Sechs mutmaßliche Al-Kaida-Kämpfer getötet

Armee griff Stellungen von Rebellen an

Aden - In der von Islamisten kontrollierten Stadt Zinjibar im Südjemen sind sechs mutmaßliche Kämpfer des Terrornetzwerks Al-Kaida von der Armee getötet worden. Nach Angaben eines örtlichen Funktionärs vom Montag kamen sie bei einem Bombardement ihrer Stellungen ums Leben. Unter den Getöteten sei ein somalischer Bandenführer. Berichten von Einwohnern und Sicherheitsvertretern zufolge kämpften in jüngster Zeit "Dutzende" Somalier in den Rängen Al-Kaidas. Die Küstenstadt Zinjibar wird seit fast einem Jahr von einer Al-Kaida-nahen Rebellengruppe kontrolliert, die sich "Partisanen der Scharia" nennt.

Am Sonntag waren bei einem Angriff auf einen Kontrollposten im Südosten sieben Polizisten getötet worden. Ein Sicherheitsvertreter machte Al-Kaida für die Tat verantwortlich. Am Samstag waren bei Kämpfen zwischen Armee und Extremisten im Südjemen 28 Soldaten und zwölf Aufständische ums Leben gekommen. Landesweit hatten sich Extremisten im vergangenen Jahr die Proteste gegen die Zentralregierung zunutze gemacht, um ihre Macht auszubauen. Infolge der Proteste sah Präsident Ali Abdallah Saleh schließlich zum Rücktritt gezwungen. (APA, 2.4.2012)

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