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Am Freitag werden die EU-Finanzminister beim informellen Treffen in Kopenhagen zur Zukunft des provisorischen wie des künftigen ständigen Rettungsschirmes (EFSF bzw. ESM) beraten. Die sind von den Eurostaaten mit 440 bzw. 500 Milliarden Euro garantiert bzw. dotiert. Davon werden Hilfen an überschuldete Eurostaaten finanziert (bisher 192 Mrd. aus dem EFSF).
Nach einem Beschluss des EU-Gipfels Anfang Februar sollten insgesamt 500 Mrd. als Obergrenze für zu vergebende Kredite und Hilfen gelten. Aber genau dieses Limit steht nach -Informationen jetzt wieder zur Disposition. Die Minister werden die Obergrenzen anheben, nachdem die skeptische Kanzlerin Angela Merkel vom Hauptzahlerland Deutschland ihr Nein aufgab.
"Man wird sich vermutlich auf eine Zahl zwischen 700 und 940 Milliarden Euro einigen", heißt es in Ratskreisen in Brüssel. Technisch wäre das kein Problem. Man lässt den beschlossenen EFSF bis 2013 über die volle Laufzeit weiterlaufen, wie in den nationalen Parlamenten beschlossen. Und startet den ESM, wie vorgesehen, ab 1. Juli 2012 um ein Jahr früher, wobei der EFSF vorläufig nicht in den ESM übergeführt wird. Das ist insofern leicht machbar, als es dafür keine EU-Beschlüsse braucht.
Bilaterale Verträge
Es geht um einen bilateralen Vertrag der Eurostaaten, der in den nationalen Parlamenten mit einfacher Mehrheit zu beschließen ist. Macht ein Land nicht mit, können die anderen Eurostaaten nicht daran gehindert werden, den ESM zu starten.
Da die Fraktionen im deutschen Bundestag Dienstag übereinkamen, den Euro-Fiskalpakt, der eine Schuldenbremse vorsieht, getrennt vom ESM zu behandeln, scheint der Weg für den aufgestockten Euroschutz frei.
Zu den Überlegungen gehört, dass das Weiterlaufen des EFSF den zusätzlichen Vorteil bringt, mögliche künftige Hilfen für Griechenland zeitlich strecken zu können. Athen sollte eigentlich 2015 wieder an die Märkte zurückkehren: Gelingt das nicht, könnten fällige Kredite erneut relativ einfach umgeschuldet werden. Im Hintergrund drängen die USA, aber auch der Währungsfonds oder China seit längerem, dass die Europäer den Euroschutzschirm selbst stärken. Die Zielgröße: eine Billion Dollar. Das wären nach derzeitigem Kurs rund 830 Milliarden Euro. (red/Thomas Mayer, DER STANDARD, 28.3.2012)
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Der Entwurf zum "Rettungsschirm" kann in voller Länge hier nachgelesen werden: http://www.peter-bleser.de/upload/PD... ag_ESM.pdf
Eine kurze Zusammenfassung der "wichtigsten" Punkte daraus (die erwähnten Punkte sind alle im Entwurf nachlesbar): http://www.youtube.com/watch?v=d6JKlbbvcu0
Wer nach dem Lesen / Hören dieser Punkte des Vertrags noch dafür ist, der ist meiner Meinung nicht mehr ganz bei Trost. Kein Mensch würde freiwillig einem solchen Knebelvertrag zustimmen, aber mit dem dummen Stimmvolk kann man es ja machen!
Da gibt es schon einige Initiativen diesbezüglich: http://www.wien-konkret.at/politik/e... ngsschirm/ (wenn man nach unten scrollt, dann steht dort: Petition: "Wir zahlen nicht für EUROPAS Schulden" http://www.openpetition.de/petition/... -schulden)
In Deutschland hat es auch so etwas ähnliches gegeben: https://epetitionen.bundestag.de/index.php... tion=18123
1. Beteiligung Ö am IWF (über die Notenbank?)
2. Beteiligung an der Europäischen Entwicklungsbank.
3. Beteiligung am EFSM
4. Beteiligung am 1. GR-Paket (bilateral). 3 Mrd. Euro?
5. Beteiligung am 2. GR-Paket : 4 Mrd.?
6. Beteiligung am Schuldenschnitt (Banken, Private, ÖNB): 4 Mrd.?
7. Beteiligung am EFSF: 12 Mrd.?
8. Beteiligung am ESM 15 Mrd.?
9. Beteiligung an EZB: Kapitalbeteiligung 600 Millionen? Evtl. Verlustbeteiligung?
10. Target 2 gegenüber PIIGS?
11. Welche Haftungen kommen auf uns zu, wenn einzelne PIIGS als Kontributoren zum EFSF/ESM ausfallen? Müssen wir dann deren Quoten übernehmen?
Alles zusammen 50-70 Mrd. Euro? Wer weiß es?
Lesen Sie sich mal den Entwurf durch und dann möchte ich wissen, ob Sie noch immer dafür sind: http://www.peter-bleser.de/upload/PD... ag_ESM.pdf
Und wenn Sie nicht alles komplett lesen wollen / wirklich verstehen, dann kann ich Ihnen die kurze Zusammenfassung der heftigsten Punkte des Vertrags ans Herz legen: http://www.youtube.com/watch?v=d6JKlbbvcu0
exxon, royal dutch shell, haliburton, procter&gamble, monsanto, gerneral dynamics, general electric, siemens, bayer, pfizer, basf, nestle, amaco oil, goldman sachs, die federal reserve......werfen schon mit genug steinen, politikern, rauchbomben und phosphorgranaten nach uns - und die sind nicht nur schuldenfrei sondern sogar schuldenverursachend, weil sie für ihre 500 milliarden durchschnittliches vermögen zinsen sehen wollen, die wir alle erwirtschaften müssen.
die zinsfalle ist für uns reserviert, die wir die zinsen bezahlen dürfen bzw. auf fremdkapital angewiesen sind - monoplisten haben da kein problem aufgrund ihrer kapitalausstattung und der tatsache, daß sie unsere gesetze machen - die sind teil der zinsfalle und werden daher niemals selbst reintappen
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