?
Nichtreaktor?
oder träumens von Project Pluto?
http://de.wikipedia.org/wiki/Plut... %B6rper%29
wenn einer keine Ahnung hat...
lassen sie sich doch bitte einfach "nur" eine Radionuklidbatterie aus 3km Höhe auf den Schädel fallen... reicht auch bei Weitem aus um einem den Tag zu versauen...
zu afgh. widerstandskämpfern, sprich terroristen, mit einer stinger im keller.
die sind einfach irre, aber allein die pläne/absicht zeigt, woraufs hinaus läuft (drohnen noch schwerer zu bewaffnen, noch länger zu fliegen usw).
und das wohl kaum gegen einen halbwegs modernen kriegsgegner (luftwaffe, flugabwehr), der die alle sowieso locker runterholt.
Obama hat mehrmals den Einsatz von Drohnen unterstützt und ihre "Wirksamkeit" gepriesen. Die bekannt enge Rüstungskooperation USA-Israel lässt vermuten, dass der "aufs Eis gelegte" Atomantrieb in Israel bis zur Einsatzfähigkeit weiterentwickelt wurde. Vor 2 Jahren (!) berichtete F. Rötzer (www.heise.de/tp/blogs/8/147126) über die neue israelische Drohne "Heron-TP" und die "Eitan" die bis 13.000 Meter hoch 24 Stunden lang fliegen kann (mit Atom-Antrieb?). Ein Drohnen-Rüstungswettlauf in der Region könnte drohen. Israel weigert sich dem UN-Abkommen zur Atomrüstungskontrolle (NPT) beizutreten. Bei der NPT-Konferenz in Wien (30.4. - 11.5.2012 im IAC) kann man ihre Vertreter nicht zur Rede stellen. Das Mitglied Iran wird Delegierte senden.
praktisch, das atomare material kann man doch in der drohne gleich zur kettenreaktion bei einer guten gelegenheit verwenden. muss man nur kreativ bauen...
die eierlegende wollmilchdrohne. tolle sache. ich hoffe das ding wird nie gebaut, denn dann war der kalte krieg ein scheiß gegen das was noch kommt. 5000 drohnen der art in der luft, immer den finger am abzug. dann gäbe es kein zeitfenster in der entscheidungsfindung wie es zu zeiten von interkontinentalraketen gegeben hat.
mal abgesehen von der atomaren gefahr, alleine durch den energieüberschuss kann man ballistische waffenplattformen aus solchen drohen machen das wohl ein schlachtschiff heutiger bauart neidisch werden könnte.
Ich denke nicht daß da irgendwas unangenehmes passieren kann.
Wenn man diese Teile wirklich einsetzen will muss man wohl oder übel verhindern das die Technologie in fremden Hände fällt, was dann wohl nur durch Selbstzerstörung möglich ist -> Collateral Damage 2.0?
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