Vierzehn Tote bei Bombenanschlägen

1. April 2012, 12:31

Hunderte verletzt - Seit Jahren blutiger Regionalkonflikt mit muslimischen Separatisten

Pattani/Bangkok - Bei Sprengstoffanschlägen sind im Süden von Thailand am Samstag insgesamt mindestens 14 Menschen ums Leben gekommen. Hunderte seien bei den Attentaten verletzt worden, meldeten örtliche Medien am Sonntag. Ein Feuer in einem Hotel der Touristenstadt Hat Yai, für das die Behörden zwischenzeitlich eine fehlerhafte Gasleitung verantwortlich gemacht hatten, wurde auf eine Autobombe in der Tiefgarage des Gebäudes zurückgeführt.

Bei dem nach der Explosion im Lee Gardens Hotel entstandenen Brand seien drei Menschen gestorben, sagte der Chef der nationalen Polizei, Priewpan Damapong, am Sonntag der staatlichen Nachrichtenagentur. Eines der Opfer stamme aus dem Nachbarland Malaysia.

Ausländische Touristen unter den Verletzten

In der Stadt Yala explodierten am Samstag in kurzer Folge drei Bomben, die von Motorrädern aus gezündet wurden. Dabei starben insgesamt mindestens elf Menschen, rund 100 weitere wurden verletzt, meldete die staatliche Nachrichtenagentur. Zehn Passanten seien schwer verletzt in Krankenhäuser gebracht worden. "Die Bomben sollten jegliche Friedensbemühungen zerstören", sagte ein Armeevertreter.

Unter den Verletzten sollen sich auch ausländische Touristen befinden. Hat Yai, die größte Stadt in Südthailand, ist vor allem bei Reisenden aus den Nachbarländern Malaysia und Singapur beliebt.

Rund 80 Prozent der zwei Millionen Einwohner der drei südlichsten Provinzen Thailands sind Muslime. Dort kämpfen Separatisten seit Jahren für mehr Autonomie innerhalb des 90 Prozent buddhistischen Landes. Mehr als 5.000 Menschen sind seit 2004 in den Provinzen Pattani, Narathiwat and Yala gewaltsam ums Leben gekommen. Die Stadt Hat Yai liegt in der südlichen Provinz Songkhla, die unmittelbar an das Unruhegebiet angrenzt. Fast täglich kommt es dort zu Bombenanschlägen oder Schießereien. Die Muslime in der Region, die Thailand (damals Siam) 1902 annektierte, beklagen seit langem eine Diskriminierung durch die Behörden. Viele von ihnen sind in das benachbarte Malaysia geflüchtet. (red/APA, 1.4.2012)

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im oestlichen chantaburi

leben thailaendische christen mit ihren buddistischen landsleuten seit jeher friedlich zusammen und respektieren sich.
warum schaffen das die moslems nicht?

ich kann ihnen auch aus (nicht touristischer) persönlicher erfahrung berichten...

dass das zusammenleben der religionen in thailand wesentlich respektvoller vonstatten geht als in so manchem "zivilisierten" westlichen land, inkl österreich.

radikale idioten gibts leider überall, so wie es auch christliche fundamentalisten in irland gegeben hat.

thailand ist immerhin auch bevölkerungsmäßig 8 mal so gross wie Ö und die konflikte beschränken sich glücklicherweise eigentlich wirklich auf den "extremen" süden.

"Die Moslems" schaffen das sonst ganz problemlos in Thailand.
Nur ganz im Süden gibt es ein paar fundamentalistische Wahnsinnige.

Jeder fundamentalistische Moslem = ein Moslem, aber nicht jeder Moslem ist fundamentalistisch.
Unterschied klar? :)

Diskriminierung

das gehen die Moslems in Süd-Thailand brav in die konfessionellen islamischen Schulen, lernen dort brav den Koran und noch ein bisserl etwas anderes (vielleicht);

und dann wird bitterlich geklagt, dass sie bei der Aufnahme auf Universitäten gegenüber den anderen Thais (die in den Schulen ernsthaft gelernt haben) ganz arg diskriminiert werden

die sache ist etwas komplexer als hier dargestellt

vor etwa 10 jahren als dieser terror richtig losging, durchsuchten polizisten da unten das haus eines parlamentariers der fuer diese region im bangkoker parlament sass, der haute knapp vorher nach malaysia ab. bei den durchsuchungen, haus, bankkonten etc. fand man heraus (ich beziehe mich auf einen artikel in der bangkok post von damals) das der regelmaessig grosse summen von verschiedenen saudi arabischen "wohlfahrtsverbaender" ueberwiesen bekam die benutzt wurden um den terror zu finanzieren. der typ sitzt auch heute noch in malaysia und steuert u.a. den terror. die malaysischen bundestaaten die dort direkt angrenzen sind fest in der hand von islamfundamentalisten.

Weltweit wird nie geklärt wo der Sprengstoff herkommt.

Solches Material gibts ja in jedem Supermarkt! Oder?

Wie kommt man an militärischen Sprengstoff?????????

Habe ich nie in Berichterstattung erfahren!

Radikale Fanatiker sind so unnütz wie nix Anderes..

die religion des friedens hat seit 9/11 zum 18.600 mal zugeschlagen, in dessen verlauf mindestens 1 mensch getötet wurde.
lieber standard, dieser bericht, in dem die muslims zu opfern gemacht werden, verzerrt die realität und ist ein schlag ins gesicht der objektiven berichterstattung.

Ich habe einmal...

...in Thailand einen einheimischen kennegelernt, der hat mir erzählt dass seine kleine Tochter eines Tages nach Hause kam, und ihm erklärt habe sie wolle Christin werden. Er hat sich sehr gefreut, dass seine Tochter in so jungen Jahren schon so eine eigenständige Entscheidung trifft.

In Saudi Arabien würde einem Konvertiten per Gesetz der Kopf abgeschlagen werden.

Ich schätze, dass kann man unkommentiert so stehen lassen...

Ist diese Art der Toleranz vielleicht auch Selbstaufgabe? Sind diese Buddhisten nicht in Wahrheit dem Untergang geweiht?
Es ist kein Zufall, dass Christentum/Islam einst die Welt erobert haben. Afghanistan und Teile Pakistans waren ja auch einmal buddhistisch.
Wieso huldigen wir heute Tugenden, die mit dem eigenen Untergang verbunden sind? Ich sehe bei diesen toleranten Buddhisten wenig Größe, Wahrhaftigkeit, oder Stärke, sondern Schwäche, Unterwürfigkeit und Sklaverei.
Ich prophezeie, dass der Terror Konzessionen bringen wird.

dem untergang geweiht?

ich glaube sie haben da ein wissens-defizit.
der buddhismus ist (auch im westen) - und das alleine durch friedliche mittel - im kommen wie kaum eine andere religion.
für alle interessant, die nicht bekehrt/erzogen/gemassregelt werden wollen, keinen gott und keinen "obersten führer" brauchen, und ihr leben selbstverantwortlich leben und gestalten wollen.

Besonders klug

ist Ihr post allerdings nicht.
Die von Ihnen genannte "Selbstaufgabe" gibt es in allen Religionen, jedoch nur beim dummen Fußvolk, denn dieses betet, daß Gott/Jesus/Allah/Buddha die Probleme beseitigt.

"...dass Christentum/Islam einst die Welt erobert haben."

Indem sie abertausende Menschen getötet haben um fremden Länder auszurauben und zu plündern.
Und all das Im Namen Gottes/Allahs.

DAS ist weder Größe oder Wahrhaftigkeit noch Stärke sondern Verlogenheit und Primitivität.

News????

Fast täglich kommt es dort zu Bombenanschlägen oder Schießereien, bei denen seither tausende Buddhisten und Muslime getötet wurden.

Die Religion des Friedens eben.

Und alle Christen haben keinen Sex vor der Ehe, oder was? Nur weil es ein paar Vollkoffer gibt (wie in jeder anderen Religion auch) bitte nicht den ganzen Islam schlecht machen.

Nein der Islam ist schlecht, er ist intolerant, teilt Menschen in wert, weniger wert und tötungswürdig ein auf Grund von genetischen Eigenschaften und sorgt dafür das millionen Menschen täglich seelische Qualen erleiden.
Am meisten leiden sowieso Moslems unter dem Islam (so wie am Christen am Christentum). Zum Glück versuchen die meisten Moslems noch das beste aus dieser schlechten Ideologie zu machen.

Meiner Meinung nach ist der Islam nicht schlechter oder besser als das Christentum. Wie sie sagen, kommt es drauf an was man draus macht und hier wie da gibt es sowohl reaktionäre Kräfte als auch Kräfte die Versuchen die Lehre an die heutige Zeit anzupassen (und nicht umgekehrt).
Den einzigen Vorteil den wir haben ist, dass wir dank Aufklärung großteils das mit der Religion wesentlich entspannter sehen, als es in vielen Teilen Asiens der Fall ist.

Also die Unterschiede zwichen Christentum und Islam sind sehr gering. Wir hatten in Europa das Vergnügen das Christentum an der Macht zu erleben und durch 1000 dunkle Jahre von ihm geführt zu werden.
Eine Religion die eine fixe Wahrheit kennt, unumstößliche Regeln hat kann nur reaktonär sein (außer vielleicht in den ersten Jahren ihere Existenz).

..Diskriminierung durch die Behörden in dem mehrheitlich buddhistischen Land.

Naja, zwar korrekt geschrieben, aber doch für viele Missverständlich.
Da prallen Weltansichten aneinander, der Islam (wie z.B. Christentum) monotheistisch, eine Lehre, die Weisheit etc, und der Buddhismus thailändischer Prägung wo es klare Verhaltensnormen (zB betreffend König) gibt und sonst aber eine absolut tolerante Kultur.
Es ist halt ein Buddhistisches Land und die Moslem dort werden sich anpassen müssen oder gehen, umgekehrt kann sich ein Buddhist in Indonesien auch keine Anpassung an seine Vorstellung erwarten und auch nicht mit Gewalt durchsetzen.

sind wir alle schon derart undifferenziert???

"die Moslem dort werden sich anpassen müssen oder gehen"
&
"seit wann können sich Moslems anpassen?"

kann sich bitte jemand (auch die redakteure vom standard) die mühe machen, auch auf folgenden satz des artikels näher eingehen:

"Die Muslime in der Region beklagen seit langem eine Diskriminierung durch die Behörden in dem mehrheitlich buddhistischen Land."

es ist einfach traurig dass einige kriminelle terroristen bei den menschen solche reaktionen auslösen, schon wird eine ganze religions-, bzw. bevölkerungsgruppe kriminalisiert.

Re: die Moslem dort werden sich anpassen müssen oder gehen

seit wann können sich Moslems anpassen ?

Also die, die sich in dem Land am allerwenigsten bemühen sich irgendwie anzupassen sind immer noch die europäischen Touristen.

Nicht mehr oder weniger als Christen. In einem Land wie Thailand wird einem klar, wie unterschiedlich Kulturen sind. Da stößt man mit common sense schnell an seine eigene Grenzen der Vorstellungskraft. Man muss viel Energie aufwenden, um sich zu integrieren. Nicht jeder schafft das, nicht jeder begreift das, nicht jeder kann das.

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