Nachrichten in aller Kürze
Alles zur Community
Nachrichten, die zu Ihnen kommen: Newsletter, Feeds und SMS
Alles zu unseren mobilen Angeboten: Apps, Mobilversion und SMS
Unsere Radio- und TV-Angebote
Die Zeitung im Internet: Abo, E-Paper, Anzeigen und mehr
Alles über die Redaktion von derStandard.at
Alles über Onlinewerbung, Stellenanzeigen und Immobilieninserate
"Falsch verpackt" nannte der ORF den "Tatort" diesen Sonntag, Sabine Derflinger führte Regie, das Drehbuch kommt von Martin Ambrosch. "Meine erste Tat war, dass ich alle Männer in Anzüge gesteckt habe. Ich wollte, dass alle Figuren einen bestimmten Stil haben", sagt Derflinger im STANDARD-Interview.
"Sagen, was ist"
"Das ist das Tolle am Wiener 'Tatort': Hier treten die Fernsehmacher nicht missionarisch an; sie sagen, was ist", urteilt etwa "Spiegel Online". Derflinger setze "diese Schnitzeljagd pointiert, aber ohne Effektgehasche ins Bild. Durchaus lässig ist ihr Schlachter-Krimi; statt der billigen Spannungsmusik eines Score-Programmierers gibt es erdigen Bluesrock, gekonnte "Pulp Fiction"-Reminiszenzen wechseln mit stimmigen Milieubesichtigungen."

"Spannung kommt nicht auf"
Die Kollegen von der "FAZ" wiederum sind nicht so angetan: "Die gewitzten Dialoge sind der einzige Pluspunkt dieses bluttriefend bebilderten, ansonsten aber konventionell wie eine amerikanische Vorabendserie aufgezogenen Sonntagskrimis. Spannung kommt nicht auf. Die Ekelfleisch-Thematik beginnt rasch zu nerven, die Handlung ist recht durchschaubar", meint der TV-Kritiker dort.

Zum Inhalt: Beim Verladen eines Kühlcontainers im Wiener Donauhafen Albern wird entdeckt, dass das Kühlaggregat nicht funktioniert. Der Container wird geöffnet und neben Tonnen an Hühnerresten werden drei tote Chinesen gefunden.
Am nächsten Morgen findet ein Hund eine abgeschnittene Hand. Sie gehört zu einem in der vergangenen Nacht inhaftierten, jedoch kurz darauf auf Fürsprache des Chefs der Fremdenpolizei, Dr. Oskar Welt (Erwin Steinhauer), freigelassenen Chinesen.


Kommissar Eisner und Bibi Fellner zwischen Vorurteilen und Kriegsverbrechern - Wie hat Ihnen diese Folge gefallen?
Sie ist neue Partnerin von Joachim Król am "Tatort" auf Frankfurt
Max Ballauf wird bei seinem Klassentreffen selbst zum Verdächtigen - Wie hat Ihnen die Folge gefallen?
Götz George soll in der Folge "Loverboy" die Duisburger Kollegen unterstützen
Wotan Wilke Möhring gab als Kommissar Falke in "Feuerteufel" seinen Einstand - Wie hat Ihnen die Folge gefallen?
Mädchenhandel und viel Action: Als Nick Tschiller gibt Til Schweiger sein Debüt im Hamburger "Tatort" - Höchste "Tatort"-Reichweite seit fast zwanzig Jahren - In Österreich sahen 844.000 zu
In "Eine Handvoll Paradies" ermitteln die Saarländer Kommissare im Rockermilieu
Der Schauspieler erfüllt am Sonntag als "Tatort"-Kommissar alle Erwartungen - Als Nick Tschiller ist er der gebrochene Held in fast allen Lebenslagen - Den Hamburger Kiez befreit er vom Mädchenhandel, am Eierkochen fürs Kind scheitert er
Gewalt in den eigenen Reihen: Wie hat Ihnen "Macht und Ohnmacht" gefallen?
Michael Fitz gibt ein Gastspiel in München
Thiel, Boerne und Schlagersänger Roland Kaiser machen "Summ, summ, summ"
Wie es sich in einer Männerdomäne arbeitet und was sie von der "Tatort" -Community im Internet hält, erzählt Drehbuchautorin Verena Kurth
Max Ballauf und Freddy Schenk ermittelten in "Trautes Heim" - Hat's gefallen?
Die Frankfurter Ermittler ermitteln in ihrem fünften Fall "Wer das Schweigen bricht" im Jugendgefängnis
Ab 2013 21 "Tatort"-Teams, darunter die bereits viel diskutierten Fälle mit Til Schweiger sowie Nora Tschirner und Christian Ulmen
Wer das Fadenkreuz erfand, wann die erste Kommissarin ermittelte, wer die Hits zu Schimanski lieferte und was sich im "Giftschrank" verborgen hält
DER STANDARD sprach mit ihm über kriminelle Freiheiten, heilsame Männerfreundschaft und den schwankenden ORF
... krassnitzer dabei zuschauen zu müssen, wie er gegen sein bernhardiner-gesicht anspielt, geht sich einfach nicht aus. die neuhauser ist gut gemeint, aber in der stereotypen rolle - emotionale frau, die ein herz für strizzis hat, letztlich so klischeehaft wie die mit dem "strizzideutsch für anfänger"-handbuch zusammengeschriebenen trautmann-geschichten.
souverän und großartig wie immer: kramar als vorgesetzter.
silberschneider statt krassnitzer bitte, oder krisch. und rois statt neuhauser - mit einem drehbuch, das souveräner mit der rolle einer zeitgemäßen polizistin umgeht. und den soundtrack könnte man auch einmal dem kollegium kalksburg in kooperation mit den sofa surfers überantworten. wird schon nicht zu schräg sein.
silberschneider war grauenvoll beim vorletzten wien-tatort. so grauslich gschert gesprochen. die filmmusik diesmal war furchtbar. ich glaube, überlässt man das den sofa surfers, wirds wieder eine ohne emotion und tiefgang... sowas funktioniert nicht. solche musiker haben keinen sinn für epic und drama und emotionale musik generell, das um und auf bei filmen
... - aus völliger laiensicht - reizvoll, sich gemeinsame kompositionen von kollegium kalksburg UND den sofa surfers vorzustellen. abgesehen davon: sowas wie a good day to die wäre ja geradezu prototypisch. und kein tiefgang? bitte! silberschneider kann seine dialektalen färbungen wunderbar dosieren, krisch wiederum könnte die rolle mit der dringend notwendigen wienerischen nuance aus melancholie und latenter aggression versehen, ohne die figur im klischeekübel zu versenken. krassnitzer ist mir persönlich zu sehr konsensschauspieler, was ja in ordnung ist, ihn aber nicht unbedingt für einen krimineser prädestiniert.
Ich finde die österreichischen Tatort Krimis immer irgendwie nahe am typischen österreichischen „Kabarett“-Film. Immer die gleichen zwanghaft lustigen Schauspieler. Ich denke mir permanent, der nächste Taxler oder Würstelstandler der ins Bild kommt ist entweder der Düringer oder der Lukas Resetarits. Gut fand ich die Bilder der heruntergekommenen Wohnungen, und endlich wurde nicht, wie in den gefühlten letzten 5 Tatorten die Wohnhausanlage in der Karl-Tornay-Gasse als Kulisse gewählt.
den gestrigen Tatort war okay, nicht mehr und nicht weniger. Adele Neuhauser finde ich als angenehme Bereicherung. Ich muss aber durchaus gestehen dass ich der Kombination Krassnitzer/Rois bei den Tiroler Tatorts mehr abgewinnen kann. Ich denke auch dass der "Eisner" bei den älteren Tatort-Folgen mehr Biss hatte.
Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.