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Linz - Eine 20-Jährige aus dem Bezirk Gmunden, die Anfang März einen Herzstillstand erlitten hatte, ist nicht - wie angenommen - wegen Konsums der Badesalz-Droge "Mephedron" gestorben. Laut einem toxikologischen Gutachten habe es sich bei dem Badezusatz um keine psychoaktive Substanz, sondern um ein Anästhetikum gehandelt, teilte die Pressestelle der Polizei Oberösterreich am Mittwoch mit.
Der Stoff werde zum Beispiel für die Betäubung bei Kreuzstichen verwendet und sei keine Droge. Das Medikament sei normalerweise in Ampullenform aufgelöst und werde gespritzt, trocken handle es sich um ein weißes, feinkörniges Pulver. Der Bezug sei für Privatpersonen kaum möglich und damit die Herkunft des Stoffes schleierhaft. Das Mittel habe die fatale Eigenschaft, dass es unkontrolliert eingenommen nahezu sicher zu Herzstillständen oder -versagen führe, so die Polizei.
Die 20-Jährige wurde noch vom Notarzt reanimiert, starb aber wenig später im Spital. Die Besitzerin des Shops, in dem die Frau die Substanz gekauft haben soll, wurde festgenommen. (APA, 26.3.2012)
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http://de.wikipedia.org/wiki/Kreuzstich
Warum muss der Garn vorher betäubt werden?
Und wenn man weiß, dass die Ursache das Badesalz war und sogar bekannt ist, wo sie dieses gekauft hat, dann ist die Herkunft des Stoffes ja wohl alles andere als schleierhaft.
Alles in allem ein äußerst fragwürdiger Artikel...
http://de.wikipedia.org/wiki/Kreuzstich
Kreuzstich
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Dieser Artikel erläutert die Sticktechnik; zu der (vor allem in Österreich üblichen) medizinischen Bedeutung siehe Periduralanästhesie.
http://de.wikipedia.org/wiki/Peri... %A4sthesie
nur halt ist der Begriff "Kreuzstich" aus der Stickszene mehr Menschen geläufig, als der medizinische.
Daher wollte ich auf ironische Weise darauf hinweisen, dass man dies wohl im Artikel erläutern hätte sollen.
Das muss ich mir in diesem Forum abgewöhnen. Mir passiert es selbst ständig, dass ich eigentlich hundertprozentig ironische Aussagen ernst auffasse und den Poster für unterbelichtet halte.
ich wäre sehr dafür wenn sie eine derart apodiktische Behauptung mit einem Nachweis für deren Richtigkeit versehen würden.
Was sie über "die Stickszene" und die idiomatische Bedeutung der Bezeichnung "Kreuzstich" zu wissen meinen muss sich ja nicht zwangsläufig mit der intersubjektiven Realität decken.
in dem Zeug gebadet - oder das Zeugs eingenommen. Nachdem ich davon ausgehe dass niemand so gehirnbefreit ist und sich Badesalz einwirft (egal woran genau sie jetzt gestorben ist, muss man damit nicht rechnen?) geh ich von ersterem aus.
1) mephedron ist ohnehin verboten: http://de.wikipedia.org/wiki/Meph... Rechtslage
2) wie dem artikel zu entnehmen wäre, ist die frau nicht an mephedron, sondern an einem (ungenannt gebliebenen) anästhetikum gestorben.
3) mit der verbieterei kommen wir nicht weiter.
nach einem jahrhundert des erfolglosen "krieges gegen drogen" sind wir an einem punkt angelangt, an dem die ersatzdrogen um ein vielfaches gefährlicher sind als die "originale".
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