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Rom - Rund zwei Monate nach dem Kentern des Kreuzfahrtschiffs Costa Concordia sind fünf weitere Todesopfer gefunden worden. Drei Leichen seien von Tauchern entdeckt worden, sagte der Chef des italienischen Zivilschutzes, Franco Gabrielli, am Donnerstag vor Journalisten. Die Feuerwehr meldete kurz darauf den Fund von zwei weiteren Todesopfern.
Damit wurden bisher 30 Todesopfer des Unglücks vom Jänner gefunden. Zwei Menschen werden nun noch vermisst. Über die Nationalität der nun gefundenen Opfer gab es zunächst keine Angaben.
Bergung wird ein Jahr dauern
Mitte April wird die Reederei Costa Crociere, Betreiberin des verunglückten Schiffes, bekanntgeben, welche Gesellschaft mit der Bergung des Wracks beauftragt wird. "Alle vorgelegten Bergungspläne entsprechen hohen Qualitätsstandards und zielen darauf, die Auswirkungen auf die Umwelt so weit wie möglich in Schranken zu halten", hieß es in einer Aussendung.
Sechs Bergungspläne werden zurzeit überprüft. Die Arbeiten, die voraussichtlich im Mai beginnen sollen, werden zwischen zehn und zwölf Monate dauern. Das Schiff solle ganz geborgen und nicht zerstückelt werden, so die Reederei.
Säuberungsaktion
"Noch nie ist ein derart großes Schiff geborgen worden", erklärte Costas Generaldirektor Gianni Onorato. Costa verpflichte sich, den Meeresgrund um das havarierte Schiff zu säubern. Mit dieser Operation sei die niederländische Firma Smit and Salvage beauftragt worden. (APA, 23.3.2012)
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es müsste also:
"Taucher entdeckten fünf weitere Leichen"
heißen.
Das wollte ich Ihnen nur mitteilen, damit Sie eine Vorstellung davon haben welchen wichtigen Stellenwert Erbsenzählerei in Pressemitteilungen, von den der Lesende ohnedies im Vorhinein weiß worum es geht, hat.
(wenn wir schon beim fröhlichen Erbsenzählen sind ;-))
(ps.: von der APA, sowie der offenbar ohne mit der linguistischen Wimper zuckenden sie zitierenden St-Red., halbwegsig korrektes Deutsch zu fordern erscheint mir nicht ganz unbillig.)
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