Senat folgt Behörde bei Urteil über "christliche Fundamentalisten"

2. April 2012, 13:22

Die Beschwerde brachte die Initiative "Religion ist Privatsache" ein

Wien - Der Bundeskommunikationssenat bestätigt das Urteil gegen Robert Ziegler, stellvertretender Chefredakteur des ORF Niederösterreich und Stiftungsrat. Ziegler hat das ORF-Gesetz verletzt, indem er die Mitarbeiter per Rundmail aufforderte, den norwegischen Attentäter Anders Breivik nicht als "christlichen Fundamentalisten" zu bezeichnen, sondern als "religiösen Fanatiker" oder vor allem als "Rechtsextremisten". Der Senat weist damit die Berufung des ORF gegen das Urteil der Medienbehörde KommAustria ab.

Neue Beschwerde

Die Beschwerde brachte die Initiative "Religion ist Privatsache" ein. Obmann des Vereins ist der emeritierte Universitätsprofessor und Physiker Heinz Oberhummer. Dem Vorstand gehören zudem Michael Franz und Eytan Reif an. Im ORF-Osterprogramm vermisst die Initiative, wie berichtet, religiöse Ausgewogenheit und erwägt die neuerliche Beschwerde bei der KommAustria. (prie, DER STANDARD, 3.4.2012)

Zum Thema

Ich dachte immer, christliche Fundamente wären Nächstenliebe und Güte.
So betrachtet kann man den Hrn. Breivik wahrlich nicht als "christlichen" Fundi ansprechen.
Als "katholischen" oder gar "evangelikaren" schon eher.

Ich schau sowieso nur kath.net. Der ORF ist mir zu linksliberal!

Der ORF mutiert zu Radio Maria

Darf deshalb der Sender ORF SPORT+ exklusiv Eishockey Ländermatch am Karfreitag übertragen?

so gehört sich das

Sehr gut!

Es wird Zeit, dass der unerträgliche katholizismus in Österreich endlich eingeschränkt wird. Jeder muss glauben dürfen, was er will. Andere dürfen aber damit - insbesondere in staatlichen Belangen - nicht belästigt werden. Und ein Maulkorberlass wie jener des Herrn Ziegler ist sowieso unerträglich.

Weiter so, Herr Oberhummer!

abschaffung ALLER r.k. feiertage -JETZT!!!

abschaffung ALLER (steuer)privilegien ALLER staatlich anerkannten religionsgemeinschaften.

wär mal ein anfang ... ^^

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