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Wien - Der Bundeskommunikationssenat bestätigt das Urteil gegen Robert Ziegler, stellvertretender Chefredakteur des ORF Niederösterreich und Stiftungsrat. Ziegler hat das ORF-Gesetz verletzt, indem er die Mitarbeiter per Rundmail aufforderte, den norwegischen Attentäter Anders Breivik nicht als "christlichen Fundamentalisten" zu bezeichnen, sondern als "religiösen Fanatiker" oder vor allem als "Rechtsextremisten". Der Senat weist damit die Berufung des ORF gegen das Urteil der Medienbehörde KommAustria ab.
Neue Beschwerde
Die Beschwerde brachte die Initiative "Religion ist Privatsache" ein. Obmann des Vereins ist der emeritierte Universitätsprofessor und Physiker Heinz Oberhummer. Dem Vorstand gehören zudem Michael Franz und Eytan Reif an. Im ORF-Osterprogramm vermisst die Initiative, wie berichtet, religiöse Ausgewogenheit und erwägt die neuerliche Beschwerde bei der KommAustria. (prie, DER STANDARD, 3.4.2012)
Ohne Refundierung: Weniger "Wir sind Kaiser" und "Musikantenstadl"
Mehr Potenzial für Struktursparen
Um Mitternacht lagen die Grünen im Mai im ORF noch vor der SPÖ. In der "ZiB 2" nur knapp hinter der ÖVP. Ihr Erfolg bei Landtagswahlen ließ die TV-Redezeit ihrer Politikerinnen im ORF deutlich steigen.
Hohes Informationsbedürfnis bei Fernsehkunden durch komplexe und vielseitige Angebote
Was fehlt der Produktionswirtschaft, wenn die Republik dem ORF nicht Gebührenbefreiungen abgilt? 120 bis 130 Millionen, ließen sich Branchenverbände errechnen. Beileibe nicht alleine für klassischen Film: Shows, Serien, Dokus und Magazine sind inkludiert.
Kein teures Programm nach 23.00 Uhr - Besserer aber seltenerer Sendeplatz für dok.film - Dokumentarfilmer protestieren
Publikumsräte des ORF hätte interessiert, welche Zukunftsstrategie dem Gebührenfunk vorschwebt. Dessen General musste "erst Griechenlands Rundfunk retten". Freitag warnen die Filmer vor 2000 Jobs in Österreich
Günstigere Kaufprogramme statt Eigenproduktionen - "Undercover Boss" und "Die härtesten Jobs Österreichs" sollen im Herbst zurückkehren
Armin Wolfs Rede bei der Jahreskonferenz des Netzwerk Recherche "versöhnt Jung und Alt"
Sparklausur – Behörde stimmt Gebührenabgeltung zu
Management droht laut Räten mit betriebsbedingten Kündigungen, großflächigen Auslagerungen und neuem Kollektivvertrag
Budget-Klausur: Fernsehen soll 40 Millionen, Radio sieben Millionen einsparen - Boston Consulting schätzt Einsparvolumen in Verwaltung auf 20 Millionen
Landesdirektor soll Bibliothek entsorgt haben
BZÖ denkt Neugründung nach griechischem Vorbild an - SPÖ-Klubobmann Cap will "öffentlich-rechtlichen Rundfunk verteidigen"
Für Betriebsrat ist Einigung "einigermaßen akzeptabel" - Wrabetz freut sich - Für Mitarbeiter viele Fragen offen
Neuer Koch-Kids-Club immer Samstags bei "okidoki" - Brezina: "Es muss schmecken"
TV-Sender setzen im Wahljahr auf politische Showformate - 35.000 Zuschauer bei erstem Puls-4-Politikerkochen
Sparziele: Wetterredaktionen, Archiv, Kundendienst, Callcenter, PR, Marketing, Radiosymphonieorchester und Radiokulturhaus
60 Jahre Funkhaus Klagenfurt, 25 Jahre "Kärnten heute" und 15 Jahre Onlineredaktion - Bis zu 50.000 Besucher erwartet
An Strauss & Partner sowie Immovate Projektentwicklung - Wohnungen, Nahversorger und internationale Filmmusikproduktion am Rosenhügel geplant
Thurnher, Settele und Leitner präsentieren 15 TV-Duelle, Diskussionsrunden und Magazine zur Wahl
Gibt keine "aufgeblähten Apparate" in den Landesstudios
Sendungen mit gewalttätigen Inhalten seien ganztags verfügbar - Zufriedenheit des Publikums mit Programmauftrag-Erfüllung soll abgefragt werden
Es wird Zeit, dass der unerträgliche katholizismus in Österreich endlich eingeschränkt wird. Jeder muss glauben dürfen, was er will. Andere dürfen aber damit - insbesondere in staatlichen Belangen - nicht belästigt werden. Und ein Maulkorberlass wie jener des Herrn Ziegler ist sowieso unerträglich.
Weiter so, Herr Oberhummer!
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