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Um 8 Uhr müssen Schüler bislang in aller Regel in der Schule sein. Der Schulexperte Andreas Salcher fordert nun in einem Interview mit dem ORF-Radio eine Verschiebung auf 9 Uhr.
Zwar sollen die Schulen bereits um 8 Uhr geöffnet sein, um berufstätige Eltern weiterhin zu entlasten, der Unterricht solle aber erst um 9 Uhr beginnen. Es sei für Schulkinder nachgewiesenermaßen schlecht, so früh aufzustehen und in der Schule zu sitzen, so Salcher.
Brandsteidl: Bobo-Thema
Ein "klares Nein" zu dem Vorschlag kam am Donnerstag von Wiens Stadtschulratspräsidentin Susanne Brandsteidl (SPÖ). Die derzeitige Tendenz gehe aufgrund des frühen Arbeitsbeginns der meisten Eltern in die andere Richtung, ein späterer Unterrichtsbeginn sei dementsprechend ein "Bobo-Thema".
"Die Frühaufsicht von 7 bis 8 Uhr wird sehr in Anspruch genommen", sagte Brandsteidl am Rande einer Pressekonferenz, "mit späterem Unterrichtsbeginn wäre der Zeitraum zur Überbrückung noch größer." Auch das Argument der besseren Leistungsfähigkeit zu späterer Stunde lasse sie "als Mutter eines 16-Jährigen", bei dem auch ein Unterrichtsbeginn um 10 Uhr keinen Unterschied machen würde, nicht gelten.
Bulant: Hat durchaus seine Richtigkeit
Anders sieht das Pflichtschullehrergewerkschafter Thomas Bulant (FSG), für den Salchers Argument "durchaus seine Richtigkeit" hat - "aber nur in einem Ganztagsschulsystem, wo Unterricht, Freizeit und Förderelemente den ganzen Tag vermischt werden". Dass man im österreichischen System "die sechs Vormittagsstunden nach hinten verschiebt und die Schüler etwa erst um 15 Uhr mittagessen", hält er nicht für zielführend.
Aus dem Unterrichtsministerium heißt es, dass ein derartiger Vorschlag "zuerst im Kreis der Schulpartner zu diskutieren ist". Solange sich Eltern, Lehrer und Schüler nicht einigen und die Voraussetzungen auf sozialpartnerschaftlicher Ebene bezüglich des Arbeitsbeginns der Eltern nicht gegeben seien, werde es keine entsprechende Vorlage des Ministeriums geben. (APA/red, derStandard.at, 29.3.2012)
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Der Wiener Schulschwänzbeauftragte stellte sich den Fragen der UserInnen
passt, das würde 9 Uhr auch hat aber den Nachteil, dass nach Lernen und Hausübungen kaum mehr Tageslicht über ist. Ich hoffe es gibt die 0ste Stunde nicht mehr, um 7 Uhr beginnen war bitter in der HTL. Ferien kürzen und die tägliche Schulzeit verringern wäre meiner Meinung nach sinnvoll.
Deshalb fordere ich, dass Baulärm erst dann zu hören sein darf, wenn ich aus dem Fenster winkend dazu das Zeichen gebe.
Außerdem wäre es ganz im Sinne eines biologischen Tagesrhythmus, wenn man um 2 Uhr früh zum Zahnarzt gehen könnte.
was ist die essenz aus ihrem posting?
individualität hat in einer gesellschaft von arbeitssklaven keinen platz und am besten treibt man die den kindern so früh wie möglich aus?
ich bin mir sicher sie finden einen zahnarzt der sie um 2 uhr früh behandelt. immerhin ist der ja kein kind mehr dass sie zum still sitzen zwingen können.
ja bitte, endlich! liest man doch eh jedes jahr, weiß jeder, nur ändern tut sich nichts. beispiel französisches lycee in wien: unterricht ab halb neun, wär doch ein guter kompromiss. wer zwei, drei kinder hat und um acht mit allem fertig sein muss, der kommt ohnehin völlig geschlaucht in die arbeit und braucht zuerst einmal eine pause. die kinder sowieso.
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