Kein Denkmalschutz für 140 Jahre altes Römisches Bad

Ansichtssache |

Das Römische Bad am Praterstern gehörte einst zu den luxuriösesten Bädern der Welt. Zur Weltausstellung 1873 von Kaiser Franz Joseph I. eröffnet, war es schnell ein Treffpunkt der gehobenen Schichten, bis es im Zweiten Weltkrieg nach einem Bombentreffer geschlossen wurde und in Vergessenheit geriet. Nun gibt es eine interessante Wendung.

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foto: wikipedia/creative commons

Auch in Wien gab es einmal solche Bäder. Etwa das 1872 erbaute Römische Bad am Praterstern, das zur Weltausstellung 1873 als luxuriöse Einrichtung für die gehobenen Schichten etabliert wurde. Es setzte zu dieser Zeit Maßstäbe und gehörte zu den größten Dampf- und Heißluftbädern der Welt. Selbst Kaiser Franz Joseph I. besuchte es kurz vor seiner Eröffnung, viele Monarchen, Kaiser und Prominente folgten später. Das Bad wurde zu einem wichtigen Treffpunkt für Alt und Jung, Arm und Reich, bis es im Zweiten Weltkrieg von Bombentreffern beschädigt wurde und geschlossen werden musste.

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