Wlaschek jun. verkauft "Orlando di Castello"

23. März 2012, 10:45

Neuer Betreiber plant Umbau und Änderung der Karte

Wien - Karl Wlaschek jun. hat sich von seinem extravagant gestalteten Innenstadtlokal "Orlando di Castello" auf der Freyung getrennt.

Bis zur Neuorientierung im Mai will der neue Betreiber Zelko Drmic (Ex-Langusta, Wien-Josefstadt) die derzeitige Linie beibehalten, danach soll umgebaut und die Karte geändert werden.

Noch ist unklar, ob es die Kreationen von Central-Patissier Pierre Reboul weiter geben wird. (corti; DER STANDARD, 23.3.2012)

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Als erstes

soll er den kevinistischen Namen ändern.

der mann kann rechnen: jedenfalls aus seiner sicht besser, das lokal weggeben, als beim hausherrn die miete zu drücken.

der ist wohl jetzt mit zeugen beschäftig... in dem altern ned so ohne ;)

Wissen Sie, was 'jun.' bedeutet?

manche nennen sich ein leben lang junior..

aber gut, ist es halt der echte junior... der bereitet sich dann halt auf sein gschwisterl vor ;)

Wenn der sen. schon auf die 100 zugeht,

bedeutet jun. leider nichts Gutes ...

laut wikipedia ist der jun. 29

Trugschluss

wenn man sich die Frauen des Senior so anschaut. Hab keine genauen Daten, aber Greis dürfte der Junior noch keiner sein.

Ich glaube mich zu erinnern,

daß vor Jahren einmal ein angesehener Wirtschaftsprüfer und Steuerberater sinngemäß folgendes geschrieben hat.
Wenn jemand in der Gastronomie die Preise ortsüblich kalkuliert sowie alle Einnahmen richtig deklariert und alle Steuern und Abgaben korrekt abführt, ist es nicht möglich einen nennenswerten Ertrag zu erwirtschaften.
Bitte um Info, ob das auch heute noch zutrifft.
MfG.

stimmt selbstverständlich nach wie vor.

"Jedenfalls arbeitet man regulär deutlich mehr fürs Finanzamt als für die eigene Tasche."

No na ned... ^^

Die Antwort wird vermutlich noch stimmen

Offiziell wird das kein Wirt sagen, aber ähnlich wie in anderen Kleingewerben, bleibt angelblich sehr wenig übrig wenn alles ordnungsgemäß versteuert wird.

Das ägerliche dabei ist, nicht dass viele Gewerbetreibende aus Spass Steuern "optimieren", sondern dass die Vorgaben des Finanzamtes einen fast dazu zwingt, wenn man für seinen Einsatz halbwegs was verdienen will.

Angestellte und Arbeiter trifft es ebenfalls schlimm, es hat wohl seinen Grund für den "Pfusch" ohne dem vieles vermutlich nicht leistbar wäre.

Jedenfalls arbeitet man regulär deutlich mehr fürs Finanzamt als für die eigene Tasche.

http://diepresse.com/home/wirt... rken-Staat

schade, ein

originelles lokal.

Vielleicht eine gute Entwicklung

An dem Standort hat das ODC nicht wirklich gepasst. Wäre aber vielleicht eine gute Idee, ein neues Konzept zu entwickeln. Das Kunstforum nebenan hat eh kein Museumscafé. Der neue Betreiber könnte sich ja eine Zusammenarbeit mit denen überlegen. Da würde sich was Gutes dabei rauskommen.

Ein lieber Freund von mir hat sich vor 3 Jahren selbständig gemacht und bei ihm konnte ich gut wahrnehmen, wie unglaublich viel Arbeit, Durchhaltevermögen, mentale Stärke, Glaube an die eigene Sache und noch vieles mehr notwendig ist.
Dazu hat Wlaschek meinem Empfinden nach gar keine Lust, nicht dass er es vielleicht nicht könnte, aber diese Knochenarbeit macht man nur, wenn es die einzige Chance ist, sich vielleicht etwas Wohlstand aufzubauen oder man so und so ein Workoholic ist.

der hat ja ein glückliches handerl, seine bäckerei im 19. hat er auch bald wieder zugesperrt

Oje

Da hat wohl ein Sohn den Spaß am neuen Spielzeug verloren.

ÖH aufgepasst

Wäre das nicht ein Ort für ein neues antikapitalistisches Gastroexperiment?

Das gibt es ja schon längst - Wiener Deewan ;-)

Schade

Sehr schade, nettes Lokal mit gutem Kaffee, der Langusta Betreiber hats auf der Lerchenfelderstraße nicht geschafft, jetzt halt in der Stadt!

Zwei Monate nach den U-Bahn-Zeitungen darüber zu berichten...

.. ist schon - fast - wieder originell.

Für die ubahnzeitung

war es mit der verkaufsankündigung getan. Hier hingegen steht, wie es nun weitergeht. Entgeht Ihnen tatsächlich der Unterschied?

Die Zusatzinfo...

... (Zitat) "Noch ist unklar, ob es die Kreationen von Central-Patissier Pierre Reboul weiter geben wird" ...

klärt mich natürlich BESTENS auf, wie es weitergeht.

Na dann lesens halt weiter U-Bahn-Zeitung.

Ich les die nicht und erfahr das hier.

und wieder ein immobilienheini

der einsehen muß, daß sein traum vom eigenen lokal naiv war.

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