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Sie sollten gewarnt sein. Was sich da im Internet zusammenbraut, könnte womöglich tektonische Verschiebungen in der politischen Landschaft auslösen und müsste eigentlich in den Zentralen der etablierten Parteien die Alarmglocken läuten lassen. Die bevorstehende Gründung der "Online Partei Österreichs" ist ein Anfang. Es gibt aber längst auch Bemühungen, die dutzenden "Wutbürger"-Plattformen und politischen Internetinitiativen, die allesamt die Forderung nach Reformen und mehr direkter Demokratie eint, zu einer neuen Partei zu formen.
Die Initiatoren sprechen von 15 bis 20 Prozent, die sie erreichen wollen, um das Parteiensystem wirklich erschüttern zu können. Auch wenn dies völlig illusorisch ist: Politikwissenschafter billigen ihnen zumindest ein hohes Potenzial zu. Den Parlamentsparteien geht die Revolutionsstimmung in der virtuellen Welt an der Hinterseite vorbei, auch weil sie - mit wenigen Ausnahmen - von der Macht der "social media" und von der Breitenwirkung von Internetplattformen keine Ahnung haben. Ihnen fehlt der Zugang. Und wenn sie einen suchen - Stichwort: Facebook-Freunde des Kanzlers - wird es peinlich. Die sich aufbauende "Internet-Revolte" könnte bei der Nationalratswahl 2013 jedenfalls einiges in Bewegung setzen. Sie könnte sich aber auch - weil sich die zahlreichen Interessen nicht auf einen Nenner bringen lassen - wieder im virtuellen Raum verlaufen. (Walter Müller, DER STANDARD, 24./25.3.2012)
Wo ein Wille zur Selbstdarstellung mit Steuergeldern, da ein Umweg, ein Schlupfloch
Die Affäre ist peinlich und heftig für BZÖ-Chef Bucher, der schon fast mitleidserregend in den Nationalratswahlkampf taumelt
Bürgermeister Nagl muss erklären, warum er ausgerechnet den FPÖ-Hardlinern die Sicherheitsagenden der Stadt übergeben hat
Wer hat denn den Gleichstand gewählt?
Und wer beschwert sich jetzt darüber?
Die ollen Protestwähler!
Hatte man jetzt etwas davon, oder von den 27 Leuten die unnütz im Rathaus sitzen, obwohl Wien die lebenswerteste Stadt der Welt WAR?
Jetzt ist alles teurer geworden dafür sind die Radwege breiter am Gürtel als die Fussgängerwege!
Lauter Unsinn!
Den FPÖBZÖFIKFPKlern steckt man nach wie vor Subventionen hinein und der Bürger zahlt es brav mit seiner Arbeitsleistung!
Sehr fair!
...macht aber dennoch seine kreuzchen dort wo er es schon immer gemacht hat!
Erst wenn es so richtig, aber so richtig weh tut, beginnt er seine meinung zu ändern.
Have a nice day!
Die Wahlenthaltung wird steigen .
Denn ,
wen soll man wählen ,
wenn die zukunftsentscheidenden Handlungen
alternativlos sind .
Die Grundsätzliche Änderungen verlangen
werden sofort medial in ein Radikales Eck denunziert
und die den Weg über die Instanzen gehen
werden von der Bürokratie und den Experten/Technokraten weichgekocht
Öffentlich wird noch nicht wahrgenommen ,
wie sehr Freiheitsrechte abgebaut werden ,
wie die Interessen der Menschen
sich von den Vorgaben der Macht entfernen
und vermutlich aus diesem Grund die Überwachung der Bevölkerung radikal zunimmt .
Politischer Sondermüll der ersten Reihen a la BK, VK, BGF/SPÖ sollte entsorgt werden. Danach sollten die Parteien in Klausur gehen und versuchen, Leute ans Ruder zu bringen, die es gibt, die aber all die Jahre vergrämt wurden. (siehe etwa eine Blaha bei der SPÖ).
Der Trend nach noch mehr sozialen Grausligkeiten wird durch die virtuelle Anonymität noch beschleunigt.
Die konservativen und rechten Parteien unterscheiden sich jetzt schon nicht mehr sehr voneinander, was Gürtel enger schnallen, Privatisierung, Bestrafung, Ausgrenzung, Angstmachen vor Entlassungen bei zuviel Urlaub und Krankheit, Verteidigung der Reichen gegen sozial Schwächere usw. betrifft.
Für letztere wäre es zynisch politische Experimente, wie in Deutschland die "Piraten" zu spielen, wenn grundlegende Bedürfnisse nicht oder immer weniger, dank der Spekulationshaie, realisiert werden können.
Die Entsolidarisierung in der Demokratie ermöglicht es, daß, ganz demokratisch, 2/3 der WählerInnen das restliche Drittel zum Teufel schicken.
* Wähler, die sich auch bei der kommenden NR-Wahl wieder nach bekannten Coaching-, Hypno- und Psycho-Methoden einlullen lassen werden - müssen.
* Wähler, die nach Religion, Tradition oder Ständen wählen, ...
* Wähler, die Glauben, dass sie mit ihrer saublöden "Proteststimme" etwas bewirken
* Wähler, deren Bildung von vornherein, jede nachhaltig positive Wahlentscheidung ausschließt ...
* Werbebudgets, die ungleich verteilt, korrupt erworben & viel zu hoch sind
* Werbestrategien, die mit der Macht von Mio-Euro dem dummen Volk aufs Maul geschrieben sind
Solange Kommunikation, Ethik und Nachhaltigkeit keine erzwungene Basiskompetenzen für Wähler sind, wird es keine "korrekten" Wahlen mehr geben.
Wir leben einer paradoxen Diktatur.
http://derstandard.at/124231702... ss-waehlen
beides führt nur bei nahezu vollbeteiligung zum ziel ansonsten ist es nur für den wähler/nichtwähler eine genugtuung oder auch nicht.
Für alle, die von der EU und den Milliardenzahlungen für Griechenland & Co genug haben, wird es bei der nächsten Nationalratswahl eine Alternative geben
=> www.euaustrittspartei.at
PS: Bei der EU-Volksabstimmung 1994 waren damals schon 34% gegen den Beitritt Österreichs. Die Zahl der EU-Gegner ist vermutlich noch deutlich gestiegen.
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