Fall Kührer: 30.000 Euro Belohnung für Leichenfund ausbezahlt

26. März 2012, 18:04

Finder des Skeletts erhielten jeweils 15.000 Euro

Wien (APA) - Für die Auffindung des Skeletts der fünf Jahre vermisst gewesenen Julia Kührer aus Pulkau (Bezirk Hollabrunn) ist die Belohnung in Höhe von 30.000 Euro ausbezahlt worden. Das berichtete der "Kurier". Das Bundeskriminalamt (BK) hatte insgesamt 25.000 Euro ausgelobt, die Gemeinde Pulkau zusätzlich 5.000 Euro dazugelegt. BK-Sprecherin Silvia Strasser bestätigte die Auszahlung des Anteils des Bundeskriminalamts. Die zwei Finder der Leiche erhielten imklusive des Gemeindebeitrags je 15.000 Euro.

Zunächst hatte es geheißen, Nachbarn hätten das Skelett gefunden, nachdem beim Spielen mit einem Hund ein Ball über die Grundstücksgrenze gefallen war. Sie hätten mit Taschenlampen einen mit einer Spanplatte abgedeckten Erdkeller in Augenschein genommen, wo die sterblichen Überreste der am 27. Juni 2006 im Alter von 16 Jahren verschwundenen Schülerin lagen. Anschließend kam das Gerücht auf, dass die Männer auf Getränke ihres Nachbarn aus gewesen seien.

Wunsch nach Diskretion

Bei der Staatsanwaltschaft Korneuburg wurde jedenfalls kein Strafverfahren gegen die beiden Finder geführt, schrieb der "Kurier". "Das Gerücht rund um einen Einbruch ist bekannt, konnte aber nicht verifiziert werden", zitierte die Zeitung Karl Schober, Leiter der Staatsanwaltschaft Korneuburg.

Laut dem "Kurier" fand das Treffen im Bundeskriminalamt heimlich, still und leise statt. Der Wunsch nach Diskretion sei von den Männern ausgegangen. (APA, 26.3.2012)

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19 Postings

Toll, die Hauptverdächtigen werden auch noch belohnt!

Der einzige Verdacht,

der gegen die beiden Finder bestand, war, dass sie in das Grundstück eingedrungen waren, um aus dem Erdkeller, welche es in dieser Gegend zuhauf gibt, Getränke zu fladern. Dies konnte ihnen aber durch die Aussage "beim Spielen mit dem Hund den Ball gesucht, dabei das Skelett gefunden" nicht nachgewiesen werden.

Getränke "fladern" aus einem Erdkeller auf einem Grundstück, das seit Jahren unbewohnt ist?

Wer soll denn diesen Verdacht geäussert haben?

Übrigens:

In solchen Erdkellern wurden früher Weine und Schnäpse aus Eigenbau und -brand aufbewahrt. Die halten sich dort sehr, sehr lange.

Stand im ORF Text, dass dieser Verdacht bestand

Glücklicherweise arbeiten Sie nicht bei der Mordkommission. Bei Ihnen wäre alle, der irgenwdo eine Leiche finden, sofort Hauptverdächtige, denen Sie nicht mehr vom Buckel kriechen, während die wahren Täter frei blieben.

Oder aber Sie sind der Täter, weil Sie derart krampfhaft versuchen, andere als Täter darzustellen.

so einen fall hab ich hautnah miterlebt...

1977 in vienna...

Der Einzige, der

die Finder der skelettierten Leiche als Hauptverdächtige sieht, ist wohl der Forentroll @JosefGott; oder glauben Sie wirklich, dass die Beiden von den Behörden nicht auf Herz und Nieren überprüft wurden? Dann sind Sie tatsächlich ein intellektuelles Tschopperl.

Also: Der Verdacht liegt nahe dass sie die überreste dort abgelegt haben um dem Grundstücksbesitzer zu schaden. Die haben nachweislich schon vor Jahren die Polizei drauf angesetzt weil sie "verdacht" hatten. Die Polizei hat nichts gefunden, also wurden beide ungeduldig und beschlossen die Sache zu beschleunigen. Daher mehrere gschichterl wie sie die überreste gefunden haben.
Wenn die Polizei nichts gefunden hat, welcher normale Mensch brricht schon ein um etwas zu suchen was die nicht gefunden haben, ausser er weiß wo es zu finden ist.

"Wenn die Polizei nichts gefunden hat, welcher normale Mensch brricht schon ein um etwas zu suchen was die nicht gefunden haben, ausser er weiß wo es zu finden ist."

hab jetzt lang überlegt, aber ich komm nicht drauf, was das bedeuten soll.

Zweifel

Ich hege großes Misstrauen gegen diese "Finder". Ob die auch die "Hinterleger" waren? Wurde das jemals gründlich überprüft? Es gilt natürlich die Unschuldsvermutung.

Dein Misstrauen in Ehren,

aber du weisst nichts über die Finder, die Gegebenheiten usw. Nona werden die Kriminalbeamten die Finder durchleuchtet und verhört haben.

warum hätten die sie, Jahre nachdem sie dort abgelegt wurde, finden sollen? Und das der Polizei melden? Was wäre denn das Motiv dahinter?
"Ich bin zwar bisher noch nicht mit dem Fall in Verbindung gebracht worden, aber es wird Zeit, und zur Leiche führen wir die Polizei auch gleich?"

Ach, die "warum hätte(n) ..."-Frage.

Wären bei Verbrechen tatsächlich logische Maßstäbe anwendbar (und nur dann ist die "warum hätte(n) ..."-Frage sinnvoll), gäbe es mehr als die Hälfte aller Verbrechen nicht.

Solange es keine Leiche gab, gab es auch keinen Mord

Warum hätten die Männer, wenn Sie die Tat begangen gehabt hätten, der Polizei die Leiche und damit den Mordnachweis liefern sollen? Vielleicht, um mit den jeweils 15000 Euronen im Häfen wöchentlich ordentlich ausspeisen zu können?

Ach schon wieder die "warum hätte(n) ..."-Frage.

Die Unschuldsvermutung gilt nur, wenn gegen jemand Erhebungen oder Untersuchungen gestartet worden sind. Was Sie hier machen, ist eher Verleumdung.

...

ich wuerd mir einen artikel ueber geruechte wuenschen wo immer ein neues ueber ein altes kommt, einen lustigen...

"Der Wunsch nach Diskretion sei von den Männern ausgegangen"

Demnach bestätigt das BKA, dass die bisherige Darstellung derzufolge spielende Kinder das Skelett gefunden hätten eine Falschmeldung war!

Das ist nicht neu ...

Die Geschichte mit den Kindern war schon max. 12 Stunden nach dem Fund als Falschmeldung bekannt.

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