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Rangun - Die Nationale Liga für Demokratie (NLD) von Friedensnobelpreisträgerin Aung San Suu Kyi hat bei der Nachwahl in Burma vom Sonntag 40 der 45 zu vergebenden Mandate errungen. Das gab die Wahlkommission in Rangun am Montag bekannt. Die NLD hatte sich zuvor bereits zum Sieger erklärt, allerdings von 44 gewonnenen Sitzen gesprochen. Trotz des Siegs der NLD werden aber weiterhin die Parteigänger des Militärs das Parlament dominieren. Bei den Nachwahlen ging es lediglich um sieben Prozent aller Mandate. Zu wählen waren 37 der 440 Unterhaus- und acht der 224 Oberhausmitglieder.
"Das ist ein Triumph des Volkes!", sagte die Parteigründerin, Friedensnobelpreisträgerin Aung San Suu Kyi, vor hunderten Anhängern vor der Parteizentrale in Rangun. "Wir hoffen, dass damit eine neue Ära beginnt, in der die Menschen aktiv an der Politik des Landes teilhaben." Die 66-jährige Tochter des 1947 ermordeten Unabhängigkeitshelden General Aung San bekam in ihrem Wahlkreis laut Parteiangaben 90 Prozent der Stimmen. Bei den Nachwahlen ging es lediglich um sieben Prozent aller Mandate. Das Parlament wird daher weiter von den Gefolgsleuten der früheren Militärdiktatur dominiert.
Laut dem stellvertretenden Parteichef Kyi Toe, gewann die NLD auch den Sitz von Präsident Thein Sein in der Retortenhauptstadt Naypyidaw. Dort wohnen praktisch nur Regierungsangestellte. Offizielle Wahlergebnisse der Wahlkommission wurden erst in einigen Tagen erwartet. Die Stimmenauszählung fand öffentlich unter Beteiligung der teilnehmenden Parteien statt.
Respekt für politische Gegner
Die gesundheitlich angeschlagene Suu Kyi mahnte in einer Erklärung zu Respekt für die politischen Gegner. Die große Freude zu diesem Zeitpunkt sei normal, es sei "ein Sieg der Menschen mit Würde. Wir müssen sämtliches Verhalten vermeiden, das die anderen Parteien verärgert. Ich rufe alle NLD-Anhänger auf, nicht aggressiv gegen die andere Seite vorzugehen", sagte Suu Kyi.
"Man soll den Tag nicht vor dem Abend loben, aber es könnte die erste wirklich echte Wahl in diesem Land seit langer Zeit sein", sagte der EU-Spitzendiplomat Robert Cooper bei einem Rundgang durch mehrere Wahllokale in der Region nördlich der Stadt Rangun. Die burmesische Regierung habe in den vergangenen Monaten die Weichen für eine Öffnung hin zu mehr Demokratie gestellt. "Die Geschwindigkeit des Wandels ist atemberaubend gewesen." Auch der EU-Parlamentarier Ivo Bellet äußerte sich positiv: "Wir sind froh, dass alles friedlich verläuft."
"Fortschritte mit Kooperation honorieren"
Ähnlich äußerte sich auch die Nationalratsabgeordnete Petra Bayr (SPÖ): "Ich freue mich unglaublich, dass Aung San Suu Kyi durch ihren beharrlichen und gewaltfreien Einsatz für die Demokratie nun offiziell gewählte Volksvertreterin des burmesischen Volkes ist." Der deutsche Außenminister Guido Westerwelle würdigte den Sieg als historischen Schritt auf dem Weg der Demokratisierung und nationalen Aussöhnung. "Ich ermutige die Verantwortlichen in Rangun, den Reformweg weiter zu gehen", erklärte Westerwelle. "Europa wird weitere Fortschritte mit Kooperation honorieren."
Seit der Parlamentwahl vor zwei Jahren, die damals noch von massiven Manipulationsvorwürfen geprägt war, zeichnet sich eine Demokratisierung des asiatischen Landes ab: Suu Kyi wurde freigelassen, die Generäle gaben die Regierung an ein ziviles Kabinett ab. Viele seiner Mitglieder hatten ihre Uniform allerdings nur kurz zuvor abgelegt.
Wegen der Demokratisierungsbemühungen haben westliche Staaten eine Ende der Sanktionen gegen das rohstoffreiche Land in Aussicht gestellt. Dafür ist nach Angaben von Diplomaten jedoch eine glaubwürdige Wahl notwendig, was auch von Suu Kyis persönlichem Urteil über die Wahl abhängen dürfte. Ein Ende der Sanktionen könnte einen Schub ausländischer Investitionen in das Land bringen, in dem ein Großteil der Bevölkerung in Armut lebt.
ASEAN-Parlamentarier warnen vor Burma-"Euphorie"
Die Präsidentin des Interparlamentarischen Komitees der Südostasiatischen Staatengemeinschaft (ASEAN), Eva Kusuma Sundari, hat vorerst vor jeder "Euphorie" gewarnt. Man solle nicht die schweren Verbrechen des burmesischen Regimes vergessen, nur weil Suu Kyi einen Parlamentssitz errungen habe, erklärte Sundari am Montag in der indonesischen Hauptstadt Jakarta. Am Dienstag findet in Kambodscha ein ASEAN-Gipfel statt.
Die Nachwahlen und der Einzug von Suu Kyis NLD ins Parlament änderten noch nichts an der "langen Liste" von Menschenrechtsverstößen und der Unterdrückung ethnischer Minderheiten in Burma, betonte die indonesische Parlamentarierin. (APA, 1.4.2012)
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der mit hillary clinton offenbar gut befreundet ist.
http://videos.t-online.de/b/52/02/2... to-ap-.jpg
Buchempfehlung:
http://www.amazon.de/Der-Weg-z... 814&sr=8-3
Darin wird einem so richtig klar, dass Aung San Suu Kyi niemals für sich selbst, sondern immer nur für ihr Volk kämpft(e)!!
Alles Gute dafür auch weiterhin!
Was Mandela für Afrika war/ist, ist diese tolle Frau für Asien, bezw. Burma !!!
Ich verfolge diese Geschichte jetzt seit einiger Zeit von Thailand aus, wo es täglich Berichte im TV gibt........
Aber Burma ist nicht wie Südafrika oder Polen, denn da herrschen noch immer die Militärs und wenn man einen Blick in das Parlament wirft, so sieht man in den Reihen fast zu 85% nur grüne Uniformjacken!!!
Es wird noch Jahre dauern, aber diese Frau hat Mut und ich wünsche ihr Glück dazu!!!!!!!
Wir sollten solche Politiker mit Rückgrat und Mut auch in Österreich haben, aber dies ist leider nur ein "Wunschdenken" vieler !!
dem Ex-Präsidenten oder seiner Frau? Der erste hatte mit Myanmar nie etwas zu tun, die US Außenministerin war ein Jahr nach ASKs Freilassung erstmals zu Besuch. Nichts in Myanmar ist bisher auf Druck der USA geschehen, die gesamte Entwicklung wurde vor gut 10 Jahren festgelegt und angekündigt in der "Roadmap to a discipline Flourishing Democracy", nur das Tempo der Veränderungen überrascht. Die USA mit ihrem Sanktionswahn sind am Elend der Burmesen zu mindestestens gleichem Anteil Schuld wie die verfehlte Politik der Militärs.
Ich habe dort lange genug gelebt und gearbeitet und die Auswirkungen der westlichen Sanktionen (auf Druck der USA) bei den einfachen Menschen hautnah erlebt. Als sich selbst das ICRC und der Global Fund zurückzogen (und die HIV Patienten für ihre Regierung bestraften), wurde der Gipfel überschritten. Die Sanktionen trieben die Machthaber in die Hände Chinas.
Sie erfinden etwas " ... 99 Prozent der Stimmen ... " und erwarten ernsthaft aufgrund ihrer Erfindung, man könnte auch Lüge dazu sagen, einen Protest der Standardleser? SIE und nur Sie sind der Plärrer, der Schreihals!
Als ich die 90% gelesen habe, hab ich mich gewundert, dass es nicht mehr sind - die angesehene, geachtete Frau in ihrem eigenen Wahlkreis vs. die von vielen gehasste Junta, da hätten auch 99% drinnen sein können.
Und noch eine letzte Frage: Wie soll eine kleine Oppositionspartei eine Wahl fälschen? Die regierenden bzw. mächtigen können das, das ist klar. Aber die Kleinen, Machtlosen? Los - sagens schon, wie soll das gehen? Schliesslich reden ja Sie von der "berechtigten" Fälschung!
Wieder ein Medienhype
um eine Politikerin ,
die vom Internationalen Kapital finanziert wird
und eine märchenpresse hat .
Und sie wird untergehen wie ihr
ukrainisches Gegenstück Tymoschenko .
Anscheinend sind noch immer Gutgläubige ,
die an den Demokratie und Freiheitsschwindel glauben
Demokratie wird abgebaut ,
am radikalsten in den Ländern
die vorgeblich weltweit für Freiheit und Demokratie eintreten .
Suu Kyi ist ein Mittel der USA
gegen die chinesische Dominanz in dieser Region .
Ein Land Burma existiert nur in den Köpfen der Neokolonialisten .
"international isolierte Burma" :
Isoliert ist Myanmar höchstens aus der Sicht des US/EU Kapitals
haben Sie überhaupt eine Ahnung welchen Quatsch Sie verzapfen hier????????
Sie ist sicher kein US-Mittel, denn Burma ist kein Vasalle der USA, Burma ist ein Militärstaat und diese Frau hat "Mum und Mut"...................und man kann sie nie mit der Ukraine vergleichen!!??
Nur wenn man schon mal im Lande war, dann kennt man die Umstände, ich war da gewesen!!!
und hier erkennt man wohin der weg geht:
http://derstandard.at/133318501... hrung-frei
so leid es mir um die schöneheilewelt illusion mancher user tut - du dürftest damit recht haben, leicht erkennbar an der tatsache, daß der nobelpreis nur eine art marketinginstrument ist, ein instrument zur stimmungsmache, und nicht gerade von jenen vergeben wird, die ich als kritische systemhinterfrager bezeichnen würde.
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