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Bereits vor einigen Tagen hat sich Microsoft für ein schnelleres Internetprotokoll stark gemacht, um vor allem das mobile Internet zu verbessern. Nun hat der Konzern der Internet Engineering Task Force (IETF), die gerade in Paris zum Thema HTTP 2.0 tagt, detailliert seine Ideen vorgestellt.
Microsoft vs Google
Die Vorschläge von Microsoft widersprechen zum Teil den von Google unter dem Namen SPDY vorgebrachten Ideen. Der Windows-Konzern sieht in seinem Konzept beispielsweise keinen Server-Push vor, da er der Semantik von HTTP widersprechen soll. Bei Microsofts Vorschlag gibt es auch keinen Hinweis auf eine obligatorische SSL-Verschlüsselung der Verbindungen, wie es Googles SPDY vorsieht.
Verbindungen über WebSockets
Das Konzept von Microsoft sieht vor, dass Verbindungen mittels WebSockets aufgebaut und aufrechterhalten werden. Bei SPDY passiert Multiplexing während einer Session über eine WebSocket-Erweiterung. Die beiden Vorschläge haben gemein, dass die Datenübertragung über ein Stream-Verfahren vorgesehen ist. So bleibt auch die Komprimierung des HTTP-Headers bestehen.
Kein neues Protokoll erlernen
WebSockets hätten unter anderem den Vorteil, dass keine neuen Kontrollnachrichten entwickelt werden müssen. So müsste Routern oder anderen Netzgeräten kein neues Protokoll beigebracht werden. Eine sichere Verbindung hängt somit davon ab, ob Server und Clients sie wollen. (soc, derStandard.at, 30.03.2012)
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