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Frankfurt - Bei Anti-Kapitalismus-Protesten in Frankfurt sind am Wochenende zahlreiche Menschen verletzt und das Gebäude der Europäischen Zentralbank (EZB) mit Farbbeuteln und Steinen angegriffen worden. Teilnehmer einer Demonstration mit mehreren tausend Menschen beschädigten in der Innenstadt etliche Geschäftshäuser und Autos, darunter mehrere Polizeifahrzeuge. Fensterscheiben gingen zu Bruch, Brände wurden gelegt und Rauchbomben gezündet. Die Polizei nahm nach Angaben vom Sonntag 465 Personen fest, unter anderem wegen Landfriedensbruchs.
Schwere Verletzungen
Ein Polizist sei zusammengeschlagen und so schwer verletzt worden, dass er noch am Sonntag auf der Intensivstation behandelt worden sei, sagte ein Polizeisprecher. Die Täter hätten auch die ihm zu Hilfe eilenden Einsatzkräfte mit massiver Gewalt attackiert. Bei dem gesamten Einsatz, der bis tief in die Nacht gedauert habe, seien mindestens 15 Beamte verletzt worden. Ein unbeteiligter Passant sei von einem Stein am Kopf getroffen worden. Nach Auflösung der Veranstaltung hätten zahlreiche Gruppen wahllos Geschäfte und deren Personal angegriffen. Die Polizei setzte Pfefferspray und Schlagstöcke ein. Sie bezifferte die Zahl der Demonstranten auf 4.000, die sich zunächst friedlich in der Nähe des Hauptbahnhofs versammelt hätten.
Das Bündnis "M31", das am Samstag europaweit zu Kundgebungen gegen die deutsche und europäische Politik in der Finanz- und Schuldenkrise aufgerufen hatte, sprach von Dutzenden verletzten Demonstranten in Frankfurt. Gegen "die neoliberale und autoritäre Krisenpolitik der EU" seien in der Finanzmetropole 6.000 Menschen auf die Straße gegangen, hieß es in einer im Internet veröffentlichten Mitteilung. "Wegen ein paar kaputter Scheiben" habe die Polizei die Kundgebung angegriffen sowie Demonstranten verletzt oder festgehalten.
Flaschen und Rauchbomben
Reporter der Nachrichtenagentur Reuters sahen, wie das von Polizisten und Sperrgittern abgeriegelte EZB-Gebäude von Farbe getroffen wurde. Auch Steine, Flaschen, farbige Rauchbomben und ein aus der Verankerung gerissenes Verkehrsschild wurden geworfen. Wenig später zersplitterten die Fensterscheiben eines Geschäftshauses in der Nähe, als zahlreiche Pflastersteine gegen die Fassade prasselten. Die EZB wollte sich nicht zu den Vorfällen äußern.
Im weiteren Verlauf kesselte die Polizei einen Teil der Demonstranten ein, ermittelte Personalien und nahm mehrere Menschen fest. Aus der Gruppe heraus seien Straftaten begangen worden, sagte ein Polizist bei dem Einsatz vor Ort zur Begründung. (APA, 1.4.2012)
Bei der Zwangsräumung in einem New Yorker Park 2011 waren Hunderte Bücher beschädigt und beschlagnahmt worden, jetzt fließt Geld
Mit einer Benefiz-Gala sammelte die Bewegung mehr als 250.000 Dollar. Das Geld soll etwa Arztrechnungen begleichen
Hauptproblem: Astronomische Gewinne werden auf Kosten von sehr vielen anderen Menschen erzielt, schmälern das Glück der Masse, die nicht mal mehr ihre Grundbedürfnisse befriedigen kann. Die ganzen Reichen werden aber ab einem gewissen Vermögen auch nicht zufriedener - Ackermann und Konsorten beweisen das.
Diese reiche "Elite" ist das Hauptübel unserer Zeit.
Die wahren Sozialschmarotzer sind diese Typen!!!
markt ist gut banken sind super haben uns zivilisatorisch weitergebracht aber reset - schulden tilgen - und großkonzerne, großbanken zerschlagen -
erster schritt europäische finanzpolitik- eu bank- die in alternative green jobs erneuerbare energien, wasserwirtschaft, wissen, bildung kultur, IT, investiert bzw. jeden europär ermöglicht ein kredit für ein betrieb aufzunehmen!
Das war keine Demonstration nach demokratischen Gepflogenheiten. Das war ein OUTIG von Chaoten, Strauchdieben und Randalierern die sich als krankhafte Weltverbesserer gestern eben diese Plattform gewählt haben. Und die Anti-Kapitalisten geben diesen subjekten auch noch bereitwillig Schützenhilfe. Wie naiv und ungebildet!
Hier wurde gegen Turbokapitalismus, die Macht der Finanzindustrie und das spekulative Geldsystem demostriert, die Ursachen, warum heute viele Leute überhaupt vermehrt Sozialleistungen beziehen müssen.
Ähm, nein. Hier wurde nicht gegen Finanzindustrie und das spekulative Geldsystem demonstriert - Kapitalismus ist mehr als Banken und Börse. Wer den Aufruf nachlesen mag: http://march31.net/de/call-f... on-german/
gehts noch
ich will keinen kommunismus
nur einen markt der für die mehrheit der menschen und nicht 1-2 % arbeitet
d.h. erneuerbare energien - soziale beziehungen investieren- sensible selbstverantwortliche kreative - bewusste kritische menschen die souverän ihr eigenes leben steuern! und keine lohnsklaven die ausgebeutet werden!
Tja, die Leute sind dumm. Schleichend wird uns immer tiefer in die Tasche gegriffen - die Ausredenliste dafür ist schon verdammt lang: Solidarität mit Griechenland, Rettungsschirm, Wirtschaftskrise, "geht's der Wirtschaft gut, geht's uns allen gut", usw usf.
Das läuft so lange, bis wir nichts mehr haben. Erst dann beginnt das Hirn zu denken - dann ist es aber zu spät!
Dass in den letzten sagen wir mal 20 Jahren eine riesige Umverteilungsaktion von unten nach ganz oben stattgefunden hat, welche derzeit so radikal wie noch nie wütet, bekommen anscheinend noch immer nicht genug Menschen mit. Aber kein Wunder - sind doch fast alle im beruflichen Hamsterrad.
Keine Gewalt (auch nicht vom Staat) - dafür Gerechtigkeit!
gewalt ist keine alternative zu den methoden der finanzindustrie (FI). das bündnis M31 beginnt sich für eine friedliche (r)evolution zu interessieren:
http://basisgruppe-antifa.org/
"Agitare Bene Cafe am 5. April: Bedingungsloses Grundeinkommen?
Agitare Bene Cafe am 5. April: Bedingungsloses Grundeinkommen?
super_user März 25, 2012 Kommentare deaktiviert
Nicht nur die Erfahrung mit Hartz IV lässt vielen Menschen das Konzept des bedingungslosen Grundeinkommens attraktiv erscheinen. Doch ist die Forderung nach diesem schon ein Schritt Richtung einer menschenfreundlicheren Welt?... Read More »
schwarz und weiß sind schöne farben - hab aber gehört, daß es dazwischen auch noch ein farbspektrum gibt.
des weiteren sind sowohl kapitalismus als auch kommunismus nur religionen die sich eigentlich kaum unterscheiden: viele schufften, ein paar ernten die früchte. insofern wär es vielleicht mal zeit über alternativen abseits dieser dämlichen, für den pöbel bestimmten dogmen zu suchen und aufzuhören mit diesen schwachsinnigen schlagwörtern zu argumentieren - das sind nur floskeln.
ei9ne bedürfnisorientierte wirtschaft kannst dann "bedarfismus" nennen, von mir aus, aber es geht eher um den inhalt als um das, den inhalt beschreibende schlagwort.
bge, arbeitlosigkeit als erfolg, finanziert vom profit den maschinen erwirtschaften.
Sammlung von Medienberichten und Videos zum Aktionstag: http://www.anarchismus.at/anarchist... rueckblick
lobenswerte aktion, aber ich kann nur abermals eines kritisieren: man sollte aufhören diese dämlichen, inhaltsleeren schlagwörter "kapitalismus" oder "antikapitalismus", "sozialismus" etc. zu verwenden - dadurch verschreckt man die menschen, weil ihnen zb. "kapitalismus" von kindesbeinen an als was positives verkauft wurde.
auch hilft es nicht immer gegen etwas zu sein, der zusatz "anti" ist eher hinderlich, man sollte für etwas sein, und wofür man ist sollte man zu formulieren imstande sein OHNE abgedroschen dogmen wie kapitalismus, kommunismus, sozialismus etc. verwenden zu müssen.
nur eine anregung, falls du da involviert bist.
In einem Punkt haben Sie recht. Begriffe wie "Antikapitalismus" alleine heißen noch gar nichts - er kann von der politischen Linken ebenso wie von der Rechten kommen und von verschiedensten Vorstellungen gespeist sein. Spannender ist also sich anzusehen, wofür jemand ist.
Ich kann z.B. mit dem Begriff "links" nicht viel anfangen. Klar werde ich als Anarchist wohl in den Bereich des "Linksradikalismus" eingeordnet. Aber was ist links? Lenin? Stalin? Ho Chi Min? Fidel Castro? Eine staatsgelenkte Wirtschaft mit Einparteiensystem wie im Ostblock? Davon sind meine Vorstellungen meilenweit entfernt...
Zur Bedürfniswirtschaft: http://www.anarchismus.at/texte-ana... pitalismus
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