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Innsbruck - Die "Sammlung Wilfried Kirschl" ist am Montag offiziell an das Land Tirol und die Landesgedächtnisstiftung übergangen. Der 2010 verstorbene Künstler hinterließ zahlreiche wissenschaftliche Dokumente sowie 359 Werke von 65 KünstlerInnen. Die Kosten für den Erwerb der Sammlung wurden mit 1,2 Millionen Euro beziffert.
116 Titel umfasst die Kollektion "Malerei und Grafik in Tirol 1900-1945". Den Sammlungsschwerpunkt bilden 21 Werke von Albin Egger-Lienz und acht von Ludwig Penz. 83 Werke dokumentieren das Schaffen Carl Mosers, den Kirschl aus der Vergessenheit holte. Exemplarische Werke unter anderem von Gerhild Diesner, Anton Tiefenthaler, Paul Flora, Peter Prandstetter und Norbert Drexel vertreten die Kunst nach 1945. 22 Werke stammen von Kirschl selbst. Ein wesentlicher Wunsch Kirschls war es, die Sammlung in ihrer Gesamtheit zu erhalten.
Träger des Theodor-Körner-Preises
Der Träger des Theodor-Körner-Preises und des Ehrenzeichens des Landes Tirol wurde am 27. April 1930 im Tiroler Wörgl geboren. Als Maler wurde Kirschl von Herbert Böckl, seinem Lehrer an der Akademie in Wien und durch sein Studium 1957 in Paris geprägt. Der international renommierte Autor und Kurator begründete 1964 die Galerie im Taxispalais des Landes, wirkte von 1966 bis 1994 als Mitglied des Kulturbeirates der Tiroler Landesregierung und war Mitarbeiter und Kurator im Tiroler Landesmuseum Ferdinandeum, im Tiroler Kunstpavillon und im Rabalderhaus Schwaz. (APA, 26.3.2012)
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