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Ljubljana - Bei der Bürgermeisterwahl in der slowenischen Hauptstadt Ljubljana sieht es nach einem Erdrutschsieg für den Oppositionsführer Zoran Jankovic aus, der vor seinem kurzen Abstecher in die nationale Politik, bereits seit 2006 als Hauptstadtbürgermeister amtierte. Nach Auszählung von mehr als der Hälfte aller Stimmer lag Jankovic bei knapp 62 Prozent der Stimmen, wie die Laibacher Wahlkommission mitteilte.
Am zweiten Platz lag nach vorläufigen Resultaten die gemeinsame Kandidatin der regierenden Parteien Neues Slowenien (NSi) und der Demokratischen Partei (SDS), Mojca Kucler Dolinar mit knapp 25 Prozent. Die restlichen sechs Bewerber blieben vorerst unter zehn Prozent der Stimmen.
Der Bürgermeisterposten in Ljubljana ist im vergangenen Dezember vorzeitig vakant geworden, als Jankovic ins Parlament gewählt wurde. In Slowenien ist es gesetzlich vorgeschrieben, dass Bürgermeister nicht gleichzeitig auch Parlamentsabgeordnete sein dürfen. Nachdem er die Parlamentswahl zwar gewonnen hat, aber bei der Regierungsbildung scheiterte, kehrte er in die Kommunalpolitik zurück.
Zuvor war Jankovic zweimal mit einer großen Mehrheit zum Laibacher Bürgermeister gewählt worden. Im Jahr 2006 gewann der frühere Manager auf Anhieb eine Mehrheit von 63 Prozent. Vier Jahre später schaffte er es mit einem Erdrutschsieg von knapp 65 Prozent seinen Bürgermeisterposten zu verteidigen. (APA)
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