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Nach der Festnahme Dutzender ihrer Mitglieder hat die kubanische Oppositionsgruppe "Damas de Blanco" ("Damen in Weiß") erklärt, zu den Papstmessen in Kuba gehen zu wollen. Papst Benedikt XVI. besucht die kommunistisch regierte Karibikinsel vom 26. bis zum 28. März. Ein Treffen mit regimekritischen Gruppen wie den "Damas de Blanco" ist nicht geplant.
"Wir werden versuchen hinzugehen, koste es, was es wolle", sagte die Leiterin der Gruppe, Berta Soler, nach ihrer Freilassung am Montagabend (Ortszeit). Sie und über 70 weitere Frauen waren am Sonntag von Sicherheitskräften in Havanna und anderen Städten daran gehindert worden, nach dem Kirchgang ihre traditionellen Protestaktionen abzuhalten, mit denen sie gegen politische Unfreiheit und für die Freilassung der politischen Häftlinge demonstrieren. Bis zum Montag waren nach Angaben der Aktivistin Berta Soler alle wieder auf freiem Fuß. Soler kritisierte die Verhinderung ihrer Protestmärsche. "Wir werden das nicht akzeptieren", sagte sie. Ihre Gruppe habe das Recht, ihre Meinungen zum Ausdruck zu bringen und sich frei zu bewegen. (APA, derStandard.at, 26.3.2012)
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