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Es ist der in Europa wohl eklatanteste Menschenrechtsskandal - und von Polemiken abgesehen herrscht um ihn meist Schweigen: Dass alljährlich tausende Menschen beim Versuch, in untauglichen Booten die südlichen Gestade der EU zu erreichen, elendiglich ertrinken - oder verdursten, weil die Boote vom Kurs abkommen und tagelang im Kreis manövrieren, ohne dass den Insassen geholfen würde -, weist auf eine scharfe Diskrepanz zwischen Selbstwahrnehmung und Wahrheit hin.
Europa, ein Kontinent der Grundrechte? Nicht wirklich, solange es für diese unhaltbare Situation keine humanitäre Lösung gibt. Ein Teil der traurigen Wahrheit ist jetzt im Europaratsbericht über die Odyssee von 63 Libyen-Bootsflüchtlingen im März 2011 ans Licht gekommen: Die Nato und die Seebehörden haben mit schuld am Tod von 54 von ihnen, heißt es darin. Das Militärbündnis und die Schifffahrtsverantwortlichen verteidigen sich mit dem Argument, sie hätten mit dem Unglücksboot keinen Kontakt gehabt.
Ob das nun stimmt oder nicht: An den wohl bestüberwachten Küsten Europas kommt es einer Ausrede gleich. Statt sich auf Zufallssichtungen zu stützen, müssten Europa, die Anrainerstaaten, das Militär den Bootsflüchtlingen vielmehr systematisch helfen. Etwa durch Einrichtung überwachter Wasserstraßen im Mittelmeer, wie sie von NGOs gefordert worden ist. Den Tod im Mittelmeer würde das verhindern helfen: eine europäische Pflicht. (Irene Brickner, DER STANDARD, 30.3.2012)
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Unsere Grundrechte sind es Wert, auch in Afrika durchgesetzt zu werden: Jeder Staat hat die Pflicht, seine Bevölkerung zu ernähren, für eine positive Entwicklung zu sorgen. Korruption ist pfui (ui, da sitzen wir im Glashaus). Die Verfolgung von Minderheiten ist verboten. Ob ein König, ein Diktator oder ein Parlament herrscht: Die Würde des Menschen ist unantastbar. Wer sie verletzt, wird nicht am roten Teppich hofiert wie jetzt, sondern geschnitten.
Dann erübrigt sich die Diskussion über lächerliche gesicherte Wasserstraßen.
Dafür braucht es keine "humanitäre Lösung". Entweder bitte zu Hause bleiben - oder ein anderes Verkehrsmittel oder eine andere Route wählen, denn das ist mit den horrenden Summen, die den Schleppern bezahlt werden (wie toll man da in der Heimat darum leben könnte!), mit Sicherheit drin! Im Gegensatz zu der lachhaften Forderung nach "überwachten Wasserstraßen", die ja förmlich zum Massenexodus auf der Luftmatratze einladet - das sollte bitte wirklich nicht drin sein!
ist übrigens seit min. 500 Jahren der Grund, warum 3 von 5 Kontinenten komplett mit sich selbst globalisierenden Bleichgesichtern zugesiedelt sind, die die Gegend zubetonieren.
Auf zweien davon, waren sie weder eingeladen, noch willkommen.
Die Übrigen haben sie besucht, ebenfalls ohne Einladung, - und dort nichts als Gemetzel und Raub veranstaltet, dumm herummissioniert und sich als Plage vorgestellt.
Auf dem Ausgangskontinent Europa haben sie tausende Jahre nichts als Krieg untereinander und Lötzinn produziert und darüber hinaus zwei Weltkriege angezettelt.
Und jetzt regen sie sich künstlich wegen bissi unbewaffnetem Gegenbesuch auf, bzw. lassen diesen absaufen.
Das ist kein gutes Benehmen und gleicht ihren vorangegangen Schandtaten.
Sie haben vollkommen recht. Deshalb ist es geradezu ein Gebot der Mitmenschlichkeit, die armen Bootsflüchtlinge von diesen furchtbaren, massenmörderischen, kriegstreiberischen, bösartigen Bleichgesichtern, die noch nie irgendwas Positives geleistet haben, fernzuhalten. Das nicht zu tun, wäre die eigentliche Schandtat!
Es wird wohl für ewig ein Rätsel bleiben, warum so viele Menschen ihr Leben auf's Spiel setzen, nur um bei den Bleichgesichtern leben zu können.
stimmt. eroberung ist ja eine exklusiv europäische, wenn nicht gar österreichische erfindung. die atzteken, ägypter, mongolen, araber - alles superfriedliche leut, die andere völker zur integration einluden und ihnen gratis ihr überlegenes wissen anboten. die berber klatschen heute noch begeistert in die hände und rufen ein begeistertes heissa, wenn sie grad wieder mal der herrschenden araber-minderheit für die vielen glückseligen momente seit der machtübernahme danken dürfen. und die mongolen: man baute ihnen eigene reiterpisten, damit sie schneller nach europa kommen! die stämme der first nation: alles blutsbrüder wie winnetou! genau so wars, nienicht anders!
Sollen ein paar Brücken über das Mittelmeer gebau werden.
So mit Gratisgetränken und Verpflegungsstellen alle paar Kilometer.
Oder mit Klimaanlagen und Beleuchtung?
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