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Genf - Der Schweizer Zoll hat in Genf einen römischen Sarkophag von hohem archäologischem Wert entdeckt und sichergestellt. Es bestehe der Verdacht, dass das fast 2.000 Jahre alte Stück auf illegale Weise erworben wurde. "Wir sind bei einer Kontrolle auf das großartige Objekt gestoßen", sagte Jean-Marc Renaud von der Eidgenössischen Zollverwaltung am Sonntag im Westschweizer TV-Sender RTS.
Nach Angaben von RTS soll es sich um einen Sarkophag aus Marmor aus dem 2. Jahrhundert unserer Zeitrechnung handeln. Er wurde möglicherweise unerlaubterweise von einer Grabungsstätte in der Türkei entfernt. Dass sich das Stück im Genfer Freihafen Ports-Francs befinde, werfe Fragen auf, sagte der Kulturgüterexperte Jean-Robert Gisler im Fernsehbeitrag. (APA/red, derStandard.at, 26.3.2012)
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