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Philosoph Gáspár Miklós Tamás als einer der ersten Besucher vor den neuen Schaukästen in Rechnitz.
Rechnitz/Oberwart - In der Nacht von 24. auf 25. März 1945 lud die Gräfin Margit von Batthyány-Thyssen Nazi-Prominenz zu einem Fest auf ihr Schloss im burgenländischen Rechnitz. In dieser Nacht massakrierten und ermordeten SS- und Gestapo-Männer am Rande des Festes rund 180 ungarische Juden, die als Zwangsarbeiter am Südostwallbau arbeiten mussten.
Genau 67 Jahre später wurde am Sonntag das Kreuzstadlmuseum im Beisein von Bundespräsident Heinz Fischer und Oberrabbiner Paul Chaim Eisenberg von der Rechnitzer Flüchtlings- und Gedenkinitiative und Stiftung RE.F.U.G.I.U.S. mit rund 400 Gästen eröffnet. Zwölf Schautafeln und Schaukästen, die im Freien immer zugänglich sind, erzählen - anhand vieler Dokumente und Zeitzeugenberichte - die lange verschwiegene Geschichte des Ortes und auch einzelne Biografien.
Der Verein RE.F.U.G.I.U.S. und sein Vorstand, der Musiker Paul Gulda, kämpften schon seit Anfang der 1990er-Jahre darum, dass der sogenannte Kreuzstadl als Mahnmal erhalten blieb. Das Massengrab, in dem man die Toten sofort verscharrte, wurde bis heute nicht gefunden. Eine der zwölf Tafeln bleibt daher vorerst leer, bis man das Grab gefunden hat. (cms, DER STANDARD, 26.3.2012)
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aber sie und ihr Mann hatten das enorm große Schloss in Teilen zur Verfügung gestellt/zu stellen. Diese Umstände werden dzt. historisch untersucht, als Teil einer von Thyssen finanzierten großangelegten Untersuchung der Familiengschichte in der NS-Zeit. Das soll das Ehepaar nicht entlasten -
die haben Dreck am Stecken! - aber man möge bitte von der Fortschreibung der Aristo/Alkohol/sex and crime - story abrücken. Veranstalter des Festes war die örtliche Bauleitung des Südostwalls und die lokalen NS-Größen.
Wikipedia:
"In den folgenden zweiundsechzig Jahren gelang es der Familie Thyssen, nie mit dieser Gräueltat in Verbindung gebracht zu werden; in keiner Darstellung der Familie Thyssen fand dieses Verbrechen eine Erwähnung."
PS: eh klar dass die Gräfin dafür nie zur Rechenschaft gezogen wurde - es ist ja Österreich...
dort ist unheimlich groß und wurde gegen Ende des Krieges eben mit Panzer- und Schützengräben durchzogen. Deshalb ist die Prospektion sehr schwierig.
Aber: Die Methoden werden besser, auch die Dokumentenlage ist übersichtlicher. Es gab neue Hinweise seitens der Bevölkerung. Es wir weiter gesucht werden!
aber nix gefunden. außerdem wurden die zwei mitarbeiter, die die feldarbeit durchführten und ein paar tage dort wohnten, im dorf wie aussätzige behandelt, die rechnitzer haben da offensichtlich noch einges aufzuarbeiten!
dass aus ihrer Sicht dieser Massenmord nie stattgefunden hat.
Wahrscheinlich sind die 180 ungarischen Juden in eine der gefürchteten Gletscherspalten des Geschriebensteins gestürzt und werden erst in 150 Jahren vom ewigen Eis freigegeben?
In Rechnitz konnte Tobias Portschy "Die Zigeunerfrage“ (Gauleiter und hochrangiger SS Offizier) als hochgeachteter Hotelier bis zu seinem Tod 1996 leben.
Wen mag es da wundern, wenn sich keiner der Zeitzeugen an die Ereignisse vom März 1945 erinnern konnte.
Nach mindestens 4 erfolglosen großen Grabungsprojekten und dem Tod sämtlicher Zeitzeugen wird die 12te Tafel wohl für immer leer bleiben.
den artikel habe ich meinen freunden in serbien und kosovo geschickt
als orientierung, wie lange es unter guten äusseren bedingungen dauern wird, bis eine normalisierung im ehemaligen jugoslawien möglich erscheint
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