T-Mobile USA plant 2005 Finanzmittelüberschuss

16. Juni 2003, 13:47
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Kundenwachstum: 15 Millionen Nutzer werden bis zum Jahr 2005 angepeilt

Die US-Mobilfunktochter der Deutschen Telekom, T-Mobile USA, will durch weiteres Kundenwachstum spätestens im Jahr 2005 rund 15 Mio. Nutzer zählen. Zu diesem Zeitpunkt soll auch erstmals ein Finanzmittelüberschuss (Free Cash Flow) erwirtschaftet werden.

Mehr Kundschaft

Mehrere große Tageszeitungen berichteten am Montag übereinstimmend unter Berufung auf den Chef der Telekom-Mobilfunkholding, Rene Obermann, und den T-Mobile-USA-Chef, Robert Dotson, bis 2005 solle die Kundenzahl bei T-Mobile USA auf 14 bis 15 Millionen von derzeit 10,8 Millionen steigen. Zudem sollen zu diesem Zeitpunkt die Investitionen von jährlich zwei Mrd. Euro aus den laufenden Erträgen finanziert werden. Nach Abzug aller Ausgaben solle ein Finanzmittelüberschuss verbleiben.

Mehr Gewinn

T-Mobile USA hat in den vergangenen zwei Jahren seinen Kundenstamm rund verdoppelt. 15 Mio. Kunden in den USA gelten bei der Telekom als kritische Marke, um das Überleben des im Jahr 2001 für rund 40 Mrd. Dollar (34 Mrd. Euro) in bar und eigenen Aktien erworbenen Unternehmens im Wettbewerb mit fünf größeren Konkurrenten abzusichern. Zudem strebt T-Mobile USA den Zeitungsberichten zufolge an, die operative Gewinn-Marge zu verbessern. Bis Ende 2005 solle die Marge auf 25 Prozent von derzeit 20 Prozent steigen.

Für das laufende Geschäftsjahr strebt T-Mobile USA früheren Angaben zufolge im Vergleich zum Vorjahr eine Verdoppelung des Ergebnis vor Steuern, Zinsen, Abschreibungen und Amortisationen (Ebitda) auf rund eine Mrd. Euro an. Unter dem Strich erwirtschaftet das wegen anhaltender Netzinvestitionen verschuldete Unternehmen noch deutliche Verluste. (APA/Reuters)

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