BioEnergy 2011 mit kräftiger Gewinnsteigerung

29. März 2012, 09:48

Wien - Die an der Frankfurter Börse notierte steirische BDI - BioEnergy International hat 2011 eine kräftige Gewinnsteigerung erzielt. Das operative Ergebnis (EBIT) verbesserte sich gegenüber dem Jahr davor um 13,4 Prozent auf 3,6 Mio. Euro. Unter dem Strich blieb ein Nettogewinn von 4,2 Mio. Euro, was einem Plus von 11,9 Prozent entspricht, wie das Unternehmen Donnerstag mitteilte. Rückläufig entwickelten sich die Umsatzerlöse, die um 13,1 Prozent auf 34,7 Mio. Euro nachgaben. Es soll eine Dividende in Höhe von 0,25 Euro je Aktie ausgezahlt werden, teilte das Unternehmen mit Sitz in Grambach bei Graz ad hoc mit.

Das ist deutlich weniger als im Vorjahr. Für 2010 wurde im Zuge einer Kapitalrückzahlung im Volumen von 10,07 Mio. Euro eine Sonderdividende von 2,65 Euro je Aktie ausgeschüttet.

Mittelfristig will BDI seine Geschäftstätigkeit erweitern und die Kernkompetenzen im Green-Tech-Bereich breiter aufstellen. Dadurch sollen die Umsätze mittelfristig wachsen. Das Management strebt dabei den Angaben zufolge weiterhin eine jährliche EBIT-Marge von über 10 Prozent an. 2011 lag die Marge bei 10,5 Prozent.

Der Einstieg in den BioGas-Bereich für industrielle Anwender habe sich als richtig erwiesen, heißt es in der Ad-hoc-Mitteilung weiter. Die BDI zog bereits Aufträge für den Bau von BioGas-Anlagen in Deutschland und Frankreich an Land. Demnächst soll eine industrielle Großanlage in der Türkei in Betrieb gehen. Dem Umwelttechnikunternehmen kommen auch die zunehmend strenger werdenden Standards für Biodiesel entgegen.

BDI baut Biodiesel-Anlagen nach dem selbst entwickelten und patentierten Multi-Feedstock-Verfahren, das Biodiesel aus verschiedenen Rohstoffen - wie pflanzliche Öle, Altspeiseöle und tierische Fette - produzieren kann. Das Unternehmen wurde 1996 gegründet und ist auf die Entwicklung von Technologien zur industriellen Aufwertung von Neben- und Abfallprodukten spezialisiert. Derzeit beschäftigt die BDI mit ihren konsolidierten Unternehmen rund 140 Mitarbeiter. (APA, 29.3.2012)

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