Nadal nicht gegen Österreich

27. März 2012, 14:08
  • Trimmel, Melzer, Haider-Maurer.
    foto: apa/neubauer

    Trimmel, Melzer, Haider-Maurer.

Never change a winning team: Melzer, Haider-Maurer, Marach und Peya gegen Spanien - Fischer und Knowle reisen mit

Wien - Österreichs Kapitän Clemens Trimmel reist mit sechs Spielern zum Weltgruppen-Viertelfinale im Tennis-Davis-Cup vom 6. bis 8. April gegen Spanien. Der Wiener nimmt mit Jürgen Melzer, Andreas Haider-Maurer, Oliver Marach und Alexander Peya die 3:2-Sieger über Russland sowie - vorerst als Sparringpartner - Martin Fischer und Julian Knowle nach Oropesa del Mar mit. Die Iberer nominierten zwar David Ferrer, aber nicht Rafael Nadal.

Damit haben am Dienstag die Spekulationen vorerst ein Ende genommen, wonach der Weltranglisten-Zweite seine für heuer verkündete Pause im Teambewerb gegen das ÖTV-Team beenden könnte. Gleiches hatte Ferrer beabsichtigt, nun führt der Weltranglisten-Fünfte das Heimteam in der Woche seines 30. Geburtstags aber an. Dazu kommen Nicolas Almagro, Marcel Granollers und Marc Lopez sowie als Sparringpartner Albert Ramos.

Nadal hat abgesagt

Trimmel zeigte sich von der Zusammensetzung des Aufgebots seines Amtskollegen Alex Corretja wenig überrascht. "Wir sind trotzdem Außenseiter", meinte der 33-Jährige. Angesichts des Rekords von 22 gewonnenen Heimspielen en suite gibt es kaum eine Aufstellungsvariante, mit der die Iberer zu Ostern die Favoritenrolle abgeben würden. Nadal habe laut Sport-Tageszeitung "Marca" wegen einer Sehnenentzündung im Knie abgesagt.

Trimmel hat Nadal noch auf der Rechnung

Vor seinem zweiten Länderkampf als ÖTV-Coach schloss es Trimmel aber nicht aus, dass Nadal doch noch vor seinen Fans auf dem Sandplatz auflaufen wird. "Das werden wir nächste Woche Donnerstag erfahren", meinte der Ex-Davis-Cup-Spieler hinsichtlich der für Gründonnerstag angesetzten Auslosung. Erst da müssen die endgültigen Teams stehen. "Ich könnte mir vorstellen, dass es sich Nadal noch selber offen lässt."

"Jeder Punkt ein Riesenerfolg"

Dass ein österreichischer Sieg in Spanien eine Sensation wäre, ist Trimmel bewusst. "Deshalb wird jeder einzelne Punkt, den wir dort vielleicht holen werden, ein Riesenerfolg fürs österreichische Tennis sein." Daher wird auch das Maximum aus den Möglichkeiten ausgeschöpft. "Ich will so oft wie möglich den gesamten Kader bei einem Davis-Cup-Match mit dabei haben", begründete Trimmel die Nominierung von Fischer und Knowle.

Die Knöchelblessur von Haider-Maurer und die am Rücken von Marach sind zwar ausgeheilt, Trimmel hat aber gerne mehr Optionen. Das frühe Out von Melzer und Marach/Peya beim Masters-1000-Event in Miami sieht Trimmel nicht unbedingt negativ. "Das gibt uns jetzt noch mehr Zeit für die Vorbereitung." Das Team wird am Freitag in der Südstadt trainieren, am Sonntag anreisen und sich da auch schon in Oropesa del Mar einschlagen. (APA, 27.3.2012)

steigert die chanche österreichs um 1 prozenz

sollte nämlich den rest der spanier die rache des montezuma überfallen, hätten wir dann 2 prozent gewinnchanche!

mimimi ... genau das ist dieses denken, dass keiner braucht. die sollen spielen um zu gewinnen und auch, verzeihen sie mir bitte, die eier haben da raus auf den platz zu gehen. immerhin sind sie unter den top 8! wenn sie verlieren na dann verlieren sie eben aber von vornherein gleich alles schwarzmalen und schwarzsehen ist unangebracht. wenn melzer eine gute zeit hat schießt er ferrer wie almagro vom platz und dann wirds interessant im doppel wo wir ja bekanntlich auch nicht die schlechtesten karten haben. ändert natürlich nichts daran, dass spanien zu favorisieren ist aber verstecken brauchen wir uns auch nicht

Nadal hat Angst vor den österreichischen Stars.

no way jose - ferrer schiesst sie alle aus den böcken - da gewinnen wir NÜSSE !!

ferrer ist für melzer und ahm unerreichbar - almagro für ahm auch - damit ist die niederlage fix...

Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.