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9. April 2011: Erstmals werden Vorwürfe gegen Gerald Matt laut, wonach dieser Mitarbeiter seines Hauses eingesetzt hat, um einen privaten Auftrag abzuwickeln. Laut "profil" habe Matt für die gemeinsam mit dem Nationalrat herausgegebene Interviewsammlung "Österreichs Kunst der 60er-Jahre" sowie für zwei Ausstellungen im Hohen Haus 15.000 Euro Honorar erhalten. Die involvierten Mitarbeiter seien zunächst jedoch nicht bezahlt worden. Matt indes weist die Vorwürfe zurück: Die Mitarbeiter seien honoriert worden. Überdies sei im Zeiterfassungssystem der Kunsthalle exakt zu ersehen, wann sich die einzelnen Kunsthallen-Mitarbeiter der Publikation gewidmet hätten.
14. April: Das Präsidium des Vereins Kunsthalle nimmt Matt in Schutz. Dem Direktor sei es ausdrücklich gestattet, Nebentätigkeiten nachzugehen, heißt es in einer Stellungnahme von Präsident Thomas Häusle und Vizepräsident Siegfried Menz. "Für die vertraglich gestatteten Nebentätigkeiten dürfen auch die betrieblichen Ressourcen im sonst üblichen - und für die konkrete Aufgabe jeweils erforderlichen - Ausmaß eingesetzt werden." Man werde dennoch eine Überprüfung durch unabhängige Rechnungsprüfer und einen Wirtschaftstreuhänder initiieren. Dabei solle auch die Finanzgebarung des Vereines Kunsthalle Wien seit 2007 überprüft werden.
21. April: Der grüne Kultursprecher Wolfgang Zinggl bringt wegen angeblich unklarer Abrechnungen mit einer parlamentarischen Anfrage drei weitere Ausstellungen im Österreichischen Kunstforum New York aufs Tapet, die von Matt kuratiert wurden. Kunsthallen-Präsident Häusle weist die implizierten Vorwürfe zurück.
29. April: Erstmals werden Vorwürfe laut, wonach Gerald Matt versucht haben soll, ausländische Sponsoren zu gewinnen, indem ihnen österreichische Staatsbürgerschaften in Aussicht gestellt wurden. Laut "Salzburger Nachrichten" hätten die Spender je 1,4 Mio. Euro zahlen sollen. Der Kunsthallen-Vorstand bestätigt, 2007 Kontakte mit potenziellen Sponsoren geknüpft zu haben und im Zuge dessen über die zuständigen Behörden die Frage geklärt zu haben, ob außerordentliche Sponsorleistungen zur Verleihung der Staatsbürgerschaft führen könne. Die Bemühungen seien 2009 jedoch endgültig eingestellt worden.
Im Wiener Gemeinderat stimmen SPÖ, Grüne und FPÖ dem ÖVP-initiierten Antrag zu, das Kontrollamt mit einer Prüfung der Anfang April publik gewordenen Vorwürfe gegen Matt zu beauftragen. Eine "Beurlaubung" des Kunstmanagers lehnt Mailath-Pokorny allerdings ab, da diese einer Vorverurteilung gleichkomme.
2. Mai: Es wird bekannt, dass die gesamte Auflage des Matt-Buches "Österreichs Kunst der 60er Jahre" eingestampft und neu gedruckt werden muss. Bernhard Böhler hatte über seinen Anwalt die Autorenschaft für ein Interview mit Alfred Hrdlicka urgiert, die im Buch Matt zugeschrieben wurde.
3. Mai: In einer Follow-Up-Überprüfung des Rechnungshofes lobt dieser die Kunsthalle, die alle Empfehlungen eines 2005 veröffentlichten Berichts umgesetzt habe: "Dadurch wurde eine Verbesserung der Einnahmen erzielt und die Wirtschaftlichkeit erhöht."
6. Mai: Die Wiener ÖVP bringt gegen Matt im Zusammenhang mit den Vorwürfen, potenzielle Sponsoren mit Staatsbürgerschaften gelockt zu haben, eine Anzeige bei der Korruptionsstaatsanwaltschaft ein.
9. Mai: Die Kunsthalle präsentiert den von ihr in Auftrag gegebenen Prüfbericht der Kanzlei Interbilanz Hübner. Demnach sind alle Vorwürfe im Zusammenhang mit der Parlamentsausstellung haltlos: Das vom Parlament finanzierte Vorhaben sei korrekt durchgeführt und abgerechnet worden, so Präsident Häusle. Knapp 5.000 Euro Mehrkosten, welche die Fördermittel von 32.500 Euro übersteigen, werden von Matt persönlich getragen werden müssen.
17. Mai: Die Kunsthalle reicht bei der Staatsanwaltschaft eine Sachverhaltsdarstellung wegen Datendiebstahls ein. Unbekannte sollen sich über einen Computer eingeloggt sowie persönliche und interne Daten entwendet haben. Darauf aufmerksam geworden sei man durch eine interne Terminabsage, die vom Mail-Account des Grünen Zinggl versendet wurde. Die Staatsanwaltschaft solle einen möglichen Zusammenhang zur Datenentwendung klären. "Das ist völlig aus der Luft gegriffen", so Zinggl.
30. Mai: "profil" macht vermeintlich hohe Handy- und Reiserechnungen sowie laxe Spesenregelungen des Kunsthallen-Direktors publik. Die Rede ist von Hotelzimmern mit Preisen über 350 Euro pro Nacht, einer allgemeinen Reisekostenvergütung von 18.500 Euro im Jahr, einer monatlichen Fahrtkostenpauschale von 365 Euro und Handyrechnungen von über 10.000 Euro jährlich.
31. Mai: Die Kunsthalle entlässt ihren früheren leitenden Kurator Thomas Mießgang fristlos. Der Vorwurf: die widerrechtliche Weitergabe interner Daten, Urheberrechtsverletzungen in Form illegaler Musikdownloads sowie Download pornografischen Materials. Ein IT-Experte habe die Datenflüsse im Haus überprüft, was zur Kündigung geführt habe. Mießgang rechtfertigt sich, er habe für eine Pornografieausstellung recherchiert und die Musik im Zuge seiner Kuratorentätigkeit verwendet. Der einstige Kurator hatte 2009 mit anderen Mitarbeitern auf demokratische Defizite innerhalb des Betriebes hingewiesen und war seither in der Stabsstelle Kommunikation tätig. Er ficht seine Entlassung vor dem Arbeitsgericht an.
2. Juni: Ein neuer Prüfbericht der Kanzlei Interbilanz Hübner entkräftet die Vorwürfe bezüglich hoher Reisespesen und laxer Abrechnungsregelungen gegen Matt. Sämtliche Vorwürfe gegen den Direktor entbehrten der Grundlage, so Kunsthallen-Präsident Häusle. Dies betreffe auch die von den Grünen kritisierten Ausstellungen in New York.
6. Juni: "profil" bringt neue Vorwürfe: Matt habe Besucherzahlen frisieren lassen, sein Vertrag sei vom Vorstand im Jahr 2000 heimlich verlängert worden und der Kunstmanager habe sich privat Geld für Jurytätigkeiten bei der Invest Kredit Sammlung auszahlen lassen. Die Vorhaltungen würden "auch durch Wiederholung nicht wahr", so Häusle in einer Stellungnahme.
10. Juni: Der Vorwurf an Matt, Mitarbeiter der Kunsthalle für sein Buchprojekt "Österreichs Kunst der 60er Jahre" unrechtmäßig eingesetzt zu haben, bekommt eine neue Wendung. "Eine Kooperation mit der Kunsthalle hat es nicht gegeben", heißt es vonseiten der Parlamentskorrespondenz. Ein Vertrag sei mit Matt selbst geschlossen worden. Die Kunsthalle unterstreicht, dass der Einsatz von Mitarbeitern gerechtfertigt gewesen sei.
17. Juni: Die Kunsthalle legt die Expertise von Professor Peter Lewisch vom Wiener Institut für Strafrecht und Kriminologie vor. Demnach ist die Intervention der Kunsthalle respektive ihres Direktors hinsichtlich einer möglichen Staatsbürgerschaftsverleihung für ausländische Kunstmäzene legal gewesen.
5. Juli: Grünen-Kultursprecher Zinggl macht eine parlamentarische Anfragebeantwortung publik, wonach Matt für die beiden New Yorker Ausstellungen im Kulturforum insgesamt 8.000 Euro Honorar erhalten hat, für eine weitere Schau im Jahr darauf keine Vergütung. Er habe für seine Arbeit mithin "doppelt kassiert" und Ehre durch den Einsatz von Kunsthallen-Personal verdient, so Zinggl. Das Museum weist die Vorwürfe mit Verweis auf die veröffentlichten Prüfberichte zurück.
6. Juli: Matt geht mit mehreren Interviews in die Gegenoffensive und macht publik, Zinggl wegen Verleumdung angezeigt zu haben. "Die Vorwürfe sind eindeutig unhaltbar", verweist der Kunsthallen-Chef auf die vorliegenden Berichte. Von einem schlechten Betriebsklima - so der Vorwurf des geschassten Ex-Kurators Mießgang - könne angesichts hoher Mitarbeiterkontinuität keine Rede sein: "Da ist viel Neid im Spiel." Die Anzeige wird später von der Staatsanwaltschaft zurückgelegt.
17. Oktober: Neue Vorwürfe: Laut "profil" soll Matt zwischen 1998 und 2005 private Dienstleistungen über das Ausstellungshaus verrechnet haben. Für Bankgeschäfte, Steuerangelegenheiten und Urlaubsreisen, aber auch für Umbauarbeiten in Matts Privatwohnung sollen Mitarbeiter der Kunsthalle betraut und vom Ausstellungshaus bezahlt worden sein, was diese in eidesstattlichen Erklärungen bezeugen. Präsident Häusle betont hingegen, "dass zu keiner Zeit private Leistungen für Dr. Matt aus Mitteln der Kunsthalle beglichen wurden".
18. Oktober: Kulturstadtrat Mailath-Pokorny stellt im Ö1-Interview erstmals eine "Neuorganisation" der Kunsthalle "in unmittelbarer Zukunft" in Aussicht. Konkret gehe es um die Gründung einer GmbH inklusive Aufsichtsrat. Laufende Verträge seien aber nur dann aufzulösen, wenn es tatsächlich strafrechtlich relevante Vorkommnisse gibt: "Und die haben die Strafbehörden festzustellen."
Die Wiener Grünen stellen im APA-Interview ihrem Koalitionspartner die Rute ins Fenster. Angesichts der neuen Sachlage binde man die Zustimmung zu einer künftigen Subventionsvergabe durch die Stadt an eine sofortige Suspendierung Matts ohne Bezüge, so Kultursprecher Klaus Werner-Lobo.
20. Oktober: Die deutsche Wochenzeitung "Die Zeit" veröffentlicht den Vorwurf, wonach die 2009 von der Stadt Wien in Auftrag gegebene Machbarkeitsstudie für eine mögliche Fusion von Kunsthalle und Künstlerhaus von einer Firma durchgeführt worden sei, die Matts langjähriger Freundin Susanne Moser gehörte. Auch die Eintritte von 2001 bis 2010 seien um knapp 500.000 Besucher höher angegeben worden. Präsident Häusle verweist darauf, dass der Auftrag nicht von der Kunsthalle, sondern der Stadt vergeben worden sei.
27. Oktober: Der "Falter" berichtet, dass Matt und Kunsthallen-Geschäftsführerin Bettina Leidl jeweils als Geschäftsführer der Tochtergesellschaft "Kunst im öffentlichen Raum GmbH" (KÖR) ein Gehalt für ihren "Nebenjob im Hauptjob" erhalten haben. Das wird aus dem Büro Mailath-Pokorny bestätigt.
16. November: Die Grünen drängen auf rasche Entscheidungen der Stadtregierung: "Am 29. November ist Kulturausschuss. Wenn man will, dass die Kunsthalle zu diesem Datum behandelt wird, muss man in den nächsten Tagen zu einer Entscheidung kommen", so Kultursprecher Klaus Werner-Lobo im APA-Gespräch, der auch auf einer personellen Neuordnung beim Verein Wiener Kunsthalle pocht.
17. November: In Folge eines Berichts des "News" fordert der BZÖ-Abgeordnete Ewald Stadler, stellvertretender Obmann des Immunitätsausschusses im Parlament, "sofortige Aufklärung". Es geht um die mögliche Aufhebung der Immunität des grünen Kultursprechers Zinggl. Der entsprechende Vorhabensbericht der Staatsanwaltschaft liegt seit Oktober bei Justizministerin Beatrix Karl und sei in Bearbeitung, heißt es. Bevor hierüber von Ministeriumsseite nicht entschieden ist, kann der Antrag nicht dem Immunitätsausschuss des Parlaments vorgelegt werden.
19. November: Laut "Standard" hat die Kunsthalle die Staatsanwaltschaft Wien über die "Zusendung einer VIP-Karte der Messe Art Basel Miami Beach für den Abgeordneten Zinggl" informiert. Dies berechtige zu diversen geldwerten Leistungen. Die Karte habe sich in einem Kuvert befunden, das an die Kunsthallen-Adresse von Mießgang adressiert war. In einer Stellungnahme der Messe heißt es hingegen, dass die VIP-Karte an Mießgang selbst gerichtet war. "Wie eine auf Herrn Zinggls Namen ausgestellte VIP-Karte in einem an Sie adressierten Kuvert in die Kunsthalle Wien gelangen konnte, können wir nicht nachvollziehen."
2. Dezember: Wiens Kulturstadtrat Andreas Mailath-Pokorny präsentiert die "Neuordnung" der Kunsthalle: Statt des bisherigen Trägervereins wird sie in eine GmbH im Eigentum der Stadt Wien überführt. Gerald Matt wird von 1. Jänner bis 31. März 2012 für drei Monate dienstfrei gestellt. Der Geschäftsführer des Kunsthauses Wien, Franz Patay, übernimmt interimistisch die Leitung der Kunsthalle. Neben der künstlerischen soll für die Kunsthalle eine gleichwertige kaufmännische Geschäftsführung gemäß dem Vier-Augen-Prinzip bestellt werden.
23. Dezember: Matt erklärt in einem Interview mit der Tageszeitung "Die Presse": "Ich werde am 1. April 2012 meinen Dienst wieder antreten, weil alle Überprüfungen, jene, die im Gange sind, und jene, die noch kommen, belegen werden, dass die Vorwürfe gegen mich unberechtigt sind."
29. Dezember: Es wird bekannt, dass die Subvention der Kunsthalle von bis dato 4,15 Mio. auf 4,05 Mio. Euro gekürzt wird. Auch die Ursula Blickle Stiftung entzieht der Kunsthalle für die Zeit der Dienstfreistellung von Matt die finanzielle Unterstützung. Von Kritikern wird allerdings betont, dass Matt selbst Gremiumsmitglied der Blickle Stiftung sei.
26. Jänner 2012: Der Wiener Gemeinderat segnet die neue Struktur der Kunsthalle ab. Mit der Überprüfung der Vorwürfe gegen Gerald Matt wird HLB Intercontrol, Österreichableger des Londoner Unternehmens HLB International, beauftragt.
30. Jänner: Die Staatsanwaltschaft Wien beantragt im Zusammenhang mit einem angeblichen "Datenklau" in der Kunsthalle Wien die Aufhebung der parlamentarischen Immunität des Grünen Kultursprechers Wolfgang Zinggl. Am 29. Februar wird sie im Nationalrat einstimmig aufgehoben.
14. Februar: Die Kunsthalle wird offiziell zur GmbH. Zwei Tage später veröffentlicht der Verein einen neuen Bericht der Wirtschaftsprüfungskanzlei IB Interbilanz Hübner, der Matt neuerlich entlastet. Eine Sonderprüfung habe "keine Hinweise auf privat veranlasste Belastungen der Kostenstelle 10" gefunden.
3. März: Die kaufmännische Geschäftsführung der Kunsthalle wird ausgeschrieben. Bis 3. April können Bewerbungen für die auf die Dauer von fünf Jahren angelegte Position eingereicht werden.
9. März: 47 von 54 Mitarbeitern der Kunsthalle unterschreiben eine Erklärung, in der Matt das Misstrauen ausgesprochen und die Stadt Wien als Eigentümerin gebeten wird, für klare Verhältnisse zu sorgen. Die Auswertung des anonym durchgeführten Misstrauensvotums wird durch einen Notar vorgenommen.
23. März: Gerald Matt tritt als Direktor der Kunsthalle Wien zurück. Als Grund wird in einer Aussendung des Vereins angegeben, dass Matt der in der neuen Struktur vorgesehenen Trennung zwischen kaufmännischer und künstlerischer Leitung nicht zustimmen könne. (APA, 23.3.2012)
Anzeige der Kunsthalle wegen Datendiebstahls offenbar substanzlos
Mit falschen Erwartungen und einem zu wenig akzentuierten Programm kämpft "What Would Thomas Bernhard Do". Mit Fazit
Belgischer Künstler Boy Vereecken verbindet "sachlich geometrisches Raster der Wiener Werkstätte" mit dem Wappentier der Bundeshauptstadt
Die Performer Andreas Riegler und Bernd Eischeid haben sich Leigh Bowery angeeignet: Als "Tori and Mara" gaben sie ein "Act Up", eine Modenschau mit Musik knapp jenseits von jugendfrei
Nicolaus Schafhausen stellt seine mittelfristige Vision für die Kunsthalle Wien vor
Eingeschränkter Betrieb von März bis August - Neuer Leiter Schafhausen plant mehr Theater, weniger Ausstellungen
Die Kunsthalle Wien widmet Performancekünstler Mike Parr erstes Solo in Europa
Die Kunsthalle Wien erinnert mit der Ausstellung "Xtravaganza. Staging Leigh Bowery" an den exzentrischen Londoner Selbstdarsteller Leigh Bowery, seine Kostüme und Performances
Nicolaus Schafhausen hat Witz und ist ziemlich kompromisslos. Seit 1. Oktober 2012 leitet er die Kunsthalle Wien
Nicolaus Schafhausen, neuer künstlerischer Leiter der Wiener Kunsthalle
Kontrollamt: Kritik an Neben- und Reisetätigkeiten
Nebentätigkeiten und Reisespesen als wesentlich Punkte - Ex-Vorstand Häusle sieht "erfolgreiche Führung bestätigt", die politischen Parteien sehen das anders
Die HLB Intercontrol über den Ex-Direktor der Kunsthalle Wien
Verfahren gegen Matt eingestellt
Fristlose Entlassung nach Arbeitsrechtsprozess aufgehoben
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