Nachrichten in aller Kürze
Alles zur Community
Nachrichten, die zu Ihnen kommen: Newsletter, Feeds und SMS
Alles zu unseren mobilen Angeboten: Apps, Mobilversion und SMS
Unsere Radio- und TV-Angebote
Die Zeitung im Internet: Abo, E-Paper, Anzeigen und mehr
Alles über die Redaktion von derStandard.at
Alles über Onlinewerbung, Stellenanzeigen und Immobilieninserate
Ein Denkmal ist gestürzt: Sang- und klanglos hat die TV-Gruppe Mediaset am Mittwoch den Berlusconi-Intimus Emilio Fede gefeuert. In einer betont distanzierten Aussendung teilte der Medienkonzern die Entlassung des Chefredakteurs von Rete 4 mit. Aus Gründen "redaktioneller Erneuerung" werde der Vertrag nicht verlängert.
Fede, der in Kürze seinen 81. Geburtstag feiert, hatte 20 Jahre seines Lebens der Glorifizierung von Silvio Berlusconi gewidmet. Die abendlichen Nachrichten moderierte er bis zum Rauswurf immer persönlich. Nun sitzt der fast 40 Jahre jüngere Nachfolger Giovanni Toti auf seinem Platz.
2,5 Millionen Euro aus Aktenkoffer
Zur drastischen Entscheidung des Medienkonzerns hat zweifellos ein Corriere-Bericht beigetragen: Demnach soll Fede versucht haben, 2,5 Millionen Euro aus einem Aktenkoffer in einer Bank in Lugano zu deponieren. Die Bank lehnte aber wegen der ungeklärten Herkunft des Geldes ab. Die Finanzpolizei und die Staatsanwaltschaft leiteten Ermittlungen ein. Fede dementierte: "Hätte ich das Geld wirklich ins Ausland bringen wollen, hätte ich es auf jeden Fall nach Monaco gebracht."
Mit der Justiz kam der Sizilianer schon öfter in Konflikt. Als Afrika-Korrespondent der Rai wurde er wegen Spielsucht und Unterschlagung von Spesengeldern entlassen, jetzt steht er zudem als enger Vertrauter von Berlusconi vor Gericht: Er soll mindestens 33 Mädchen auf nächtliche "Bunga-Bunga"-Partys in Berlusconis Villa geschleust haben. Fede sei neben dem Talentscout Lele Mora und der Regionalpolitikerin Nicole Minetti einer der "Haremswärter" des Ex-Premiers gewesen, so die Staatsanwaltschaft.Fede wertete seine Entlassung als "Ergebnis einer böswilligen Verschwörung". Berlusconi habe ihn angerufen und ihm seine Solidarität ausgesprochen.
Die Abendnachrichten von Rete 4 hatten bei vielen Italienern Kultstatus. Bei Berlusconis erstem Wahlsieg 1994 brach der Moderator in Tränen aus. La Repubblica würdigte ihn als "Erfinder des "Einschmeichel-Telejournals". Selbst Berlusconi gestand, dass Fede "eher ein Unterstützer als ein Journalist" sei. Fede sorgte oft für Polemiken, etwa wenn er die Polizei aufforderte, "Demonstranten tüchtig zu verdreschen".
Noemi und Ruby
Es war auch Fede, der auf Berlusconis Schreibtisch beiläufig eine Mappe mit Fotos der damals 17-jährigen Neapolitanerin Noemi zurückließ, die der Cavaliere umgehend in seine Villa einlud. Die Marokkanerin Karima el-Mahroug alias Ruby lernte Fede in Sizilien als Juror bei einem Schönheitswettbewerb kennen. Damals sei sie "vielleicht 13 Jahre alt gewesen".
Mehr als jeder andere verkörperte Fede das verquere Medienverständnis von Berlusconis Fernsehimperium. "Silvio lässt mich nie im Stich", hatte der Moderator noch am Mittwoch gehofft. Wenige Stunden später teilte Mediaset öffentlich seine Entlassung mit. (Gerhard Mumelter aus Rom, DER STANDARD, 30.3.2012)
Ehe es so weit ist und Andi oder Alex - oder beide - den Kochlöffel aus der Hand legen, muss man den ORF loben
"Kurier": Scheiterte an Ablehnung der Privatsender
Nach Kollegin Nina Kunzendorf verlässt auch Król das Frankfurter Kommissariat - Letzter Fall wird im November gedreht
"ATV Aktuell - Das Wichtigste vom Tag" ab 1. August um 20.05 Uhr
So wie du bist, Heute konkret, Nano, Kulturzeit, Terra Mater: Geheimnisse der Nacht, Das Hirn und Ich, Sciencetalk, Emmas Glück, Weltjournal: Europa - Zusammenhalt in der Krise, Zoom: Grenzenlos kriminell?, Am Punkt: Rot und Schwarz im Klassen-(Wahl-)Kampf, Die Außenseiterbande, Markus Lanz, Zapp
RTL will mehr Undercover-Reportagen im Programm
Wählen Sie Ihre Programm-Favoriten für die Woche vom 24. bis 30. Juni
Das ORF-Produkt sei ein gutes Beispiel dafür, dass Fernsehen oft einfach besser ist, wenn es nicht als Teil einer Fließbandproduktion entstanden ist
Vier Tage vor Urteil im Prozess lanciert Ex-Premier neue Medienoffensive gegen Mailänder Staatsanwälte
Eigenwilliges Format "Fei Cheng Wu Rao" rangiert unter den Top 3 der beliebtesten Unterhaltungssendungen in China
237.000 sahen "Revenge" - 87.000 bei "ATV Aktuell" - 103.000 für "Criminal Minds" auf Puls 4
Vor allem Programm betroffen
Interaktion mit dem Publikum im Vordergrund
ProSiebenSat.1 legt Stamm- und Vorzugsaktien zusammen - Mit einem steigenden Streubesitz mittelfristig ein Kandidat für den Dax
Fördergeld für heuer fast aufgebraucht - TV-Thriller "Sarajevo" bekam am meisten
Österreicher Zmeck plant Kinder-TV
Beim diesjährigen Confederation Cup und bei der Fußball-WM im kommenden Jahr
Kosten für Renaissance-Serie sind dem US-Sender "Showtime" trotz guter Quoten zu hoch
Erste Offerte lag bei rund 81 Euro pro Kabel-Deutschland-Titel - Kreise - Neues Gebot könnte bereits nächste Woche erfolgen - Kabel-Deutschland-Aktie springt auf Rekordhoch
Doku-Fiction-Serie wird aktuell in Straßburg und Kanada gedreht - Ausstrahlung für Frühjahr 2014 geplant
Der Sprecher des Königshauses, Bertil Ternert, räumte ein, eine Person in einer öffentlichen Position müsse mehr Geduld haben
Ein Serienkiller allein reicht nicht. Als FBI-Agent Ryan Hardy bekommt es Kevin Bacon gleich mit einer ganzen Armee an tötungsbereiten Rachehelfern zu tun
Insgesamt hätten sich 152 Betroffene mit Missbrauchsvorwürfen gegenüber 81 aktuellen und früheren BBC-Mitarbeitern an die Sendeanstalt gewendet
Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.