Günstigere Konditionen bei Entscheidung für St. Marx bis Ende Juni

30. März 2012, 14:00

Angebot der Stadt für St. Marx gilt bis Ende des Jahres

Die Stadt Wien hält ihr Angebot an den ORF, in den Stadtteil St. Marx zu übersiedeln, nicht unbefristet aufrecht: Die Option läuft Ende des Jahres aus. Das hat ein Sprecher von Wirtschafts- und Finanzstadträtin Renate Brauner am Freitag berichtet. Und es gibt eine Art Lockangebot: Sollte sich das Unternehmen bis Ende Juni entscheiden, ist der Preis niedriger.

"Wir sind überzeugt, dass unser Paket ein sehr gutes ist", betonte der Sprecher. Der ORF könne in St. Marx von Grund auf neu planen - auf einem Standort, der über die nötige Infrastruktur und die entsprechenden Widmungen verfüge. Man harre nun der Entscheidung, hieß es.

Wie viel für das Areal im Bezirk Landstraße zu bezahlen wäre, wurde nicht verraten, genauso wenig wie das Ausmaß des in Aussicht gestellten Rabatts bei einer Entscheidung bis Ende Juni. Auch die am Freitag veröffentlichten Zahlen des ORF zu den Übersiedlungskosten wollte man im Rathaus nicht kommentieren. (APA, 30.3.2012)

Verstehe ich das jetzt richtig?

Die Stadt verzichtet auf Einnahmen, wenn sich der ORF für St. Marx frühzeitig entscheidet.

Soll das heißen, dass man unter dem Marktwert vor Juni verkaufen würde? Untreue der Stadt Wien?

Oder über den Marktwert nach Juni bis Jahresende? Untreue der ORF-Organe?

Oder befürchtet man, dass der ORF die billigere Lösung wählt und die Stadt auf dem Grundstück sitzen bleibt?

Der Wiener Steuerzahler ist sicher begeistert, wenn man auf Einnahmen verzichtet!

Wenn Häupl zu Heiligenstadt zustimmt, ist der Deal ohnehin gelaufen.

Und die Krone KANN gar nichts dagegen haben ...

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