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Möglichst hemmungslos die Daten der Internet-NutzerInnen an sich reißen: Das Ziel von "Data Dealer".
Nicht nur das Internet und die dort angebotenen Services haben sich in den letzten Jahren rasant weiterentwickelt, mit diesem Boom geht auch eine rasante Aushöhlung der Privatsphäre der NutzerInnen einher: Regierungen geben ihren Repressionsorgangen - etwa in Form der ab 1. April auch in Österreich aktiven Vorratsdatenspeicherungen - immer weitere Möglichkeiten zum Ausspähen der Online-Aktivitäten der Bevölkerung zur Hand, Unternehmen üben sich im ungehemmten Datensammeln - und dem Verkauf der dabei erstellten Profile.
Ungehemmter Datenhandel
Mit "Data Dealer" hat nun ein kleines Entwicklungsteam aus Wien ein Online-Spiel entwickelt, das auf satirische Weise die erwähnte Datensammelwut von Google, Facebook und Co. thematisieren will. Das Spielprinzip orientiert sich ganz offen an Facebook-Hits wie Mafia Wars oder Farmville, allerdings geht es hier darum persönliche Daten zu hamstern - und das möglichst hemmungslos.
Die SpielerInnen übernehmen dabei die Rolle eines Daten-Händlers, der sich an den privaten Informationen der NutzerInnen zu bereichern versucht. Ein Besuch am Daten-Schwarzmarkt gehört hier ebenso dazu wie das Ausspionieren mithilfe von Parnterbörsen, Social Web und Online-Psychotests. Dabei gilt es natürlich gleichzeitig "lästige Störfaktoren" wie Datenschutzbeauftrage, Bürgerinitiativen oder kritische Medien zu umschiffen.
Creative Commons
Vom Start weg gibt es zunächst einmal eine Demo-Version für den deutschen Sprachraum, eine internationale Variante soll später folgen. Die EntwicklerInnen betonen, dass man keinerlei kommerzielle Interesse verfolge, entsprechend hat man das Spiel auch unter eine "Creative Commons"-Lizenz gestellt. Dass Data Dealer auch einen eigenen Facebook-Auftritt hat, darf übrigens durchaus als Teil eines subversiven Konzepts begriffen werden. (red, derStandard.at, 27.03.12)
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und meiner Meinung fehlt ein interessantes spielerisches Element.
Zudem würde ich es lieber aus Nutzersicht durch Missionen geschickt werdne ohne enttart zu werden.
Wer will und kann sich schon mit dem Imperium indentifizieren. Aber das wollte wohl die ISPA, die wohl so gegen die hohen Kosten der Datenhaltung protestieren wollen = kommerzielles Interesse des Auftraggebers.
Technisch scheint es gangz auf der Höhe der Zeit gemacht zu sein. Die FLashelemente bei IE8 hätte man sich auch ncoh sparen können und einfach auf einen modernen Browser verweisen können.
nicht ganz durchgängig das Marketingkonzept. Aber die Leute sind eben etwas zu alt und keiner der Leute gehört zur Facebookgeneration. Anonym hätte ich ein Kommentar auf der Seite gelassen, aber facebook oder Mail - wollen wohl Daten sammeln bzw. sammeln lassen.
WIe sagen die jungen Leute - epic fail.
aber technisch wohl wenigstens in HTML 5 gemacht. Das war es auch schon. Denn der kommerzielle Aspekt ist schon offensichtlich. Die Programmierer haben Geld von 2 Vereinen bekommen (Geld=Kommerz) - die sind ja kein Verein die alles nur für lau gemacht haben. Das man von Spielern für das Spiel nix verlangen kann liegt auch klar auf der Hand.Es mit Farmville oder anderen Games zu vergleichen ist etwas übertrieben. Komische "Jungunternehmer" - glauben wohl vielleicht auch sie wären Kommunisten und Kommerz machen nur die bösen anderen Abzocker. Burschen da stinkt was.
2? Auf der Homepage lese ich nur von der IPA Stiftung.
Auf der Seite von nic.at liest man dann, wofür die IPA Stiftung existiert: "...insbesondere die Wahrnehmung der Domain-Verwaltung für die .at Domain, ..."
gut, dass das Spiel auf .net läuft -> fail!
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