Red Hat: Erste reine Open-Source-Firma mit Milliarden-Dollar-Umsatz

29. März 2012, 10:01
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    grafik: red hat

Linux-Spezialist durchbricht Umsatzschallmauer - Ganz auf freie Software eingestellt

Wer noch immer glaubt mit Open Source lasse sich kein Geld verdienen, sollte einen Blick auf die aktuellen Zahlen des Linux-Spezialisten Red Hat werfen: Das ganz und gar auf freie Software fokussierte Unternehmen hat nun nämlich einen symbolträchtigen Meilenstein erzielt: Im Ende Februar abgelaufenen Geschäftsjahr konnte man erstmals die Umsatzmilliarde (in US-Dollar) durchbrechen.

Plus

Konkret betrug der Umsatz im Geschäftsjahr 2012 satte 1,13 Milliarden US-Dollar, dies mit weiter steigender Tendenz. Entsprechend war das letzte Quartal mit einem Umsatz von 297 Millionen US-Dollar auch das bisher stärkste in der Firmengeschichte - ein Plus um 21 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Der Nettogewinn lag in diesem Zeitraum bei 36 Millionen US-Dollar.

RHEL

Red Hat zeichnet sich dabei seit Jahren durch ein äußerst stabiles Wachstum aus, der Umsatz wurde in den vergangenen sechs Jahren von Quartal zu Quartal gesteigert, dies bei konsequent schwarzen Zahlen. Haupteinnahmequelle des Softwareherstellers ist das auf Unternehmenseinsatz ausgerichtete Red Hat Enterprise Linux (RHEL), zuletzt engagiert man sich auch zunehmend im Bereich Virtualisierung. (apo, derStandard.at, 29.03.12)

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16 Postings
Linus

Torvald hat erhebliche Aktienanteile an Red Hat...

Möchte echt gerne wissen, wieviele Entwickler tatsächlich gratis an der Entwicklung von Linux arbeiten?
Habe irgendwo gelesen, dass bereits mehr als 70% der Entwickler von diversen Firmen bezahlt werden (unter anderem Red Hat etc.).
Hat überhaupt noch jemand den vollen Durchblick im Linux-Code? (Torvalds eventuell, er bestimmt ja immer noch was rein darf und was nicht)
OpenSource also nicht mehr zu verwechseln mit gratis?!

Das erklärt warum Linux immer saugen wird.

Man möchte keine perfekte Lösung.

Man möchte Lösung mit denen man über den Support Geld verdienen kann.

Deshalb braucht kein Linux-Apologet über Microsoft schimpfen: ihr sitzt selbst im selben Boot.

Der einzige Grund warum ich selbst Linux verwende ist das Linux leider besser ist als die Alternativen.

Das macht mich traurig. :(

Es wird Zeit für einen Panicbutton. ;-)

...das merkt man. die postings werden immer depressiver.

sonst alles in ordnung?

Nicht traurig sein. Bald ist Ostern.

Was kostet der Support für einen Desktop PC

mit aktuellen Gerätetreibern und so???

Für ein Jahr 49 €. Da gibt es aber nur wenig Software die für den nicht produktiven Einsatz interessant ist.

https://www.redhat.com/apps/store/desktop/

Fedora (auch von Red Hat) ist dagegen gratis, bietet quasi die ganze Palette an Applikationen ist aber leider nicht besonders stabil.

Der Desktop für Private Anwender wird von Red Hat leider nicht wirklich bedient.

Der private Support mit Updates kostet 50 Dollar pro Jahr... Erwerben kann man den unter anderem bei www.ixsoft.de ! Allerdings würde ich als Privatanwender zu Fedora greifen, denn der Community Support ist da auch super... Das Geld das Sie sich sparen können Sie ja an ein Projekt Ihrer Wahl spenden;)

Das müssenS den Hardware Hersteller fragen, der ist grundsätzlich dafür zuständig, wobei es oft andere übernehmen, speziell für Linux. Microsoft entwickelt die Treiber Ja auch nicht selber.

Da sieht man wie viele Firmen Support möchten ;-).

Und zugleich auch nicht perfekte Lösungen.

Denn mit einer perfekten Lösung kann man weniger verkaufen.

Perfekte Lösungen...

...sind, ähnlich wie ein Maßanzug, eben massgeschneiderte Lösungen.

Die von Ihnen "perfekt" gemeinten Lösungen, sind diejenigen die perfekt für den Hersteller sind, da sie einfach massenhaft verkauft werden können ohne sich weiter allzu sehr darum kümmern zu müssen.

war das nicht schon vor einem Monat hier?

war das nicht schon vor einem Monat hier?

kommt mir sehr bekannt vor

denk mir doch :D

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