Vorstandsteam um PRVA-Präsidentin Ingrid Vogl formiert sich neu

23. März 2012, 10:38

Etablierung von PR als strategisches Managementtool soll vorangetrieben werden - Berufsfeldstudie in Österreich in Vorbereitung

Vizepräsident und Finanzreferent Wolfgang Martinek scheidet aus dem Public Relations Verband Austria aus, darduch kam es im Vorstandsteam zu Funktionsverschiebungen und einem Neuzugang. Im Jänner wurde Andrea Winter, Pressesprecherin des Österreichischen Roten Kreuzes in den Vorstand kooptiert. PRVA-Präsidentin Ingrid Vogl: "Wir freuen uns sehr, mit Andrea Winter wieder jemanden aus dem NGO-Bereich gewonnen zu haben. Eine Persönlichkeit, die viel Enthusiasmus, Erfahrung und empathische Fähigkeiten mitbringt."

Neues Vorstandsteam

PRVA-Präsidentin Ingrid Vogl, selbstständige Kommunikationsberaterin, führt weiterhin das neunköpfige Team an. Ihre Vizepräsidenten sind Sigrid Krupica, Geschäftsführerin von Grayling Austria sowie als neuer Vizepräsident Peter N. Thier, Bereichsleiter Corporate Communications der Austrian Airlines, der die Vizepräsidenten-Funktion von Wolfgang Martinek übernimmt. Sabine Pöhacker, Geschäftsführerin der Agentur comm:unications, fungiert weiterhin als Generalsekretärin. Neu vergeben wurde auch die Funktion der Finanzreferentin an Ute Könighofer, selbstständige Kommunikationsberaterin, sowie die der Schriftführerin an Susanne Senft, Geschaftsführerin von senft & partner und der Agenturengruppe PR Quality Austria. Das Vorstandskollektiv komplettieren Nina Auinger-Sutterlüty, Leiterin Kommunikation & Marketing des Kunsthistorischen Museums, Gerhard Kürner, Leiter der Abteilung Konzernkommunikation und Pressesprecher in der voestalpine AG und Andrea Winter.

Zielsetzungen für die kommende Funktionsperiode

Der PRVA-Vorstand will in der kommenden Funktionsperiode "die Bedeutung der PR in der öffentlichen und veröffentlichten Meinung stärker verankern und PR als strategisches Managementtool etablieren", wie es in einer Aussendung heißt . Die Professionalisierung der PR-Tätigen soll vorangetrieben werden. Die Durchführung der angekündigten Grundlagenstudie zur PR-Situation in Österreich ist in intensiver Vorbereitung. "Unter der Leitung von Stefan Wehmeier und Roman Hummel sowie der Projektverantwortlichen Astrid Spatzier, alle vom Fachbereich Kommunikationswissenschaft an der Universität Salzburg, wird in Kooperation mit dem PRVA eine umfassende PR-Berufsfeldstudie in Österreich durchgeführt, die uns wichtige Informationen über die österreichische PR-Szenerie liefern wird. Mit Ergebnissen ist Ende 2013 zu rechnen", sagt Vogl. (red, derStandard.at, 23.3.2012)

realitaetsverlust

wie kann man als verband einer branche die durch diverse windige berater in die krise geraten ist, allen ernstes glauben, das man jetzt PR als ernstzunehmendes managementtool etablieren kann?

Die hätten jetzt eine wichtige Kommuniktionsaufgabe:

Sie hätten den staunenden österreichischen, von der Branche unbeleckten DurschnittsbürgerInnen längst erklären müssen, dass sog. PR-Honorare, wie sie Rumpold und Konsorten eingestreift haben, nur mit Korruption und nichts mit in diesem Metier üblicherweise verrechneten Leistungen etwas zu tun haben. Vielleicht sollten Vogl & Co der bfreien Öffetnlichkeit selbst einmal erklären was Öffentlichkeitsarbeit überhaupt ist. Dann könnten diese FPÖ/BZÖ-Fuzzis nicht frech behaupten, sie hätten "Konzepte" erstellt.

Wozu sollte PR für PR gut sein?

99% der Durchschnittsbürger verstehen nicht PR, Lobbying, etc. Sie werden es auch nie verstehen wollen - weil es keine Relevanz hat. Spezialisten-Schicksal eben.

Solange in Österreich die Mehrzahl der Kommunikatoren allesamt Wunderfuzzies sind, die Marketing, Kommunikation, PR und Grafik als EPU leisten, werden wir immer irgendwelche Sumpflöcher haben.

weiße luft, verpackt in überraschungseiern.

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