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Damaskus/Istanbul - Syrische Oppositionelle haben die Annahme des Friedensplans des UN-Sondergesandten Kofi Annan durch das Regime in Damaskus als unglaubwürdig und bedeutungslos zurückgewiesen. Ein Sprecher Annans hatte zuvor am Dienstag bekanntgegeben, die syrische Regierung habe schriftlich erklärt, dass sie den Sechs-Punkte-Plan akzeptiere. Der Plan sieht unter anderem den Rückzug der Regierungstruppen aus den Kampfgebieten und Vorkehrungen für einen politischen Übergang vor.
Beratungen in Istanbul
Annan warb unterdessen in Peking für weitere Unterstützung. China hatte ebenso wie Russland in der Vergangenheit Verurteilungen des Assad-Regimes durch den UN-Sicherheitsrat blockiert.
Parallel dazu setzten in Istanbul mehr als 400 syrische Oppositionelle ihre Beratungen über eine neue politische Dachorganisation fort. Es ist das bisher größte Treffen seit des Beginn des Aufstands vor einem Jahr.
Die ursprünglich bis Dienstag angesetzte Konferenz soll eine gemeinsame Erklärung zur politischen Form des künftigen Syriens hervorbringen. Sie wird am kommenden Sonntag dann den Außenministern der Syrien-Kontaktgruppe in Istanbul präsentiert. Erwartet wird die politische Anerkennung eines erweiterten Syrischen Nationalrats (SNC) als legitime Vertretung der Syrer. Der Westen und die Länder der Arabischen Liga waren bisher vor diesem Schritt angesichts der Querelen unter den verschiedenen Oppositionsgruppen zurückgeschreckt.
"Schon viele Worte gehört"
Die Nachricht von der Annahme des Annan-Plans durch Damaskus stieß bei der Exil-Opposition auf Skepsis. Einige Mitglieder des SNC erklärten, das "Signal" müsse ernst genommen werden. "Wir haben schon viele Worte vom Regime gehört, wir sollten es aber von Homs und Hama hören", sagte Anas Abdah, ein Vertreter des Oppositionsbündnisses von der Damaskus-Erklärung, das Teil des SNC ist: "Ein Ende des Beschusses der Städte wäre das Zeichen. Tatsächlich aber gehen zur Stunde die Angriffe in den Provinzen Idlib, Hama und Homs weiter", sagte Abdah dem STANDARD. " Dieses Regime ist nicht glaubwürdig."
Syriens Präsident Bashar al-Assad besuchte am Dienstag die von der Armee zurückeroberte Rebellenhochburg Baba Amr, ein Stadtviertel in Homs. Bei schweren Gefechten im Land kamen nach Angaben der Syrien-Beobachtungsstelle in London mindestens 13 Menschen ums Leben, darunter sieben Zivilisten; eine Frau wurde am Stadtrand von Damaskus erschossen, zwei Zivilisten wurden im Zentrum von Homs durch Scharfschützen getötet.
Libanon dementiert Übertritt syrischer Truppen
Augenzeugen berichteten auch von einem kurzzeitigen Übertritt syrischer Truppen auf libanesisches Gebiet. Dabei verfolgten die syrischen Soldaten Kämpfer der Freien Syrischen Armee (FSA). Der Libanon dementierte das. Die Uno prüft Berichte, denen zufolge die FSA auch Minderjährige kämpfen lässt. Die UN-Beauftragte für Kinder in bewaffneten Konflikten, Radhika Coomaraswamy, erklärte, die Uno konnte die Berichte bisher nicht verifizieren. (Markus Bernath, DER STANDARD, 28.3.2012)
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Am kommenden Montag müssen die Außenminister der Union entscheiden, ob sie das Waffenembargo und das Sanktionenregime gegen Assad weiter verlängern. Österreich tritt vehement dafür ein, auch wegen der österreichischen Blauhelme auf dem Golan
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Die Assad-Gegner sucht eine gemeinsame Position für die internationale Konferenz
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Gefecht in der Nähe der Ortschaft Al-Kuzair
Assad hat ein wichiges Verfassungsreferendum über demokratische Reformen abgehalten, welches von der überragenden Mehrheit des Volks ANGENOMMEN wurde.
Die "Opposition" hat zum "Boykott" dieses Referendums aufgerufen. Westliche Politikerinnen wie die Hillary Clinton haben das Referendum über demokratische Reformen als "absolut lächerlich" bezeichnet.
Assad hat Annans Friedensplan ZUGESTIMMT - die "Opposition" NICHT.
Die Überschrift lautet jetzt aber nicht wie sie eigentlich lauten müßte "Friedensplan droht an der Nicht-Zustimmung der Opposition und Verweigerung jeglichen Dialogs selbiger zu scheitern"
sondern
"Zweifel an Assads Ja zum Friedensplan"
Typisch unparteiische und unabhängige Medien, halt.
war ein gutes Jahr. Bin Laden, Gaddafi, Mubarak und, wie hieß doch gleich dieser tunesische Despot, gingen allesamt über den Jordan (sprich, die Strizzis haben ihre Macht verloren bzw. sogar das Leben). Wird 2012 auch ein so gutes Jahr werden? Die Warteliste kann sich ja immer noch sehen lassen: Assad, Achmedinedschad, Kadyrow, HC Strache, .... Man wird sehen, ob sich 2011 noch einmal toppen läßt.
Niemand "massakrierte das eigene Volk" - weder Gadaffi noch Assad.
Die Armeen beider Länder gingen lediglich gegen vom Ausland bewaffnete Banden vor, die einen gewaltsamen Umsturzversuch samt den dazugehörigen Destabilisierungsmaßnahmen (Terror- und Sabotageakte) gestartet haben. Nicht mehr und nicht weniger.
Aber die Wahrheit reicht eben nicht aus, um einen Vorwand für einen Angriffskrieg zu konstruieren, deshalb muss frei erfundene Gräuelpropaganda wie "Bombardierung von Zivilisten", "Massenvergewaltigungen/Viagracontainer", "Babys aus Brutkästen geworfen" und ähnlicher Unsinn durch die Medien verbreitet werden.
Am anfang bekomme ich rot am ende leider grün.Exekutivrates gehören derzeit der Muslimbrüderschaft an. Deren Führer Riyad Sikfa und sein Vorgänger Ali Sadreddin al-Beyanuni präsentierten zu Wochenbeginn eine Charta, in der sich die Muslimbrüderschaft zu einem syrischen Staat mit gleichen Rechten von Männern und Frauen und für religiöse Minderheiten bekennt. (DER STANDARD, 29.3.2012 (Schon gesehen)
Abu Ramis letzter Ausflug in den Krieg war kein großer Erfolg.
Einem seiner Männer gingen kurz hinter der Grenze die Nerven durch.
Der junge Mann kauerte im Unterholz, zitterte, rührte sich nicht mehr vom Fleck.
Notgedrungen machte die ganze Einheit halt: Zehn Libanesen, bewaffnet mit zehn Kalaschnikows, beladen mit 65 Magazinen Munition, standen ungeschützt auf syrischem Territorium.
Dass keine Grenzpatrouille die Kämpfer aufspürte, dass sie nicht unter Feuer gerieten, war reines Glück. "Wir haben den Mann mit den schwachen Nerven zurück in den Libanon geschickt.
Wir anderen haben es bis Homs geschafft", sagt der 40-Jährige mit dem Kampfnamen Abu Rami zwei Tage nach seiner Rückkehr aus Syrien.
Dass es bewaffneten gewaltsamen Widerstand gegen das Regime gibt, ist schon länger bekannt.
Nichts neues also.
Was soll dann der Zweck ihrer Botschaft sein?
Wollen sie bewusst ausblenden, dass jeden Tag auch Zivilisten attackiert werden und Opfer werden?
Warum sollte Assad so etwas tun? Auf wehrlose Zivilisten und Kinder schießen? Babys aus Brutkästen werfen? Massenvergewaltigungen mit Viagra anordnen? Kleine Kinder entführen, foltern und ermorden?
Noch dazu, wo er lt. unabhängigen Umfragen die Bevölkerungsmehrheit hinter sich hat?
Ich kann nur sagen, die Syrer können wirklich froh sein einen Präsidenten wie Assad und eine so tapfere Armee zu haben.
Wenn die islamistischen Terroristen an die Macht kommen sollte - wonach es gottseidank nicht aussieht - dann werden die CHRISTEN die ersten sein, die massakriert werden.
je laenger und gewalttaetiger assad gegen seine sog. "demonstranten" vorgeht, umso radikaler wird der kampf.
umso radikalere kraefte werden entstehen.
der aufstand ist nicht umkehrbar und das spektrum der kaempfer und der nichtkaempfer,die gegen assad sind ,wird immer breiter.
die alawitische armee sitzt aber fest im sattel, nicht umsonst haben die assad diese alawitisch aufgebaut.
70% der soldaten und 80%der offiziere sind alawiten.....
das wird noch lange gehen und es wird immer brutaler werden....es entstehen wieder sehr viele rechnungen, die zu bezahlen sein werden...auf allen seiten
Political analyst Vadym Karasiov said it’s no surprise that Communists support Assad’s rule as “both share anti-American, anti-democratic sentiment and have common socialist roots.”
Read more: http://www.kyivpost.com/news/nati... z1qPKhn9DZ
India’s communists back Syria’s crackdown
http://www.indiablooms.com/NewsDetai... 0312h1.php
http://www.strategicdialogue.org/events/it... -march2012
http://www.youtube.com/watch?v=Q... ature=plcp
This is a popular and national uprising, bringing together all the communities of Syria. In the city of Qamishly, demonstrators were chanting for freedom and change in Arabic, Kurdish and Assyrian. They released balloons carrying the word freedom written in different languages. There were also banners in Arabic saying “Arabs, Kurds, Assyrian, Syriac, we are all Syrian”. In Banyas, more than 1,000 women marched following the speech of Bashar Al Assad and chanted "Not Sunni, not Alawite. Freedom is what we all want
http://tinyurl.com/dxju5kj
früher verlangten herr und frau diktator zumindest quellangaben, heute werden youtube-videos, welche das furchtbare ausmaß einer wahnsinnig gewordenen diktatorschaft eindeutig belegen, einfach niedergerotstrichelt.
opportunismus und realitätsverdrehung um jeden preis: assad ist gut, nato ist super-krampus-böse.
wenn assad auf menschen schießen lässt, kann das nicht stimmen. wird dies aber belegt, dann muss es gut sein, also sind die menschen terroristen.
schon die aktion "the third wave" zeigte, wie leicht ultrafaschismus selbst in heutigen zeiten ihre anhängerschaft hätte.
dieses forum ist ein soziologisches lehrstück warum beispielsweise nach 1945 niemand was gewusst haben wollte und welcher menschenschlag beteiligt war.
"Faschismus".
Ja der wächst. Genau dort heraus, wo Sie es nicht vermuten und auch nicht erkennen können.
Aus der "gutmenschlichen" Mitte, da wo sich alle drängeln.
Der neue Faschismus wächst und gedeiht aus dieser gutmenschlichen Mitte, unhinterfragt, ungestört, ja unter begeisterten Zurufen ob der eigenen braven Angepasst- und Bravheit.
Von diesem Gutmenschenfaschismus kriegen erst:
Die "braunen" "Unterentwickelten" die Bomben auf die Köpfe, doch dort macht er nicht Halt wie bisher.
Dann die "Abweichler" der "weißen" "Entwickelten".
Verstehen sie eigentlich den Begriff "Faschismus" genau ? Oder ist das so ein Keulenargument, das sie halt so mal in den Raum werfen.
http://de.wikipedia.org/wiki/Faschismus
"Faschismus war ursprünglich die Selbstbezeichnung jener rechtsgerichteten Bewegung, die Italien unter Benito Mussolini von 1922 bis 1943 beherrschte. Schon in den 1920er Jahren weiteten Gegner dieser Bewegung den Begriff auch auf andere rechtsradikale, autoritäre, totalitäre und nationalistische Regimes, Diktaturen und politische Gruppen aus, besonders auf den deutschen Nationalsozialismus. Der Begriff bezeichnet dann auch die von solchen Regimes und Tendenzen geprägte Epoche der Geschichte Europas von 1918 bis 1945"
Wird täglich hier im Forum dokumentiert, wie er wächst.
Es sind die, die angeblich dagegen sind. Als Tarnung.
Selbstkritik ist wohl nicht ihres?
Kritik an der Gewalt von wem auch immer ist berechtigt, doch die Formen die diese Kritik annimmt sind faschistische.
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