Peoplesoft zeigt Oracle die kalte Schulter

20. Juni 2003, 15:29
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Softwarehersteller schlägt selbst erhöhtes Oracle-Angebot aus - Der Grund: Kartellrechtliche Bedenken

New York - Der SAP-Konkurrent und US-Software-Hersteller PeopleSoft hat auch das erhöhte feindliche Übernahmeangebot des heimischen Rivalen Oracle abgelehnt. Das beschloss das Führungsgremium (Board) von PeopleSoft einstimmig, wie das Unternehmen am Freitag mitteilte.

Das Zusammengehen beider Unternehmen würde gegen kartellrechtliche Bestimmungen verstoßen, hieß es zur Begründung. Der weltweit zweitgrößte Software-Hersteller Oracle hatte am Mittwoch seine Offerte auf 19,50 Dollar (16,70 Euro) je PeopleSoft-Aktie von bisher 16,00 Dollar erhöht. Das Gesamtvolumen des Geschäfts würde damit auf rund 6,3 Mrd. Dollar von zuvor 5,1 Mrd. Dollar steigen. PeopleSoft will seinerseits für 1,75 Mrd. Dollar den kleineren Konkurrenten J.D. Edwards übernehmen. (APA/Reuters)

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