US-Geschäftsmann klagt seine Megaupload-Daten ein

2. April 2012, 11:07
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Bürgerrechtsorganisation EFF vertritt "unschuldige Nutzer" des Filehosters

Die US-amerikanische Bürgerrechtsorganisation Electronic Frontier Foundation (EFF) vertritt einen Unternehmer und Megaupload-User, der die Herausgabe seiner Daten beim Filehoster vor Gericht einfordert.

Zugriff auf Backup

Kyle Goodwin zählte zu jenen Kunden des Filehosters, die nach der Schließung der Server im Januar 2012 nicht mehr auf ihre Daten zugreifen konnten. Der US-Unternehmer nutzte Megaupload zur Speicherung seiner Dateien in der Cloud. Seit er vor kurzem Probleme mit seinen Festplatten bekam, benötigte er dringend das Backup, das auf den Servern von Megaupload liegt.

"Unschuldige Nutzer"

Der Geschäftsmann habe nach eigenen Angaben bereits einen großen Verlust erlitten. "Die unschuldigen Nutzer von Megaupload", fordert die Bürgerrechtsorganisation EFF, sollen wieder auf ihre Daten zugreifen können.

Webhoster fordert Datenlöschung

Insgesamt sollen 25 Petabyte an Daten gelöscht werden. Darauf drängt Webhoster Carpathia Hosting, der rund 1100 Megaupload-Server beherbergte, da die Kosten seit der Schließung des Filehosters niemand mehr übernimmt. (ez, derStandard.at, 02.04.2012) 

  • Die Organisation EEF vertritt einen Megaupload-Nutzer vor Gericht.
    foto: screenshot, derstandard.at

    Die Organisation EEF vertritt einen Megaupload-Nutzer vor Gericht.

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