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São Paulo - Der an Kehlkopfkrebs erkrankte frühere brasilianische Präsident Luiz Inácio Lula da Silva hat die Krankheit offenbar besiegt. José Chrispiniano, Sprecher des von Lula gegründeten Bürger-Instituts, sprach am Mittwoch von "vollständiger Remission". In einer Erklärung des Syrisch-Libanesischen Krankenhauses in São Paulo hieß es, eine kernmagnetische Resonanz und eine Kehlkopfspiegelung hätten das Fehlen eines sichtbaren Tumors gezeigt.
Bei dem 66-jährigen Politiker war im vergangenen Oktober ein Tumor im Kehlkopf diagnostiziert worden. Bis Dezember erhielt Lula Chemotherapie, seit Januar Bestrahlungen. Dem Krankenhaus zufolge ergaben die Untersuchungen am Mittwoch nun lediglich einen leichten Entzündungsprozess in den der Bestrahlung ausgesetzten Partien.
Lula war von Jänner 2003 bis Dezember 2010 Präsident. Seine Nachfolgerin Dilma Rousseff war vor zwei Jahren ebenfalls an Krebs erkrankt, wurde nach Angaben ihrer Ärzte aber vollständig geheilt. (APA/28.3.2012)
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abgesehen davon, dass lula eine positive lichtgetalt für sein land ist/war, behauptet sich leider das alte sprichwort zu oft(ich wünsche, in diesem und vielen anderen fällen nicht): früher starben die menschen am carcinom, heute an der chemotherapie. denn statistisch hat sich die lebenserwartung von ca-patienten in den letzten 3 jahrzehnten nur geringfügig bis gar nicht (mamma-ca) erhöht.
Jetzt schon von Sieg zu sprechen ist ja reine Augenauswischerei. Tumornachkontrolle läuft 5 jahre lang, anfangs alle 3 Monate, dann alle 6, dann jährlich. Nach 5 Jahren ohne Rezidiv spricht man von geheilt, und das auch nur für die Statistik, denn natürlich gibt es auch rezidive nach mehr als 5 Jahren
abgesehen von seiner politischen Leistung ist er ein ehemaliger schwerer Raucher, noch dazu waren es Zigarren.
Über kurz oder lang droht nahezu jedem Raucher diese Krankheit und noch Schlimmeres.
Leider sind Raucher beratungsresistent, bis sie dann selbst schwer krank werden.
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