Wohin sollen Ihre Steuern fließen?

Umfrage | 26. März 2012, 11:25

Bürgerinnen und Bürger sollten zehn Prozent ihrer Lohn- und Einkommenssteuer zweckwidmen können

Staatssekretär Sebastian Kurz schlägt vor, die steuerpflichten Österreicher sollen über die Verwendung eines Teils der Steuermittel mitbestimmen können.

Kommentar posten
Posting 1 bis 25 von 143
1 2 3 4
Meine Steuern bitte zur Aufbau der Wirtschaft nach Griechenland

In Österreich können sie nur Schaden anrichten:
Ideen für neue Ausgaben, Bankenrettung, Pensionsförderung, Straßen-km plus Lärmschutz-Verschwendung, ...

Bedeutet: wir zahlen 10% zuviel!

Wenn 10% des Steuervolumens zur Disposition stehen, was anderes bedeutet Wahlfreiheit ja im Prinzip nicht, werden sie eigentlich nicht benötigt.

Fragt sich dann nur warum unsa Junghupfa gerade nach dem jüngsten Sparpaket damit auf Stimmenfang geht.
Damit fängt man zwar sicher die Blöden, aber die merken sich das bis zur Wahl eh' nicht...

Abfertigungen für überflüssige Beamte und Politiker

im bildungsbereich gerne, aber erst nach gscheiten reformen, im übrigen ist der vorschlag von kurz schlecht.

Die Frage ist falsch gestellt. Sie müsste lauten:

Woher sollen die Steuern fließen?

da ist die Antwort in Österreich eh klar:

die anderen sollen zahlen.

...

vorgegebene kategorien?

*bildung*

in der hoffnung, dass es nicht die parteiakademien oder das wifi wird.

offene wünsche?

*an meine kontonummer bitte*

ÖVP-Gefängnisse

ich würde das geld gerne in not geratenen, korrupten ex-politikern zugute kommen lassen.

das tun sie doch seit jahren?

Ich würde mit meinem Anteil gerne marode Banken retten.

Kurz verwechselt Steuern und Spenden

Dem Steuerzahler wird mit solchen Vorschlägen vorgekaukelt, dass die vereinnahmten Steuergelder zur Disposition stehen. Tatsächlich steht das Staatsbudget aufgrund gesetzlicher Verpflichtungen zu einem großen Teil nicht zur Disposition. Außerdem landen wir mit solchen Ansätzen auch offiziell in einer Plutokratie. Viel zweckmäßiger wäre mehr Bürgerbeteiligung beim Beschluss von Gesetzen, den auf diesem Weg wird die Verwendung der Mittel festgelegt.

also ganz sicher mal NICHT für bankenrettungspakete.

mit dieser umfrage flankiert der standard auch noch den sinnbefreiten vorschlag vom kurz mit pseudo-demokratischer legitimation... und bietet nicht mal die antwortmöglichkeit an, aus demokratischen gründen gegen diesen vorschlag zu sein. wtf?!

wobei

"Ich habe eine ganz andere Idee, wie es funktionieren könnte. Vorschläge bitte posten."

eigentlich ja alle potentiellen Antworten zulässt oder?

zb "is ma wuascht gehts scheiszn mei bia is ned deppat" oder "mehr demokratische Mitbestimmung wäre mir wichtiger als ein paar fiezelige Prozent Steuereinnahmen die tatsächlich bewegt werden können herumzuschieben".

Wer zahlt, schafft an....

super demokratische Üebrlegung. Wenn 90% der Staatseinnahmen sowieso schon gebunden sind, wird für die restlichen 10% auch noch die Verantrwortung abgeschoben. Besser, weg mit den Steuern und alles auf freiwillige Spenden mit voller Transparenz umlegen - wird ja dann interessant sein, wieviel Einnahmen der einzelne Politiker dann hat, aber vielleicht gibt's eine einladung zur Jagd...

Halte nichts von dem Vorstoß, aber aus demokratischen Gründen, nicht wegen der Experten.

http://zurpolitik.com/2012/03/2... mung-omfg/

Alkohol und Nutten

Im Bildungsbereich, ganz klar.

in Infrastruktur zur totalen Überwachung der Elite durch alle anderen

Wohin sollen Ihre Steuern fließen?

Wenn geht, niergends hin, sondern im Börserl bleiben.

ich hätte gerne

dass der staat mit 10% meiner steuern an der börse spekuliert ;-)

ver!-spekuliert.

Kommentar posten
Posting 1 bis 25 von 143
1 2 3 4

Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.