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Wien - Der Jahresüberschuss der börsenotierten Frauenthal Holding AG ist 2011 um 21 Prozent auf 13,7 Mio. Euro gesunken. Das Betriebsergebnis (EBIT) stieg um 3,8 Prozent auf 22,5 Mio. Euro. Der Vorstand kündigte eine Dividende von 0,10 Euro plus Bonus von 0,20 Euro je dividendenberechtigter Stückaktie an. Der Mischkonzern mit Sitz in Wien meldete am Donnerstag die endgültigen Bilanzzahlen und bestätigte die vorläufigen Zahlen vom 23. Februar 2012.
Der Umsatz der Frauenthal-Gruppe legte im Geschäftsjahr 2011 um 9 Prozent auf 587,9 Mio. Euro zu. Belastet werde der Gewinn durch höhere Zinsen für eine ausgegebene Anleihe in der Höhe von 100 Mio. Euro und durch eine Restrukturierungsrückstellung von 1 Mio. Euro für den Standort in Ahlen, Deutschland, der "nicht mehr profitabel weitergeführt werden kann", so Frauenthal in der heutigen Mitteilung. Außerdem seien 2011 höhere Steuern angefallen. Die Eigenkapitalquote verringerte sich im Jahresvergleich von 30,8 Prozent auf 27,1 Prozent.
Die Division Automotive Components erzielte ein Umsatzplus von 23,9 Prozent auf 235,3 Mio. Euro. Vor allem das Segment der Schwerfahrzeuge (+36 Prozent) und die sich erholenden Exporte der europäischen Nutzfahrzeugindustrie hätten den Umsatzzuwachs unterstützt. Der Geschäftsbereich Sanitärgroßhandel konnte 3 Prozent auf 278,8 Mio. Euro zulegen. Der Umsatz bei Industriellen Wabenkörpern ging um 6,4 Prozent zurück und lag im Geschäftsjahr 2011 bei 73,7 Mio. Euro. Bei den Dieselkatalysatoren gab es eine Steigerung um 71,4 Prozent auf 24 Mio. Euro. Zudem habe sich das Kraftwerksgeschäft in Europa und den USA im Gegensatz zu China positiv entwickelt.
Für 2012 erwartet der Konzern Umsatzeinbußen im Automobilsektor, für die weiteren Geschäftsbereiche aber Zuwächse. Frauenthal will "die strategische Ausrichtung" aller drei Geschäftsbereiche überprüfen. Maßnahmen, um die Wachstumschancen zu wahren, sollen erarbeitet werden. (APA,29.3.2012)
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