Niederösterreich beugt der Tollwut vor

16. Juni 2003, 13:06
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Von Flugzeugen aus werden Impfköder für Füchse abgeworfen

St. Pölten - Zur Vorbeugung gegen die - in Tschechien, der Slowakei und Ungarn fallweise auftretende - Tollwut wird die von der EU finanzierte Impfaktion in Niederösterreich fortgesetzt. Bis Mitte August werden in den östlichen und nordöstlichen Bezirken des Bundeslandes rund 97.000 Impfköder für Füchse aus Flugzeugen abgeworfen.

Laut Pressestelle der NÖ Landesregierung gilt die Seuche in Niederösterreich seit 1994 ausgerottet. Um das Land auch künftig von Tollwut frei zu halten, sei es aber notwendig, die Aktion noch einige Jahre fortzuführen.

Die der oralen Impfung der Füchse dienenden Abwürfe erfolgen grundsätzlich nicht über bewohntem Gebiet. Betont wurde, dass die 18 Gramm leichten Kapseln nicht giftig und daher für Menschen nicht gefährlich sind. Sollte ein "verirrter", geplatzter Köder in Kontakt mit Schleimhäuten oder Wunden kommen, wird empfohlen, einen Arzt oder ein Krankenhaus aufzusuchen. (APA)

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