Jimmy Knepper (1928-2003)

16. Juni 2003, 18:26
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Langjähriger Jazz-Posaunist von Charles Mingus und Woody Herman starb in Virginia

New York - Die Posaune ist im Jazz kein zentrales Instrument der Innovation. Aber zweifellos ein technisch heiles, weshalb man all jenen Respekt zollen muss, die es schaffen, die idiomatischen Errungenschaften des Genres, die von Saxofon und Klavier bereitgestellt wurden, zu verinnerlichen. Jimmy Knepper etwa. Er hatte die technisch anspruchsvolle Sprache des Bebop beherrscht und individuell verarbeitet.

Das brachte ihn mit Größen wie Charles Mingus und Woody Herman zusammen. Sein Sound ist auf Mingus-Alben wie The Clown, Tijuana Moods und Mingus Ah Um zu hören. Die Zusammenarbeit endete 1962, nachdem der "labile" Mingus Knepper verprügelt hatte. Jimmy Knepper ist am Samstag in Triadelphia (US-Staat West Virginia) an den Folgen der Parkinsonschen Krankheit gestorben. (tos/DER STANDARD, Printausgabe, 17.6.2003)

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