Facebook: Arbeitgeber sollen Finger von privaten Konten lassen

24. März 2012, 12:43

US-Abgeordnete drohen mit Verbot gegen Zugriff auf Facebook-Konten der Mitarbeiter

Der Volltext dieses auf Agenturmeldungen basierenden Artikels steht aus rechtlichen Gründen nicht mehr zur Verfügung.
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Facebook: Arbeitnehmer sollen Finger davon lassen

Richtig, die sollen das net so offensichtlich machen, sondern FB dafür bezahlen damit sie die Daten rausrücken...

Facebook: Arbeitnehmer sollen Finger davon lassen

Denn die Logik der Arbeitgeber ist zwar pervers, aber doch schlüssig: "das, was der Bewerber Facebook bedenkenlos zeigen kann, kann er auch uns zeigen..."

wenn sich ein arbeitgeber daran stösst. dass ich auf einem bild einen bierbecher halte, und daraus trinke, gibt es zu dem inzwischen nicht mehr potentiellen arbeitgeber nur eins zu sagen: Geh in Häfn.

najo.. für ...

.. facebook ist das nicht gerade lustig... immerhin überlegt man es sich unter diesen umständen doch zwei- oder dreimal sein konto weiter zu besuchen...

Lustig

Auf der einen Seite bauen die USA angeblich ein Rechenzentrum, um alle Mails dieser Welt mitlesen zu können. Auf der Anderen diese Einschränkung.

Ich halte das für eine grosse Ente und sonst gar nichts.

sie checken aber schon den unterschied zwischen nationaler sicherheit und dem interesse einer privaten firma?

ja, genau...

nationale sicherheit.

weil ja amerika national so stark bedroht wird, vom iran zb...

.. die nationale Sicherheit der USA ...

... wird auch seit Jahrzehnten von diversen Kabarettkünstlern bedroht ... ;-)

Und wie will Facebook kontrollieren,

ob es ein potentieller Arbeitgeber ist, der mein Profil betrachtet?

Es geht ganz einfach.

Privatleben heisst Privatleben, weil es privat bleiben soll und nichts im Internet verloren hat. Sobald ich etwas Privates reinschreib, ist es nicht mehr privat.

mM

dachte ich zunächst auch,

als ich die überschrift gelesen habe.
aber von bewerbern zu fordern, zugang zu diesbezüglichen konten zu ermöglichen (d.h, die sind eben nicht für jedermann zugänglich), ist schon ziemlich steil.

wenig ernstzunehmen, da US-Behörden sogar in Österreich ohne richterliche Kontrolle die elektronische Kommunikation abhören (mit Kenntnis des europäischen Parlaments)

Auf europäischem Boden werden sogar seit vielen Jahren Abhörstationen der USA betrieben (bisher mit Billigung des Europäischen Parlaments), ...
mit denen ohne richterliche Kontrolle z.B. auch Kommunikation von Journalisten, oder Rechtsanwälten oder Geistlichen abgehört wird, sofern diese Kommunikation auf elektronischem Weg erfolgt. Quellen: http://www.heise.de/tp/artike... 024/1.html http://www.heise.de/tp/artike... 472/1.html PS:

Wie verzweifelt müssen manche Leute sein um sich das gefallen zu lassen?

Arbeitgeber: Sagens uns bitte ihren Usernamen und das Passwort für Facebook.
möglicher Arbeitnehmer: Tschüss!

Es gibt doch keiner seine Zugangsdaten her, sondern die Arbeitgeber besuchen einfach das Profil des Arbeitnehmers.

Viele wissen gar nicht was für Einstellungen sie bei der Privatsphäre gesetzt haben und teilen Posts/Fotos etc. mit allen statt nur mit Freuden.

Damit wollte ich nicht meinen Vorredner ausbessern, sondern nur hinzufügen dass die meisten nicht Daten verlangen sondern es meistens reicht einen Blick auf das Userprofil zu werfen.

Kam im Vor-Post etwas komisch rüber

es geht aber hier darum dass arbeitgeber explizit nach dem usernamen und passwort eines zukuenftigen arbeitnehmers fragen

da würd' ich so oder so keinen Job kriegen, weil ich keinen FB-Account hab ...

Als Fangfrage wär's ja praktisch.
Wer will schon jemanden anstellen, der auf bloßes Bitten hin Zugangsdaten hergibt? :)

http://de.statista.com/statistik... n-den-usa/

man kann sichs heute kaum aussuchen, womit man seine kinder ernährt..

Frage: welche sozialen Medien verwenden sie?
Antwort: keine

Ende der Durchsage.

Anstellung: keine

Ende der Durchsage.

Ja, und?

Wer will schon in einem Betrieb arbeiten, der solche Dinge von seinen Arbeitgebern verlangt?

Der Personalchef/die Personalchefin dort wär auch sehr blöd.

Angenommen, der/die sieht in dem Profil dann, dass der/die Bewerber/in homosexuell ist.

Viel Spaß dann, wenn er/sie ihn/sie dann nicht anstellt. Der nächste Anruf kommt dann von einem Anwalt/einer Anwältin zwecks Klage/Klagin wegen Diskriminierung. :))/in

Homosexuell

ist eh ein Jackpot in der angeblich so neoliberalen Geschäftswelt - weitaus weniger familiäre Verpflichtungen wie Nachwuchs etc... zu erwarten.

vielleicht nicht "wollen" aber "müssen" (siehe link weiter oben)...

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