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Budapest - Im Zuge des Plagiatsaffäre um die Doktorarbeit des ungarischen Staatspräsidenten Pal Schmitt hat der Rektor der beteiligten Budapester Semmelweis-Universität seinen Rücktritt angekündigt. Damit solle der "Friede an der Universität" gesichert werden, erklärte Tivadar Tulassay am Sonntag in einer auf der Website der Universität veröffentlichten Mitteilung. Er werde das für Bildung zuständige Ministerium für Nationale Ressourcen am Montag über seinen Rücktritt informieren.
Dies bedeute aber nicht, dass er die Entscheidung, Schmitt seinen 1992 erworbenen Doktortitel abzuerkennen, nicht weiter unterstützen würde, so Tulassay. Die Semmelweis-Universität hatte dem Staatsoberhaupt am Donnerstag seinen Titel aufgrund eines Vorschlages des Doktoratsrates der Hochschule entzogen. Eine Untersuchungskommission hatte festgestellt, dass der damalige Präsident des Ungarischen Olympischen Komitees (MOB) den Großteil seiner Arbeit - rund 200 der 215 Seiten - von anderen Autoren übernommen hatte.
Schmitt selbst hatte die Hochschule daraufhin kritisiert, weil sie ihm den Titel aberkannte, "ohne ihn angehört zu haben". Einen Rücktritt lehnte der Präsident ab. (APA, 1.4.2012)
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Universität ja geradezu eine Provokation sein.
Vielleicht könnte man sie ja wieder Péter-Pázmány-Universität nennen, die ist wenigstens katholisch.
pocht auf die Autonomie der Univeristät. Der Rektor hätte noch bis Ende Juni im Amt bleiben sollen.
Er hat ehrlich und tapfer gehandelt, als er anlässlich seiner Rücktrittserklärung sagte, dass er mit dem Beschluss, Schmitt den Titel abzuerkennen im Interesse der Uni und des Landes einverstanden ist.
genau, die autonomotät der universität. es ist die sache der uni, doktortitel zu verteilen und wieder abzuerkennen, wo kommen wir hin, wenn das auch in die hände der regierung kommt. deshalb hat der minister richtig gehandelt, als er den bericht zurück an die uni geschickt hat, dass diese entscheiden soll. der rektor regt sich jetzt auf, dass er nicht das vertrauen der regierung bestitzt, und tut auf märtyrer. gleichzeitig erscheinen bereits die ersten artikel über seine machenschaften und jene seiner familie - sein bruder ist gerade als präsident der habilitationskommission der medizinuni zurückgetreten, weil öffentlich wurde, dass vor 2 jahren ein artikel von ihm aufgrund von plagiat von einer zeitschrift abgewiesen wurde.
Warum schädigt Orbán seinen Hampelmann Paprika-Jancsi?
Weil er glaubt, damit die Aufmerksamkeit der Welt und der Ungarn wegzulenken, von der wirtschaftlichen Katastrophe in der er mit seinem Wirtschaftsminister und der "unorthodoxen" Wirtschaftspolitik hineinführt.
Vielleicht hofft er auch auf iranische Hilfe
http://www.zeit.de/2012/14/P... eien-Islam
Orbán ist es wurscht, dass sein Hampelmann sich ganz und gar zur Witzfigur macht, denn vor dieser Plagiatsangelegenheit fand man es nur witzig, dass der ungarische Präsident nicht einen ungarischen Satz schreiben kann ohne Fehler zu machen. Nun outet er sich als Autist und Orbán assistiert und macht aus ganz Ungarn eine Zielscheibe für Satiriker und Humoristen.
Schmitt hat für Ungarn sehr gute Arbeit geleistet, fleißig gearbeitet, hat sein Amt ernst genommen. Ich möchte Sie daran erinnern dass vor 22-25 Jahren einen kleinen Doktortitel zu bekommen viel leichter war als jetzt. Es ging damals nicht um Qualität sondern um Quantität! Viele hunderte wenn nicht tausende Menschen haben bis 1993 auf diese Weise den Doktortitel nicht nur in Ungarn erhalten. Man könnte fragen warum er nicht von seinem Tuttor und von seinem beratenden Professor nicht auf die Fehler rechtzeitig vor der Abgabe aufmerksam gemacht worden war? Noch was- Sie sollten sich schämen Schmitt Pál für Hampelmann Paprika-Jancsi nennen!!!!
Bruhaha... ja fleißig - als Orbán-Marionette - alles schön fleißig unterschrieben...sogar das Gästebuch in der Tascharda...
http://www.schmittify.com/
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