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Proteste in Griechenland - rund um die Krise gab es ziemlich besorgniserregende Entwicklungen

Margrit Kennedy: "Ich bin weder optimistisch noch pessimistisch. Ich bin possibilistisch. Ich sehe, da ist eine Möglichkeit."

In "Occupy Money" zeigt Margrit Kennedy mehrere Alternativen auf: Zinsloses, umlaufgesichertes Geld steht dabei im Zentrum.
Die Krise ist keine Verkettung unglücklicher Umstände. Davon ist Margrit Kennedy überzeugt. Seit 30 Jahren beschäftigt sich die deutsche Kapitalismuskritikerin mit dem vorherrschenden Geld- und Wirtschaftssystem. Genau darin verortet Kennedy auch das Problem: Langfristig kann das nicht funktionieren, Wachstumszwang und Umverteilung vertiefen den Graben zwischen jenen, deren "Geld für sie arbeiten kann", und jenen, die "für ihr Geld arbeiten müssen". Krieg, Crash oder soziale Revolution seien unvermeidlich. Im Gespräch mit derStandard.at erklärt Margrit Kennedy, warum es schwierig ist, Wodka gegen Limonade zu tauschen, welche (bereits funktionierenden) Alternativen es zu unserem Geldsystem gibt und warum das Geld wieder dem Menschen dienen muss und nicht umgekehrt.
***
derStandard.at: Die jüngste Krise hält uns seit einigen Jahren fest in der Hand: Ausgehend vom US-Hypothekenmarkt krachte erst der Finanzmarkt, dann die Staaten, langsam rücken wieder die Banken ins Zentrum. Ist die Krise einfach Teil des vorherrschenden wirtschaftlichen Systems oder ist sie Ausdruck dessen, dass das System eigentlich nicht funktioniert?
Margrit Kennedy: Das derzeitige Wirtschaftssystem beruht auf einem brüchigen Fundament, einem Geldsystem, das zwei große Fehler hat von insgesamt etwa 30. Wenn man diese zwei Fehler nicht verstanden hat, kann man nicht verstehen, warum das, was im Moment passiert, immer wieder passieren wird, bis wir das Geldsystem ändern.
derStandard.at: Was sind die zwei großen Fehler?
Kennedy: Erstens beruht unser Geldsystem auf dem Prinzip von Zins und Zinseszins. Der weitaus größte Teil unseres Geldes wird dadurch kreiert, dass Schulden gemacht werden, und diese Schulden müssen verzinst werden. Der Zins allein wäre noch nicht so dramatisch. Doch mit Zins auf Zins, also Zinseszins, wachsen Schulden und Guthaben immer exponentiell, und diese Art von Wachstum ist im materiellen Bereich nur begrenzt möglich. Deswegen kann unser herkömmliches Geldsystem nur kurz- und mittelfristig funktionieren, langfristig aber nie. Es gibt drei "historische" Lösungen für dieses Problem: Krieg, Crash oder soziale Revolution. Wenn ich mir ansehe, was im Nahen Osten passiert, dann haben wir dort eine soziale Revolution, den Krieg mit dem Irak haben wir gerade hinter uns, jetzt geht es im Iran möglicherweise weiter.
derStandard.at: Das alles liegt nur in unserem Wirtschaftssystem begründet?
Kennedy: Natürlich ist das Geldsystem nicht der einzige Grund für all das. Aber das exponentielle Wachstum verursacht einen enormen Wachstumszwang. Wenn Sie nicht mindestens den Zins für eine Investition wieder herausbekommen, dann investieren Sie erst gar nicht. Mit anderen Worten: Der Zins, den die Bank verlangt, wird zur untersten Marge für das, was Sie als wirtschaftlich betrachten. Dazu muss noch ein Gewinn kommen, damit man weiter investiert.
derStandard.at: Was ist der zweite Fehler, den Sie angesprochen haben?
Kennedy: Der zweite Fehler ist die Umverteilung. Über den Zins wird ständig Geld umverteilt von 90 Prozent der Bevölkerung zu zehn Prozent, nämlich zu jenen, die "ihr Geld für sich arbeiten lassen" können. Wobei wir natürlich wissen, dass Geld nicht arbeitet, sondern nur Menschen und Maschinen. Das ist eines der kleinen "Nebelbömbchen", die Banken benutzen, um die Menschen davon abzuhalten, wirklich hinter das Phänomen Geld zu gucken.
Fast jeder, der Produkte erzeugt, muss der Bank Zinsen zahlen, die er dann wieder in die Preise weitergibt. Der Zinsanteil in allen Preisen für das, was wir zum Leben brauchen, beträgt durchschnittlich zirka 40 Prozent. Nun könnte man natürlich sagen: Das ist doch ein gerechtes System. Jeder zahlt Zinsen über die Preise, jeder bekommt Zinsen, wenn er spart. Doch wenn man genauer hinsieht, zahlen 90 Prozent dauerhaft über die Preise mehr Zinsen, etwa doppelt so viel, wie sie an Zinsen einnehmen, und zehn Prozent bekommen alles das, was diese 90 Prozent mehr zahlen, zu ihrem Einkommen aus Zinsen hinzu. Diese Summe, die von denen umverteilt wird, die für ihr Geld arbeiten, zu jenen, die ihr Geld für sich arbeiten lassen können, beträgt in Deutschland etwa 600 Millionen Euro pro Tag.
derStandard.at: Kritiker der Zinskritik behaupten, sie sei keine echte ökonomische Kritik und Lösungen würden auch nie angeboten. Haben Sie konkrete Vorschläge, wie unser Geldsystem anders funktionieren könnte?
Kennedy: In meinem neuen Buch "Occupy Money" finden Sie sieben bis acht Beispiele, wie man es anders machen kann. Eines, das seit 1965 in Schweden funktioniert, ist die sogenannte JAK-Bank (Jord (Land) Arbete (Arbeit) Kapital, Anm.). Es ist eine Mitgliedsbank, wo sich die Mitglieder quasi zinslos Kredite geben, dann aber auch zinslos sparen. Außerdem gibt es zahlreiche Komplementärwährungen wie zum Beispiel den WIR-Ring in der Schweiz, der 1934 von kleinen und mittleren Unternehmen gegründet wurde und bis heute funktioniert und etwa 60.000 Mitglieder hat. Diese bezahlen sich gegenseitig mit ihrer zinsfreien Parallel-Währung und regen damit den Umsatz ihrer Unternehmen an. Das hilft besonders in Krisenzeiten und erhöht in jedem Fall die Liquidität der Unternehmen.
derStandard.at: Das sind aber alles eher kleinteilige, regional verankerte Geschichten ...
Kennedy: Nein, das stimmt nicht. Das JAK-System ist ein nationales System in Schweden, das im ganzen Land funktioniert. Auch der WIR-Wirtschaftsring funktioniert national in 15 Regionen in der Schweiz. Wobei er interessanterweise in den deutschsprachigen Teilen der Schweiz wesentlich mehr benutzt wird als in den französischen.
derStandard.at: Aber könnte man damit auch international Geschäfte machen?
Kennedy: Es gibt durchaus Vorschläge für internationale Währungen. Ich beschreibe in meinem Buch eine CO2-Währung, die praktisch jedem Menschen auf der Welt das Anrecht gibt, eine bestimmte für den Planeten verträgliche Menge an CO2 in die Atmosphäre abzugeben. Die Leute, die weniger CO2 abgeben, könnten denen, die mehr abgeben, ihre Anteilsscheine verkaufen. Das kann man durchaus als Geld bezeichnen, weil man das dann auch verwenden kann, zum Beispiel um Energie oder Wasser zu kaufen.
Eine andere Möglichkeit wäre der Terra von Bernard Lietaer, der einem ganz anderen Grundprinzip folgt. Regierungen oder große internationale Unternehmen geben eine Währung heraus, die auf Lieferscheine international handelbarer Waren abgesichert ist. Die Lagerhaltungskosten für die Lieferung werden dabei auf den Geldhalter übertragen. Damit entsteht ein Umlaufimpuls, der völlig anders wirkt als der Zins. Statt einen positiven Anreiz zu schaffen, das Geld zu behalten, um möglicherweise mehr daraus zu machen, steigt mit den Lagerhaltungskosten der Anreiz, das Geld weiterzugeben, um nicht mit diesen Kosten belastet zu werden.
Lietaer hat große internationale Unternehmen wie Daimler-Benz, Siemens, Mitsubishi, Mitsui usw. darauf angesprochen. Diese Firmen beschäftigen riesige Countertrade-Abteilungen, die für den direkten Austausch von Gütern sorgen, um die Unsicherheit von Währungsfluktuationen bei langfristigen Verträgen zu vermeiden. Heute wird circa ein Drittel des gesamten Welthandels über Countertrade (dasselbe wie Barter oder direkter Gütertausch) bewältigt. So wird zum Beispiel Limonadensirup aus den USA gegen Wodka aus Russland getauscht. Bernard Lietaer fand, dies sei ein Rückschritt, weil es natürlich schwierig ist, genau die Menge Wodka zu bestimmen, die den Wert einer bestimmten Menge an Limonadensirup hat. Auch die Leiter der Countertrade-Abteilungen waren sehr angetan von dem Vorschlag, den Terra einzuführen. Doch keiner wollte bei der Einführung der Erste sein.
derStandard.at: Das ist ja auch einer der Gründe dafür, dass es Geld gibt: verschiedene Waren und Dienstleistungen vergleichbar und auch tauschbar zu machen.
Kennedy: Genau. Geld ist eine Vereinbarung, etwas Bestimmtes als Zahlungsmittel zu akzeptieren. Das können Muscheln sein oder Schafe oder Rinder oder Goldmünzen oder Papierscheine oder eben Zahlen in einem Computer. Es erleichtert den Handel seit Jahrtausenden. Ein Problem hatten wir aber noch nie: dass es eben nur ein System auf der Welt gibt, das wirklich anerkannt ist. Einerseits haben wir noch nie so effizient mit Geld gehandelt, in Sekunden können wir Milliardenbeträge um den Erdball jagen. Andererseits haben wir ständig Krisen, die ganze Länder betreffen und diesen Handel lahmlegen können.
In den Jahren zwischen 1970 und 2007 gab es nach den Zahlen des Internationalen Währungsfonds weltweit 124 Bankenkrisen, 326 Währungskrisen und 64 Schuldenkrisen. Letztlich rühren alle - ebenso wie die jetzige Krise - von dem oben genannten Systemfehler her und nicht (nur) von der Unfähigkeit von Bankern oder Politikern. Zum Schluss des sogenannten Aufschuldungsprozesses, der meistens nur ein Land oder eine Gruppe von Ländern betraf, haben noch alle Politiker und Banker immer versucht, den Zusammenbruch so lange wie möglich hinauszuzögern, ähnlich wie heute. Ich war damals in Argentinien, als der Peso zusammengebrochen ist, das war wirklich nicht besonders lustig. So ein Zusammenbruch einer Währung ist das Zweitschlimmste nach einem Krieg, was einem Land passieren kann. Das Neue an der heutigen Krise ist die weltweite Dimension. Einen weltweiten Zusammenbruch gab es noch nie.
derStandard.at: Griechenland hätte also mit einem Austritt aus dem Euro noch Schlimmeres vor sich als jetzt mit den rigiden Sparpaketen, die die Bevölkerung hart treffen?
Kennedy: Es gibt zwei bessere Lösungen für Griechenland. Das eine wäre ein echter Schuldenschnitt, also eine Staatspleite, und danach fängt man von vorne an. Das hat es schon oft genug gegeben. Das noch Bessere wäre ein Vorschlag, der von den Initiatoren, die den Chiemgauer (Regionalwährung, Anm.) eingeführt haben, kommt. Dabei geht es um "Expressgeld" statt Euro-Austritt für Griechenland, eine Komplementärwährung, die an den Euro gebunden wäre. In dem Papier wird ausführlich beschrieben, wie sich das Prinzip der Komplementärwährung auf ganz Griechenland übertragen ließe. Mit der Expresswährung würde nämlich alles geschützt, was innerhalb des Landes produziert wird. Alles, was von draußen kommt, würde um zehn Prozent teurer, alles, was man innerhalb des Landes produzieren kann, um zehn Prozent günstiger werden. Damit könnte die griechische Wirtschaft sich langsam erholen und dann auch irgendwann die Schulden zurückzahlen.
derStandard.at: Das würde wohl nicht von einem Tag auf den anderen gehen?
Kennedy: Die Frage ist, ob die Gläubiger so lange mitmachen und zu überzeugen sind, dass ein solches System funktionieren kann. Dass Resteuropa auf Dauer einen "Pleitestaat" aushält, ist sehr unwahrscheinlich. Alles, was wir jetzt gemacht haben, ist, das Ende so weit wie möglich hinauszögern. Dabei wäre es sinnvoll, sofort zu handeln und etwas grundsätzlich anderes zu machen.
derStandard.at: Warum tut man sich damit so schwer? Muss so eine Veränderung von unten kommen?
Kennedy: Ja, das ist richtig, glaube ich. Politiker können auch nur tun, was die Menschen verstehen. Wenn Frau Merkel morgen sagt: "Das mit dem Zins ist ein Problem. Deswegen reduzieren wir ihn und ersetzen ihn langfristig durch eine andere Umlaufsicherung des Geldes", dann wird sie übermorgen abgewählt, weil das keiner versteht. Das heißt, eine so grundlegende Veränderung muss von einem bestimmten Prozentsatz der Menschen - die Soziologen sagen, fünf bis zehn Prozent reichen aus - in einem Land verstanden werden. Darauf arbeite ich seit 30 Jahren hin und erlebe heute einen phänomenalen Unterschied zu der Zeit vor 2008.
Offensichtlich brauchen wir solche Krisen wie die Lehman-Brothers-Pleite, damit die Leute aufwachen und sagen: "Es muss doch auch anders gehen." Jetzt auf einmal entstehen alle möglichen neuen theoretischen Ansätze, ob das die Postwachstumsökonomie ist oder die Décroissance (Wachstumsrücknahme, Schrumpfung, Anm.), die Gemeinwohlökonomie oder Transition Towns ("Städte im Wandel", Nachhaltigkeit in Städten, Anm.). In all diesen Theorien ist wie selbstverständlich die Idee von Regionalwährungen enthalten. Man muss es eben erst einmal denken können, bevor man es auch machen kann. Ich bin sicher, sie gehört zu den wenigen Lösungen, die wir haben.
derStandard.at: Dennoch sind die ökonomischen Alternativtheorien noch immer Minderheitenprogramme.
Kennedy: Sie haben recht, aber alle sozialen Neuerungen haben klein angefangen. Ich glaube, es sehen inzwischen viel mehr Menschen als noch vor wenigen Jahren, dass wir grundlegende Veränderungen brauchen, und es gibt in der Entwicklung auch Sprünge. Wer hätte in den frühen 1980er Jahren an die Wiedervereinigung geglaubt, an den Fall des Eisernen Vorhangs, daran, dass wir über kleine, handliche Geräte mit Menschen in aller Welt sprechen können?
Es gibt demnächst einen kleinen, nichtöffentlichen Kongress in Berlin, wo sich etwa zehn bis 20 Ökonomen treffen, um einen fundierten Vorschlag für die seit dem 17. Januar 2011 neu einberufene Enquête-Kommission des Deutschen Bundestages "Wachstum, Wohlstand, Lebensqualität" zu diskutieren. Mögliche Einflüsse des Geldes und des Finanzsystems spielen in ihren Untersuchungen bisher kaum eine Rolle. Angesichts der täglich neuen Entwicklungen auf den Finanzmärkten gewinnen diese Fragen jedoch zunehmend an Brisanz. Aus den Diskussionen in der Enquête-Kommission und persönlichen Gesprächen mit Bundestagsabgeordneten verschiedener Parteien wissen die Initiatoren dieses Kongresses, dass verantwortliche Politiker dringend auf unabhängige Analysen und unkonventionelle Ideen warten, weil der Mainstream der Wirtschaftswissenschaft nicht ausreichend erklären kann, warum unsere Wirtschaft wachsen muss, um Wohlstand zu erhalten; warum die relative Armut trotz Wirtschaftswachstums steigt und warum es zu Wirtschaftskrisen kommt, sobald die Wachstumsraten fallen.
Ein unzureichendes klares Bild über die Funktionsweise des Kreditgeldsystems ist offenbar auch einer der Gründe, warum sich die zahlreichen Vorschläge für Verbesserungen und Reformen der Geld- und Finanzordnung bislang nicht schlüssig bewerten und einordnen ließen. Die Arbeitsgruppe hat sich mit dem Kongress zum Ziel gesetzt zu analysieren, ob sich Geld so neutral verhält, wie es die Wirtschaftswissenschaft in den meisten ihrer Modelle voraussetzt, oder ob die Konstruktion des Finanzsystems, das Geld selbst wirtschaftliches Wachstum mit antreibt. Inwieweit die Geldarchitektur auf Wachstum angewiesen ist, um ihre eigene Stabilität nicht zu gefährden. Und ob sich der Politik hier neue, bisher übersehene Gestaltungsspielräume eröffnen, um das Wachstumsparadigma zu überwinden.
derStandard.at: Sind Sie also optimistisch, dass sich etwas verändern wird?
Kennedy: Ich bin weder optimistisch noch pessimistisch. Ich bin possibilistisch. Ich sehe, da ist eine Möglichkeit. Und wenn wir genügend Menschen sind, die diese Möglichkeit ergreifen, dann kann sich etwas ändern. Wenn wir nicht genügend sind, dann wird sich nichts ändern. Dann werden wir wieder und wieder durch Crash, Krieg oder soziale Revolution durchgehen müssen. Ich finde, es ist an der Zeit, dass wir das Geldsystem und seine Auswirkungen genauer unter die Lupe nehmen und Alternativen erproben. (Daniela Rom, derStandard.at, 27.3.2012)
Margrit Kennedy (Jg. 1939) ist von Beruf Architektin und Städteplanerin. Seit 30 Jahren beschäftigt sie sich in Seminaren, Vorträgen und Büchern mit dem Thema Geld und Komplementärwährungen.
Margrit Kennedy: Occupy Money. Damit wir zukünftig alle Gewinner sind. Verlag J. Kamphausen 2011, 112 Seiten, 10,30 Euro.
Links
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Bremsklötze sind nur bei Eisenbahnen aus Eisen und selbst dort nicht aus Stahl, denn Stahl würde die Eisenbahnräder abhobeln und es würde dann beim Bremsen nicht der weichere Bremsklotz sondern das Rad "geopfert" werden.
Bei Autos sind Bremsklötze nicht metallisch.
Aber grundsätzlich hab ich es so gemeint wie beschrieben.
Das mit den Münzen ist ja nicht erfunden sondern eine Tatsache. In Slowenien wurden die Münzen nach dem Zusammenbruch Jugoslawiens genau so verwendet. Da Münzen aus edlen Metallen sind, waren sie zwar weich aber haben ewig lange gehalten. Und da sie sonst keinen Wert mehr hatten, wurden sie zu Beilagscheiben verarbeitet. Und wenn man so liest, möchte man glauben, das kommt bald zu uns?
Na gut, den Bremsklotz aus Stahl nehme ich zurück :)
Aber darauf, dass der Wert eines Dings, ob es nun
eine Münze oder sonst etwas ist, nur im
Verwendungszusammenhang begriffen werden
kann, muss ich trotzdem beharren.
Dass eine Münze oder ein Geldschein
nächstes Jahr oder in einem anderen Land
oder gegen eine unheilbare Krankheit
weniger oder gar nichts mehr wert ist,
sehe ich nicht als Widerspruch dazu,
dass ich mir jetzt und hier
ein Paar Würstel dafür kaufen kann.
Auch unser Körper wird's irgendwann nicht
mehr machen. Trotzdem hat er jetzt wohl
mehr als nur seinen Heizwert. :)
Korrekt, ein Glas Wasser in der Wüste kann u.U. 10 Kilo Gold wert sein, und ein Glas Wasser in einem Trinkwassersee kann u.U. wertlos sein.
Die Geldscheine, Papier das scheint Geld zu sein, gibt es ja erst seite ca. 300 Jahren. Ob die Menschheit in 5, 10 oder 100 Jahren noch an den Wert bunter Zettel glaubt, würde ich heute nicht behaupten wollen.
Wenn ich mir ansehe wie 1000 mal 1000 Millionen für den Rettungsschirm in einer Schlachtrede eine OECD Häuptlings generiert werden, einfach so, aus dem Nichts, ohne fleissig zu arbeiten, dann kann ich einfach nicht mehr daran glauben, das diese bunten Zettel irgend einen Wert haben.
Kommen wir uns da jetzt näher?
Ich bin halt ein Zweifler und seh mir die Dinge
gern selbst an. Restlos überzeugen
könnten Sie mich, wenn ich Zeuge würde
wie Sie Ihr "Geld", am besten in 5 Euro Scheine gewechselt, damit man den größten Heizwert hat,
einem Sandler geben und der sich damit gemütlich
einen Tschick rollt. (Den Heizwert erstatte ich Ihnen,
damit Sie nicht draufzahlen. Kann ich mit Briketts
herausgeben?)
Am liebsten wär mir das mit den 5 oder 10
Jahren. Den Termin in 100 Jahren muss ich leider absagen, da bin ich schon voll ausgebucht, mit
Betonung auf aus :)
So viele Bücher wie im Moment erscheinen, die erklären warum der euro für Eropa schlecht ist, weil er für Deutschland zu schwach und für die Griechen zu hart ist, gepaart mit all den Aussagen über Billionen von Euro die aus dem Nichts entstehen, und den Turbo-Inflations Indizien die sich so abzeichnen, sollte man den 5 Euro Test tatsächlich in 5 und 10 Jahren machen. Ich glaube tatsächlich daran, daß in 5 oder 10 Jahren, wenn der Politik nicht bald was besseres einfällt wie die lustigen Rettungsschirme, ein Sandler sich um den 5 Euro Schein nix kaufen kann und sich einen "Tschik" wutzelt.
Jo mei, ich habe daraus meine Konsequenzen gezogen und verhalte mich entsprechend. Aber natürlich empfehle ich niemandem das Selbe zu tun.
Ok, was den Euro betrifft, da können einen
schon Zweifel befallen (besonders wenn man
Zweifler ist :)
Es gibt ja (hauptsächlich amerikanische) Experten
die ihm ein baldiges Ende voraus sagen.
Falls man aber wieder zu nationalen Währungen
zurück kehrt, würde man wohl trotzdem
alte Scheine gegen neue eintauschen.
(die armen Sandler gehen wieder leer aus:(
Die Sandler hätten nur dann das Geld
zum Wutzeln, wenn eine Hyperinflation
statt finden würde. Da würden aber
vorher die meisten Länder erschrocken den
Stecker ziehen und Nationalwährungen einführen.
Aber sicherheitshalber das Geld
(zum Teil wenigstens) mit Sachwerten
abzusichern, ist bestimmt keine schlechte Idee :)
sinnerfassendes Lesen, und so...
Heefcleeve hat ja genau erklärt, dass "Geld" (das Ding, Sie haben hier wohl ausschließlich Scheine im Kopf) keinen Nettowert hat, sondern lediglich als (vereinfacht) Platzhalter dient!
Davon abgesehen, Münzen sind ja auch kein Geld, oje...
Bei den ersten Absätzen gebe ich Dir recht, wobei ich bei Gott kein "Zweifler" bin, sondern ich kann einfach nicht mehr glauben das dieses auf unendlichem Wachstum basierenden System nicht mehr zutraue das es dieses Wachstum noch lange durchhält.
Beim letzten Absatz bin ich ganz anderer Meinung. Wie soll eine EU 1000 Millarden Euro die da in dem lustigen Rettungsschirm herumdverhandelt werden, mit Sachwerten absichern? Unser Eigentum sichert ja schon unsere Kredite, also kann der Staat schlecht unser Eigentum als Sicherheit angeben? Die Infrastrukturen auch nicht, weil die sind ja auch schon mit sell/leas-back verzockt worden.
Ob Hyper oder nicht, mit einer rapid steigenden Inflation sehe ich die letze Chance für Europa.
Wenn Geld etwas "wert" ist, dann ist ja alles o.k. ?
Dann kann man sich ja richtig viel kaufen in 10 Jahren für Deinen "Platzhalter". Der Wert deines Postings entspricht dem Wert des Geldes. Beides inflationiert irgendwie recht rasant gegen null. ABER, bei hoher Bonität ;-)
schon wieder falsch,
Der Wert des Geldes steht und fällt mit dem Glauben der Menschen ob das Geld das Wert ist was draufsteht. Es gibt Gegenden da kannst Du machen was Du willst, aber du wirst das was du begehrst um keinen Eurobetrag bekommen. Egal wie hoch die Bonität von irgend jemandem auch sein mag. Einfach weil dort die Wertigkeit anders ist.
Lerne querzudenken, dann ist die Fallhöhe nicht so groß.
Sie vernachlässigen aber, dass Vertrauen viel mit Boniät zu tun hat.
Welche Kriterien würden Sie denn ansetzen zur Beurteilung, inwieweit Sie einem anderen vertrauen, das geliehene Geld zurückzuzahlen?
Für alles was über eine private Kleinkreditvergabe hinausgeht, müssen Sie hier wohl (mehr oder weniger) objektiv bewert- und vergleichbare Maßstäbe festlegen (die natürlich auch nicht unfehlbar sind).
Das stimmt nicht,
Bonität kan vorgegaukelt werden. Lehmann hatte auch eine hohe Bonität bis es kawumm gemacht hat.
Vertrauen ist also viel komplizierter als ein paar Zahlen die eine Bonität ergeben. Wieviele Menschen vertrauen noch auf Geld? Ich gehöre seit langem nicht mehr dazu. Viele die ich kenne haben auch kein Geld mehr und alles "materialisiert".
Ich verleihe auch kein Geld mehr und wenn dann will ich kein Geld zurück. Wer im Moment Schulden macht hat keine Ahnung was bei Geldentwertungen passiert. Geschichte hilft da oft mehr als Wissenschaften die sich mit Geld beschäftigen. However, klingt nach Altersunterschied?
Zu den Maßstäben: nein muß ICH nicht. Gott sei Dank!
Dem Post kann ich jetzt tatsächlich zustimmen, wobei ich eigentlich auch nichts anderslautendes geschrieben habe. Wie gesagt, das Bonitäts-Bewertungssystem ist eben nicht unfehlbar (da scheinen wir uns ja einig zu sein).
Gut, wenn Sie sich dem ganzen Geldkreislauf generell entziehen, brauchen Sie persönlich wohl keine solchen Maßstäbe mehr.
Die Weltwirtschaft braucht sie aber.
Das mit dem Altersunterschied mag stimmen (wobei ich mich durchaus auch mit Geschichte beschäftige, und sehr wohl die Parallelen sehe, nur: etwas in großem Maßstab wirklich Funktionierendes, Besseres ist anscheinend auch noch keinem eingefallen...)
Das ist eines der Gerüchte das sich trotz massiver Warnung immer noch hält, und nur dadurch erklärbar ist, das sich Leute mit dem Thema noch nicht beschäftigt haben.
Wikipedia sagt zum Thema Währungsreform im Unterpunkt "unterschiedliche Umstellungssätze" folgendes (Zitat: Die Geld- und Anlageformen, Schulden und Gehälter werden bewusst mit unterschiedlichen Umstellungssätzen in die neue Währung umgerechnet.)
Für die einfacher gestrickten menschen heisst das: vorher hast du 100 Euro Guthaben und 100 Euro Schulden. Du bist also pari. Nachher hast 10 Euro Guthaben und 40 Euro Schulden. Also viermal mehr Schulden als Kapital. Bei mir nennt man das schlechtes Geschäft. Guthaben und Schulden werden bei Abwertung anders gehebelt!
unheimlich weh:
Der Staat beschließt bei einer Währungsreform die Hebel. Zum Beispiel sagt der Staat, die Guthaben werden durhc 10 Geteilt und die Schulden durch 5. Da steht nix gegenüber, sondern das legt der Staat fest. Dann öffnen am nächsten Tag die Banken und du hattest heute noch 1000 Euro und morgen steht dort 100 Euro. Und auf deinem Kreditvertrag waren noch 10000 Euro offen und dort steht jetzt 5000.
Da steht nix gegenüber. Das ist halt so. Und damit müssen solche Marktjünger wie du erst leben lernen. Das war z.B. bei der Währungsreform 1948 so, und das war bei vielen Währungscrashes in anderen Ländern auch so. Das legt der Staat fest und NICHT der Markt.
Thats life. Also mach schön Schulden Jetzt ist ein GUTER Zeitpunkt
Wie schon geschrieben: Wenn ich das Guthaben in Geld hätte, wäre das richtig.
Wenn ich Sachwerte halte, ist das irrelevant - ein Sack Kartoffel bleibt ein Sack Kartoffel, eine Immobilie eine Immobilie, Unternehmensanteile bleiben Unternehmensanteile.
Entwertet wird das Geld.
Mein Misverständnis.Sorry.
Sie haben natürlich recht. Wobei eben nicht nur Geld abgewertet wird, sondern auch Konten (heisst das Giralgeld? k. A.) und vieles mehr. Aber mein Grundstück bleibt gleich groß, die Bäume gleich hoch, usw.
Was 1948 auch noch gemacht wurde, die Häuslebauer mußten dann für ihre Häuser bezahlen. Man hat ihnen quasi auch einen Teil des Hauses und des Grundes enteignet. Manche mußten dann 30 Jahre am kredit zahlen der entstanden ist durch die Währungsreform.
Also Regierungen können schon ganz schön frech werden, so daß auch der Sack Kartoffeln schnell schrumpft.
Blauäugig wäre es aus heutiger Sicht, wenn man glauben würde es würde anders möglich sein diese Eiterblase zu entleeren?
Es gibt in dem System in dem wir leben keine Schuldigen. Und wenn es welche gibt, dann kann man sie nicht ausmachen. Bleiben wir bei den Dingen die man beweisen kann. Wir leben in einem System in dem das Zinssystem ausufert. Es haben sich Märkte gebildet die jenseits staatlicher Kontrolle zu Geschwüren herangewachsen sind. Nicht mehr die Staaten arbeiten mit ihren Banken, sondern die Banken zocken unkontrollierbar untereinander. Die Politiker sind Marionetten, die gelenkt werden von den Banken und der Industrie. Und alle zusammen haben ein Wording gefunden das uns in Sicherheit wiegt. Keiner traut sich den ersten Stein zu werfen, aber dennoch ist das Spiel eigentlich vorbei. Einen Schuldigen (der das Problem ist) sehe ich da nicht.
Es gibt jene, die Probleme verursachen: Ein grosser Beitrag ist das Währungs- bzw Geldschöpfungsmonopol.
Könnte jeder seine eigene Währung auflegen, wäre das Gelddrucken in der Form nicht möglich - weil diese Währungen dann eben nicht genutzt würden.
Deswegen werden ja die Währungsmonopole hart verteidigt.
der letzte Präsident der versucht hat der privaten FED die Lizenz zum Gelddrucken zu entziehen und versucht hat die Dollar Staatsdruckerei wieder in staatliche Hand zu nehmen, wurden kurze Zeit später erschossen.
Ich glaube nicht an Verschwörungstheorien sondern halte mich viel lieber an Fakten. Und die Fakten sind, die FED ist privat und der Mord an Kennedy wurde nie restlos geklärt.
Und damit sind wir dort was ich gesagt hab. Die Politiker sind nur Marionetten. Wo und ob die Fäden gezogen werden, kann ich nicht sagen. Vielleicht von der FED, vielleicht von wo anders? K.A.
Für mich Faktum ist, das in dem System nur Systemkonforme überleben. Querdenker (wie meiner einer) werden nicht berühmt/reich.
Im Mittelalter hat die Kirche verboten
für verliehenes Geld Zins zu verlangen.
Was ist geschehen? Für größere Kredite musste
man zu Juden gehen, für die dieses Verbot
nicht galt. Einige Juden wurden reich und dies
war dann eine der Wurzeln für Antisemitismus,
Pogromen und Ausgrenzungen. In extremer Form
ist ein Zinsverbot wohl auch nicht eine friedensstiftende Maßnahme.
Es ist auch nicht der Zins an sich gleich ein Problem. Die Diskussion müsste sich genauer eigentlich um den exponentiellen Zins in Verbindung mit dem Kreditgeld drehen.
Hätten wir ein sogennantes Vollgeldsystem (Geldschöpfung durch eine Instanz, z.B. Staat, keine Teilreservehaltung), sähe die Sache "anders" aus. Auch ein linearer Zins würde die Situation schon "anders" gestalten, ohne mich jetzt darüber auslassen zu können, welche Konsequenzen dies denn hätte.
Damit bin ich beim springenden Punkt: Es wird nicht einmal darüber diskutiert. Stattdessen kommen die sogenannten Libertären aus ihren Löchern gekrochen und sudern irgendwas von Freiheit daher und das einzig und allein das jetzige System Wohlstand bringen/sichern könne.
Geschichte?
Der Papst hat auch die Armbrust verboten, bzw.: durfte nur gegen Muslime verwendet werden.
Venetianer und Mailänder waren bekannt für die Kreditvergabe, in der Hanse auch nicht unüblich. Nicht zu vergessen der Templerorden, welcher tief im Kreditgeschäft verwickelt war.
weder die fugger noch die medici waren juden, auch die besitzer der sieneser oder venezianischen banken nicht.
was stimmt ist, dass juden weder ein gewerbe (handwerk) ausüben durften, noch wurden sie als leibeigene bauern zugelassen.
der antisemitismus hat eindeutig religiöse gründe, sie wurden in ihrem wirtschaftlichen fortkommen behindert, solange sie sich nicht taufen ließen.
adelige grundbesitzer haben diesen gegensatz zur mehrheitsbevölkerung benutzt, um sie als hasspuffer (verwalter) einzusetzen.
dass es vereinzelt juden als geldwechsler und geldverleiher gab hat auch damit zu tun, weil das kapital dafür eben von den landesherrn stammte, das in form von wechseln auf metallwährung an juden vergeben wurde.
... und das gegen hartgeldzinsen um ihre machtauseinandersetzungen zu finanzieren.
hatten sie sich ruiniert, so lenkten sie den "volkszorn" auf die "anderen", immer schon ein probates mittel, wies scheint.
das mit dem zinsverbot lässt sich also einfach als antisemitische propaganda entlarven. witzig ist in dem zusammenhang, dass dieser unsinn auch von semitophilen verbreitet wird, obwohl es die ausnahme von der regel darstellt.
Das Zinsverbot hat existiert und ist dann
zu einem wichtigen (Streit)Thema während der
Reformation geworden. Calvin war ein entschiedener
Gegner des Zinsverbots, Luther war geneigt
schon mal ein "Wücherlein" zu erlauben
und die katholische Kirche war dagegen.
Später als die katholischen Länder sahen, dass
sie wirtschaftlich in Rückstand zum protestantischen
Norden gerieten, hat auch die katholische Kirche
nolens volens nachgezogen.
... wurden zinsgebote nie befolgt, auch in spanien nicht.
ich wüsste auch nicht, dass die damals noch katholische hanse sich daran gehalten hätte.
auch aaus den messestädten frankreichs und flandern ist solches nicht bekannt.
De jure existierte das Zinsverbot und
wurde auch mehrmals in Konzilien bestätigt.
De facto wurde es aber von verschiedenen
Organisationen (von den Templern oder eben
Bankiers) durch einen Zuschlag unterlaufen.
Auch die Franziskaner hatten ein System entwickelt
um zu kaschieren das das eigentlich Zinsen waren.
Juden waren von den Verboten der Kirche
nicht betroffen und Alexander III gestattete ihnen
ausdrücklich 1179 das Zinsgeschäft, und sie waren
zeitweise die einzige Gruppe im Mittelalter
die Geld legal ausleihen durfte.
Wenn wir von den Medici&Co reden,
sind wir übrigens schon in der Renaissance,
15. u. 16. Jhdt.
Vielleicht wohnen Sie ja in einem abgelegenen Dorf, wo es nur einen Bäcker, eine Tankstelle usw. gibt. Hier im Ballungsraum Salzburg herrscht ein harter Wettbewerb. Der sorgt dafür dass Preise niedrig bleiben und qualitativ schlechte Produkte gar keine Chance haben, verkauft zu werden, weil die Konkurrenz nur ein paar Kilometer weiter ist.
Sie meinen also, die drei Tankstellen in der Gemeinde sollten kooperieren und die Preise festlegen.
Im Dorf kann das ja funktionieren. Sobald das aber landesweit gemacht wird, bekommen sie ein Problem mit den Wettbewerbshütern die sehr genau darauf achten, dass der Wettbewerb funktioniert.
Überall wo es keinen Wettbewerb gibt sind die Preise höher und die Leistung schlechter. Oder haben Sie Beispiele, wo das nicht so ist?
Sie konzentrieren sich zu sehr auf die Preisbildung im Markt.
Mir geht es vorallem um die Produktentwicklung, um Patente usw.
Man muss ja nicht immer und überall kooperieren, aber manchmal kann das Sinn machen.
Meine Aussage hat sich ursprünglich aber vorallem auf unseren Lebensstandard bezogen. Diesen hätten wir doch vielleicht auch mit einem anderen Wirtschaftsmodell erreichen können. Dass nur der Wettbewerb und der Kapitalismus uns das ermöglicht haben bezweifle ich.
Naja, es wurden ja schon andere Wirtschaftsmodelle probiert. Die sind alle gescheitert und während es noch existierte war der Lebensstandard miserabel.
Nicht umsonst setzt China auch auf das selbe Wirtschaftssystem und seither ist dort die Anzahl an hungernden Menschen von 250 Millionen auf 15 Millionen gesunken. Noch immer zu viel, aber China zeigt gerade vor, wie man Wohlstand schafft.
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