Wienerberger-Managern wurden mehr Boni gegönnt

29. März 2012, 10:18

Wien - Die Chefs des Ziegelkonzerns Wienerberger verdienten 2011 rund 3,6 Mio. Euro, das ist im Vergleich zu 2010 ein Plus von fast 125 Prozent. Auf den Vorstandsvorsitzenden Heimo Scheuch entfielen 1,4 Mio. Euro, seine Kollegen Johann Windisch und Willy Van Riet erhielten jeweils etwas mehr als eine Mio. Euro. Dies geht aus dem am Donnerstag veröffentlichten Geschäftsbericht der Wienerberger AG hervor.

Grund für den Anstieg der Vorstandsbezüge sind die Prämien: 2011 kehrte Wienerberger in die Gewinnzone zurück. Dafür wurden die drei Vorstände mit Boni in der Höhe von 1,95 Mio. Euro belohnt. Im Jahr davor gab es für den Vorstände nur die Fixbezüge von jeweils knapp einer halben Mio. Euro. Die Grundgehälter stiegen im Jahresvergleich um 1,8 Prozent. (APA, 29.3.2012)

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