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vergrößern 550x831Zum wertvollen (oder zumindest teuren) Dokument geworden: Die Speisekarte des letzten Mittagsmahls an Bord der "Titanic".
London - Im deutschen Privatfernsehen wurde dieser Tage das Bordmenü der "Titanic" (natürlich Erster Klasse) nachgekocht - die dazugehörige Original-Speisekarte ist indessen für den Rekordpreis von 76.000 Pfund Sterling (umgerechnet 91.000 Euro) im britischen Auktionshaus Henry Aldridge & Son versteigert worden.
Das Gebot eines privaten Sammlers aus Großbritannien lag damit innerhalb der geschätzten Spanne von 60.000 bis 100.000 Pfund, teilte das Auktionshaus mit. Die Speisekarte zeigt das letzte Mittagsmenü, das auf dem Luxusdampfer eingenommen wurde. Für die Passagiere der Ersten Klasse gab es unter anderem Eier auf Spargel, "Bauernkraftbrühe" und Hühnchen à la Maryland. Ruth Dodge, eine Passagierin und Überlebende der Tragödie, hatte die Speisekarte mit dem Datum 14. April 1912 in ihrem Portemonnaie mitgenommen.
Außerdem kam bei der "Titanic"-Auktion neben zahlreichen Bildern, Fotografien und Filmplakaten auch ein handgeschriebener Brief von Henry Wilde, dem Ersten Offizier des Schiffes, unter den Hammer. Wilde gilt als einer der Helden der Katastrophe, weil er in letzter Minute noch klemmende Rettungsboote flott bekam. In dem kurz vor der dem Auslaufen in Southhampton verfassten Brief an seine Familie nannte er die "Titanic" ein "wunderbares Schiff", das "neueste, was der Schiffbau zu bieten hat." Der Brief ging für 29.000 Pfund weg. (APA/red, derstandard.at, 1.4.2012)
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Die Titanic-Speisekarte ist ein Wertobjekt,
das langfristige Anlagequalität hat
und eine erkleckliche Wertsteigerung erwarten lässt.
Hätte der Anleger sein Geld für Sozialprojekte ausgegeben,
könnte er damit nicht reich werden.
Er hat also durchaus sinnvoll und zweckorientiert gehandelt.
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