Direktor Gerald Matt tritt zurück

23. März 2012, 15:43

Vorstand des Vereins Kunsthalle teilt mit, dass Matt um die Auflösung seines Vertrages als Direktor der Kulturinstitution gebeten hat

Gerald Matt tritt als Direktor der Kunsthalle Wien zurück. Matt habe heute, Freitag, um die Auflösung seines Vertrages als Direktor der Kulturinstitution gebeten, teilte Thomas Häusle für den Vorstand des Vereins Kunsthalle in einer Aussendung mit. "Der Vorstand stimmt mit größtem Bedauern einer einvernehmlichen Auflösung des Vertrages von Dr. Matt zu", heißt es.

Laut Häusle begründet Matt seinen Schritt damit, dass er der in der neu gegründeten GmbH anvisierten Trennung zwischen kaufmännischer und künstlerischer Leitung und damit einer Einschränkung seiner bisherigen vertraglichen Kompetenz der Gesamtleitung des Hauses auf eine rein künstlerische Verantwortung nicht zustimmen könne.

Vom Provisorium zur Marke

Präsident Häusle und Vizepräsident Menz bedankten sich "für die vielen Jahre einer gemeinsamen und erfolgreichen Tätigkeit und für die herausragenden Leistungen, die Dr. Matt für die Kunsthalle Wien erbrachte". Matt habe aus dem Provisorium am Karlsplatz ein international führendes Haus für zeitgenössische Kunst gemacht und künstlerische Schrittmacherdienste für Wien geleistet. Matt habe die Kunsthalle Wien zu einer international angesehenen Marke gemacht.

Erfreut über den Rücktritt zeigt sich der Kultursprecher der Grünen Wien, Klaus Werner-Lobo. "Die Grünen Wien haben bereits vor Monaten auf die Umstrukturierung der Kusnthalle Wien und den Abschied ihres Direktors gesetzt. Matt hat die Kunsthalle und ihre Belegschaft wie sein Privateigentum behandelt und öffentliche Ressourcen für private Interessen missbraucht", übte Werner-Lobo einmal mehr heftige Kritik.

"Ich nehme die Entscheidung Gerald Matts, seine Arbeit in der Kunsthalle zu beenden, zur Kenntnis", sagte Wiens Kulturstadtrat Andreas Mailath-Pokorny zum Rückzug des langjährigen Geschäftsführers. "Nunmehr geht es darum, die erfolgreiche Arbeit der Kunsthalle in neuer personeller Zusammensetzung und in neuer Organisationsform fortzusetzen." (APA, 23.3.2012)

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bravo

und weil er so lieb und so freiwillig zurücktritt, bekommt er noch bis 2014 geld. mut, anstand und tapferkeit werden belohnt. bravo.

bert brecht

wir aber wollen uns setzen / an den rand der staedte und / auf sie warten , denn jetzt muss / kommen eine gute zeit ; denn jetzt bald / tritt hervor das neue tier , das / geboren wird den menschen , aus / zulosen ...

aus / zulösen

aber vielleicht ist "aus / zulosen" zeitgenössischer und in diesem fall richtiger. in jedem fall aber ein zu großer text für so ein kleines thema.

eine differenz erkennen

von aus / zulosen und aus / zuloesen waere durchaus jedem zuzutrauen

zeitgenoessisch sagt dem dem poster etwas

und grosse texte fuer kleine dinge sind zu gering

zeitgenoessisch das

und tschüss, herr genosse!

zeit war's. freu mich.

---aber aufgeklärt muss und wird trotzdem
noch verschiedenes werden, gel!

nix wird aufgeklärt. das ist der deal

Ja: Die Kündigung

ist Part of the Game. Schaumama;)

man kann über hrn. matt sagen, was man will,

aber eines steht fest: seine auftritte waren immer großes kino!

sieg des spießbürgertums

er hat mächtige und vor allem viele feinde gehabt, innerhalb und außerhalb. ob zu recht kann ich nicht durchschauen.
diesem druck jedenfalls kann niemand standhalten, ohne zu zerbrechen. gut für ihn, dass er seine konsequenzen gezogen hat. mir tut es leid, weil er ein sehr spannendes ausstellungsprogramm mit internationalem anspruch geboten hat.

wuhahahhahahahahhahahahhaha! dafür gibt's fast schon grün!

wenn sie das bedürfnis eines bürgers, vom politisch bestelltem führungspersonal (und sei es noch so dandyesk und kulturell) ordentliche gebarung und anständigem umgang mit mitarbeitern zu erwarten, für spießig halten, dann ist das eben so.

ich bekenne mich also mutig zum spießertum.

Den Direktortitel kann er sich jetzt kunstvoll aufmalen

endlich - hat ja lange genug gedauert

die briten schickten ihre problembären nach australien die gsiberger nach wien

Ihr Nick scheint Programm zu sein.

War schon lange Zeit!

Interessant wären die Details seines Auflösungsvertrages. Siehe Bericht im Kurier.

ein fpö-ler...

...sollte sich sowieso nicht in einer solchen position befinden.

ausge-noever-t..

warum sind fast alle museumdirectors in wien derartige egomanen und noch wie dieser da offenbar "matt korrupt"??
zinggl sei dank!

ein sieg der unterdurchschnittlichkeit

aufbäumung der spießer ...

Herr Matt war in allem unterdurchnittlich,

in der Geschäftsführung (dieser Ausdruck ist in diesem Zusammenhang fast schon ein Hohn)
In der Personalführung: noch schlimmer!
Im Kuratorischen: ja mei, vllt. war das Programm zu vielen Vorgaben ("international!", Besucherzahlen) untergeordnet;
Die Ausstellungen waren ja meistens teuer zusammengekarrtes, aber unmotiviert aufgearbeitetes Material zu eben irgendwelchen Themen ("Weltraum"..oje)

Überdurchnittlich war er im kassieren,
im "andere für sich arbeiten lassen" und in der Selbstherrlichkeit.

Sicher auch als Paradiesvogel: um diesen Matt ist es wirklich etwas schade.
Mit seinem Gehalt wäre es allerdings fast schon eine Leistung, n i c h t zu schillern.

Also hören´s doch mit diesem zynischen Unterdurchnittlichkeitsgeschwafel auf.

Die Vorarlberger flehen dich an...

"Bitte nicht nach Vorarlberg zurück !!!"

Der westen ist schuld

Das mit den Beschten

aus dem Weschten hat schon mal besser gepasst.
Aber Natter und Köb sind trotzdem nicht die schlechtesten.

...

schade, dass war ein coolie... natuerlich ich waer besser, aber er waer bei mir aussenhandelsminister...

Lustig find ich,

daß PosterInnen, die die Hämesoße des hier versammelten HacklschmeißerInnenstadls nicht mitlöffeln wollen, schon 2x als "Geliebte" denunziert wurden.

Da spürt man den Geist der Offenheit und Toleranz wehen.

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