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London - Die britische Regierung hat dem berühmt-berüchtigten "Binge Drinking" den Kampf angesagt. Premierminister David Cameron stellte am Freitag in London eine Reihe von Maßnahmen vor, mit denen vor allem Jugendliche davon abgehalten werden sollen, sich immer wieder hemmungslos zu betrinken. Unter anderem soll es einen Mindestpreis für Alkohol in Geschäften geben. Dadurch soll die weit verbreitete Sitte unterbunden werden, dass Jugendliche vor dem Ausgehen am Wochenende zunächst zu Hause billigen Alkohol konsumieren.
Ursache für Gewalt
"Komasaufen" gilt als eine der Hauptursachen für gewaltsame Auseinandersetzungen und Ausschreitungen in Großbritannien. In den Krankenhäusern des Königreichs werden jährlich rund 1,2 Millionen Einlieferungen wegen "Binge Drinking" gezählt. Die Kosten des Gesundheitssystems für Behandlungen von übermäßigem Alkoholkonsum liegen Schätzungen zufolge jährlich bei etwa 2,7 Milliarden Pfund.
"Binge Drinking ist kein Einzelfall. Es steht für die Hälfte des in unserem Land getrunkenen Alkohols", sagte Cameron. "Die Kriminalität und die Gewalt, die dadurch ausgelöst werden, binden Ressourcen in unseren Krankenhäusern, führen zu Chaos auf unseren Straßen und zu Angst in unseren Gemeinden." Der Regierungschef kündigte einen Mindestpreis von etwa 40 Pence (etwa 50 Cent) pro Alkoholeinheit an. Eine Flasche Bier mit drei Einheiten Alkohol würde im Geschäft demzufolge mindestens 1,20 Pfund kosten - derzeit sind es etwa 0,75 Pfund. (APA, 23.3.2012)
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Eher wird versucht, den Trinkern einfach mehr Geld aus der Tasche zu ziehen umd die besagten 2,7 Mrd aufrechnen zu können.
Auf die Idee, dass Alkoholkonsum primär auf den Preis des Produktes zurückgeht, kann auch nur jemand kommen, der sich mit ein paar markigen Massnahmen die Wiederwahl sichern will.
Also in meinem Freundeskreis haben wir eine andere Methode entwickelt, um dem jugendlichen Komasaufen Einhalt zu gebieten. Wir als alte und erfahrene Trinker konsumieren einfach soviel wie wir nur können, dann bleibt nicht mehr so viel für die Jugendlichen übrig, deswiteren ist der Wirt auch mehr mit uns beschäftig und hat somit weniger Zeit für die Ausschank von Alk an die jungen Leute.
Ich finde, dass ist ein sehr sozialer Lösungsansatz von uns!
Wie kann man nur glauben, dass Alkohol generell das Problem ist?
Meiner Meinung nach sind das die sozialen Umstände, die Lebensbedingungen und andere Einflussfaktoren, die Menschen zum Saufen bringen.
Und weil in diesem Forum so oft behauptet wurde: "Zuerst das Rauchen und dann der Alk, usw..."
Jemand der ein Krügerl Bier trinkt beeinträchtigt sicher nicht in diesem Ausmaß die Luftqualität anderer, wie es das Rauchen macht.
["Komasaufen" gilt als eine der Hauptursachen für gewaltsame Auseinandersetzungen und Ausschreitungen in Großbritannien.]
Also irgendwie ist dieses Wort von der Presse schon so abgelutscht, dass sie selber nicht mehr weiß was es bedeutet. Wie soll bitte ein komatöser Säufer noch randalieren???? Das ist ja alles aus dem Zusammenhang gerissen!
einer langsamen Änderung in der Raucherkultur plus Rauchverbot geschafft, die Anzahl der Raucher sehr stark zu reduzieren. Bin gespannt, wie das mit dem hohen Alkoholkonsum ausgeht. Auch hier scheint mir die Trinkkultur das Hauptproblem zu sein.
hat Gorbatschow in der Sowjetunion vorgemacht. Da war ein dramatischer Rückgang in der Sterblichkeit insgesamt (wg. reduzierter Verfügbarkeit von Alk). Mit Jelzin hat sich die Sache dann wieder nach oben eingepegelt (im wörtlichen Sinne).
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