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Das Wirtschaftswachstum schmilzt dahin, zumindest in den Prognosen für die kommenden zwei Jahre.
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vergrößern 500x246Wien - Das Konjunkturklima sei zwar wärmer als zu Jahresende, aber zu kalt für die Jahreszeit, versuchte sich WIFO-Chef Karl Aiginger am Donnerstag bei der Präsentation der Frühjahrsprognose als Meteorologe. Auch IHS-Chef Bernhard Felderer wies auf Erholungstendenzen der Wirtschaft hin, auch wenn der Aufschwung noch auf wackeligen Beinen stehe. Das WIFO erwartet heuer 0,4 Prozent reales Wachstum, das IHS 0,8 Prozent. 2013 gehen die Institute von 1,4 bzw. 1,7 Prozent Wachstum aus.
Die Wirtschaft der Eurozone wird hingegen nach Ansicht beider Institute heuer um 0,2 Prozent schrumpfen. Beide Wirtschaftsforscher warnen dabei vor den Folgen einer sehr unterschiedlichen Entwicklung einzelner Länder. "Die Divergenz ist ein riesiges Problem", so Aiginger. Über vier Jahre kumuliert liege die Spanne zwischen einem Rückgang der Wirtschaft um 17 Prozent in Griechenland und einem Anstieg um 13 Prozent in Polen. In Südeuropa sei die Verschuldung zwar so hoch, dass an einer Konsolidierung kein Weg vorbeiführe. Aiginger glaubt aber, dass zu viel beim Sparen und zu wenig für das Wachstum getan werde.
"Ich kann mich nicht erinnern, dass wir in Europa je so starke Unterschiede hatten", sagte auch Felderer. Für Italien erwartet das IHS heuer einen Rückgang der Wirtschaftsleistung um 1,2 Prozent, und das sei "eher optimistisch". Auch für Griechenland, Portugal und Spanien erwartet das IHS heuer eine Rezession, ebenso wie für Ungarn, Slowenien und Kroatien (jeweils etwa einen halben Prozentpunkt). Wachstum gibt es insbesondere in Deutschland und Polen. Außerhalb Europas könne die USA wieder die Rolle einer Konjunkturlokomotive einnehmen, während Länder wie Indien, Brasilien und China ihr Wachstum eher verlangsamten.
Deutlich mehr Arbeitslose
WIFO und IHS rechnen heuer in Österreich mit einer deutlich steigenden Arbeitslosenquote von 7,1 Prozent (WIFO) bzw. 7,0 Prozent (IHS) nach nationaler Berechnung, die laut WIFO 2013 weiter auf 7,5 Prozent steigen dürfte. Das IHS glaubt an eine Stagnation bei 7,0 Prozent. Zugleich steigt die Beschäftigung. Das liegt laut Aiginger daran, dass die nachgefragte und die angebotene Qualifikation immer weiter auseinanderklaffen.
Die Inflationsrate (Verbraucherpreisindex) soll hingegen heuer auf 2,4 (WIFO) bzw. 2,2 (IHS) Prozent und 2013 dann auf 2,0 Prozent zurückgehen. Die Maßnahmen der Europäischen Zentralbank (EZB), um die Wirtschaft mit Geld zu versorgen, würden nicht die Inflation antreiben, betonten Aiginger und Felderer.
Im Geldbörsel der Österreicher dürfte heuer etwas mehr Geld bleiben: Das reale Nettoeinkommen pro Kopf dürfte heuer um 0,6 Prozent zulegen, nach Rückgängen um je 0,8 Prozent 2010 und 2011, so das WIFO, schon 2013 steht demnach aber mit 0,1 Prozent der nächste Rückgang an.
Seit der Dezemberprognose hat sich die Lage zwar stabilisiert, es bestehen aber weiter sehr hohe Prognoserisiken, hält das IHS fest. Ein starker Schock wie der Zusammenbruch einer großen Bank oder die Rückkehr der Vertrauenskrise im Finanzsektor könnten zu einem massiven Wirtschaftseinbruch führen. Die hohen Energiepreise belasteten bereits jetzt die Konjunktur. Auch das WIFO verweist darauf, dass die Krise im Bankensektor noch nicht überwunden sei, auch wenn es "vorläufig eine teilweise Entspannung" gebe. Der Anstieg der Rohölpreise verhindere einen Rückgang der Inflation. (APA, 29.3.2012)
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Vor 4 Jahren wurde von den gleichen "Experten" der Eintritt des größten Arbeitskräftemangels aller Zeiten für das Jahr 2010 (spätestens) angekündigt.
Seit 2 Jahren sollte enormer Arbeitskräftemangel herrschen.
Wieso soll dann jetzt die Arbeitslosigkeit steigen ?
(ahso, die Firmen suchen ja eh händeringend, aber leider sind die verfügbaren Arbeitskräfte alle viel zu unqualifiziert / überqualifiziert / alt / jung / teuer / sonst irgendwas)
Etwas mehr Urlaub für Schweizer und Deutsche, die fahren dann in den Süden und schon wird die Wirtschaft dort belebt, kommt viel billiger als die Rettungsschirme und man bekommt sogar etwas dafür. Plus der problematische Handelsüberschuss von Deutschland wird etwas geringer.
Keynesianer & Neoklassiker sind sich in VWL einig darüber, dass eine hohe Staatsverschuldung auch eine hohe Sockelarbeitslosigkeit erzeugt.
Seit dem Ausbruch der Krise 2008 durch Lehman Brothers und Staatsschulden über 70% des BIP wird sich die Lage am Arbeitsmarkt auch in Zukunft nicht entspannen. Also Nothing new.
Zusammen mit einer höherer Inflation, als dem realen Nettoeinkommen, sieht man eine Umverteilung von unten nach oben, wobei der Schuldenberg langsam weginflationiert wird.
http://derstandard.at/133232407... s-erwartet
rezent im Antrunk,
vollmundig im Geschmack,
rasch im Abgang.
- aber erst der nächste Jahrgang ....
und jetzt zur Wirtschafts-Prognose:
Statistik, gut, schlecht, steigen, fallen, Maastricht, Banken, Arbeitslosigkeit, Inflation, Aufschwung, Rezession, Prozent, Sparquote.....
- richtig gefährlich wird's eh erst wenn der Nowotny Entwarnung gibt.
ruinieren sie gemeinsam mit uns die wirtschaftsaussichten! erlauben sie uns bitte aufgrund von mathematisch gewürfelten prognosen ihnen die zukunft schwarz zu malen! als perfektes zusatzfeature hätten wir noch "wir zahlen nix, wollen aber die besten fachkräfte" ...
nur weiter so ... das erschreckende ist ja nur, dass diese Leute wirklich gut ausgebildet und wissend sind, aber selbst deren vorhersagen treffen seltener als die wettervorhersagen. worauf soll sich denn dann noch die mitzi stützen, wenn nicht einmal die wissen wohin die reise geht ? ? ?
flotter denker am 1.4.2010:
Der Arbeitsmarkt entwickelt sich viel positiver, als gedacht.
Ich denke, die Oesterreichische Wirtschaft wird heuer insgesamt ein kraeftiges Wachstum von ca. 3-4% zeigen und die Arbeitslosigkeit sinkt.
In 1-2 Jahren werden wahrscheinlich sogar schon wieder die Arbeitskraefte echt knapp.
Was haben Sie sich vom "flotter denker" anderes erwartet?
Wir haben einige solche "flotten Denker", die 17 Doktorate und Professorentitel haben, denen jedoch der Hausverstand abhanden gekommen ist, und die zu keiner nüchternen richtigen Analyse der globalen, mittelfristigen Wirtschaftsentwicklung fähig sind. (Von "langfristig" rede ich gar nicht.)
Nowotny (rot) oder Felderer (tief-schwarz) sind z.B. auch solche bezahlte Clowns, die man glatt als Kontra-Indikator verwenden könnte.
wieder kommt die ernüchterung. viele haben zwischendurch schon wieder gejubelt und den befürwortern des
BEDINGUNGSLOSEN GRUNDEINKOMMENS für alle
die neuesten ge-fakten statistiken unter die nase gehalten."es gibt keine steigende arbeitslosigkeit" "und auch keine steigende inflation" - beides bedeutet ja das weitere absinken der reallöhne.
also bitte, kommen wir doch endlich zur vernunft und zu einem nüchternen blick auf die realität:
das BGE ist nicht nur eine sozilapolitische sondern auch eine wirtschaftliche notwendigkeit. weiteres einbrechen der allgemeinen kaufkraft können wir uns nicht mehr leisten.
und den wahnsinnskrieg der FI (finanzindustrie) schon gar nicht.
Kannst du mit dem ewigen Gestammel über das "BGE" und die "FI" (wer bitte sagt FI?) aufhören? Und wenn das nicht geht, kannst du bitte wenigstens nicht mehr in Großbuchstaben vom "BEDINGUNGSLOSEN GRUNDEINKOMMEN" reden? Wir sind hier nicht alle kurzsichtig. Wir können die Zeichen auch entziffern wenn es normal geschrieben wird.
Ehrlich, egal worum es geht, immer kommt ein ewig gleicher Kommentar über das BGE und die FI und BGE BGE BGE blablabla. Echt nicht auszuhalten.
eine aufklärungskampagne muss aufmerksamkeit erregen, selbst negative aufmerksamkeit ist in diesem zusammenhang nützlich, vielleicht werden auch sie das BGE einmal zumindest bei anderer gelegenheit einer näheren betrachtung würdigen, weil es ihnen hier bereits so oft aufgefallen ist.
ihre verärgerung bedaure ich aufrichtig. wenn auch sie das BGE überwiesen bekommen, haben sie jedenfalls wenigstens auf diese weise daran mitgearbeitet.
.
Junge und Alte haben Probleme, selbst mit "guter Qualifikation".
"Junge" - selbst mit hervorragender Ausbildung - stolpern von einem prekären Beschäftigungsverhältnis mit teilweise großen Lücken ins nächste.
Für "Alte" (ab 50) gibt es de facto keinen Arbeitsmarkt.
"Wifo und IHS rechnen heuer in Österreich mit einer deutlich steigenden Arbeitslosenquote ... Das liegt laut Aiginger daran, dass die nachgefragte und angebotene Qualifikation immer weiter auseinanderklaffen."
Interessant, wie manche Herrschaften die Realität wahrnehmen bzw. wiedergeben.
Aha, das trifft dann alles genau so ein wie das Defizit 2011 von nun doch nur -2,6%. Ich wette im März 2013 werden wir's dann genau wissen.
Alles Humbug.
Ist das eigentlich eine seriöse Wissenschaft was die beiden Institute da betreiben ??
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